Quicksync, Virtual-Screen Abstürze und iGPU+ded. GPU mit Grafikbeschleunigung

  • Zunächst sei gesagt ich nutze WEG nicht muss ich auch nicht und brauch ich auch nicht :D


    Heute durfte ich das erste mal wirklich hautnah erleben was es bedeutet wenn QuickSync so tut wie Apple sich das vorstellt. Wie in jedem Jahr wollten auch in diesem Jahr aus gut 1680 Fotos und guten 60 Minuten Video Material wieder etwas vorzeigbares gebastelt werden. Die Aufgabe bringe 3 Wochen Kinderfreizeit möglichst DSGVO konform in nicht mehr als 30 Minuten, möglichst mitreißenden, Film unter. Die Mittel der Wahl waren, wie auch schon in den Jahren zuvor, FCPX und Motion 5 nur diesmal mit funktionierendem QuickSync.


    Dank der DSGVO nehmen solche Projekte immer neue Dimensionen an denn bei der Auswahl des in Frage kommenden Materials muss man peinlich genau darauf achten das nur Personen abgebildet sind von denen auch eine Einwilligung vorliegt. Nach sorgfältiger Prüfung sind knappe 500 Fotos und gute 10 Minuten Video Material übrig geblieben das verwendet werden kann. Nachdem alles in FCPX und Motion erledigt war ging es daran das Projekt zu rendern wobei die Zielvorgabe 1080P bei "H.264 Bessere Qualität" lag. In den Vergangenen Jahren war dies immer ein eher zähes Unterfangen und meine üblichen 30 Minuten haben so ca. 12-14 Stunden gebraucht bis das Ergebnis dann vorlag (genau kann ich das nicht sagen habe es meistens verpennt). Dieses Jahr habe ich zum ersten mal mit QuickSync rendern können und ich bin beeindruckt. Hier mal zum angucken:



    Wie man deutlich sieht arbeitet die IGPU und das Projekt war in nicht mal 13 Minuten fertig. Ausgehend von meiner doch inzwischen betagten Hardware finde ich das ein respektables Ergebnis und würde mir nun ein QuickSync für DVD Brenner wünschen oO

    System 1 (iMac 13,1) PowerMac G5 Case: GA-Z77-DS3H, Clover, Intel XEON E3-1235V2 @ 3.2 GHz, 32GB DDR3, Powercolor R9-290X , Samsung 850 EVO 500GB + WD Caviar Blue 1TB, macOS Mojave 10.14
    System 2 (MacBook Pro 10.2): ThinkPad T430, i5-3360M @ 2.8 GHz, 8GB DDR3, IntelHD 4000, Toshiba Q300 240GB SSD, Sandisk 128GB SSD, Dual Boot MacOS Mojave 10.14, Windows10 Pro 64Bit

  • Nun, MPEG2 Enc. (plus geringe PAL Auflösung 720*YYY) geht aber auch wesentlich schneller als HD h.264 enc oder gar 4K HVEC enc. Selbst wenn CPU only (mit Toast) hälts sich sicher in Grenzen mit dem waaaarten. Zumindest mit heutigen CPUs - im Vergleich zu den "Macs" vor 10-15 Jahren , wo das für eine DVD enc viele Stunden am G5 Mac gedauert hat oder Nachjob bei den G3 / G4 Macs :) war - sinds heute mit Sicherheit unter einer Stunde. Mit so ner Threadripper Highend AMD CPU wahrscheinlich unter 15 Minuten - ohne HW Enc :)

  • Ist in dem Fall aber keine Option gewesen mitchde 🤓

    System 1 (iMac 13,1) PowerMac G5 Case: GA-Z77-DS3H, Clover, Intel XEON E3-1235V2 @ 3.2 GHz, 32GB DDR3, Powercolor R9-290X , Samsung 850 EVO 500GB + WD Caviar Blue 1TB, macOS Mojave 10.14
    System 2 (MacBook Pro 10.2): ThinkPad T430, i5-3360M @ 2.8 GHz, 8GB DDR3, IntelHD 4000, Toshiba Q300 240GB SSD, Sandisk 128GB SSD, Dual Boot MacOS Mojave 10.14, Windows10 Pro 64Bit