Posts by MacGrummel

    Der Stecker des HDMI-Kabels ist ordentlich verbogen. Und der oft nervende weil unter großen Grafikkarten kaum zu erreichende Sicherungshebel am PCI-e-Slot ist abgebrochen.

    Das sind die sichtbaren Schäden am Innenleben.

    Das Einstecken einer anderen Grafikkarte ist weiter möglich, die getesteten RX 580/4 (aus der e-GPU-Box) und Nvidia 660 (aus dem Regal) laufen auch, aber eben nicht mit allen Systemen. Und die sind beide so groß, dass ich damit das Gehäuse nie schließen konnte.

    Da sind fast alle Schrauben-Löcher zu den transparenten Teilen eingerissen, auch an Vor- und Rückseite.

    Wie geschrieben: muss ordentlich gekracht haben..

    Richtig kleine Grafikkarten wie die integrierte Intel erfüllen bei einem angeschlossenen 4k-Schirm natürlich kaum ihren Zweck - und große sind dann eben zu groß für die kleinen Powermac-Gehäuse. Wenn es doch wenigstens die Griffe als Ersatzteil gäbe. Aber der halb transparente Kunststoff der ersten bunten Macs ist nicht gerade für seine dauerhafte UV-Festigkeit bekannt.

    Klare Griffe von anderen Powrmac-Klappgehäuse-Typen gingen sicher auch dran. Aber "irgendwie dran" ist eben nicht grad original..

    Plötzlicher Abschied von einem alten Freund

    Lange hat er mich begleitet, der Gigabyte Z97MX-Gaming5 im blauweißen Powermac 1,1-Gehäuse.

    Er hatte seinen Platz gut sichtbar neben Schreibtisch und Sofa im Medien-Raum, mit seinem bunten und transparenten Design der ganz späten 90er immer etwas aus der Zeit gefallen, aber auch nicht zu aufdringlich.


    Jetzt ist er abgestürzt, einfach vom Tisch auf den Fußboden gefallen, wohl, weil die sonst so praktische Klappe sich einfach mal geöffnet hat. Plastik-Splitter waren über das ganze Zimmer verteilt, muss ganz schön gerumpst haben. Da oben stand er jetzt über das Wochenende ja nur, weil ich OC und Clover mal wieder aktualisieren wollte.


    Leider ist von den vier praktischen Griffen kein einziger ganz geblieben. Wie das gehen kann, ist mir schleierhaft!

    Und die Grafikkarte war heraus gerissen oder gebrochen, der HDMI-Stecker darin verbogen. Die Karte will jetzt auch an anderen Rechnern nicht mehr, obwohl ich keinen mechanischen Schaden feststellen kann.


    So ein zertrümmertes Außen-Gehäuse ist ja schon nicht schön, aber leider habe grad ich keine andere unbenutzte Grafik, die sowohl alt genug ist, um mit OS X 10.10.5 Yosemite, als auch aktuell genug, um mit macOS 10.15.7 Catalina laufen zu können. Big Sur war hier nie eine Option, weil ich bisher nicht einen Vorteil in diesem Update erkennen konnte..

    Bis Anfang des Jahres lief er meist mit Catalina. Aber seitdem die EyeTV-64bit-Software nur noch an einem einzigen Rechner lauffähig ist, musste ich auf die Mojave-Platte ausweichen..


    Gigabyte Z97MX-Gaming 5

    Intel Core i5/4670

    AMD Radeon R9/280

    FW800-Card

    Bluray-Brenner

    Betriebssysteme 10.10 - 10.15



    Zuletzt lief er mit Clover und OC 070, leider musste ich dafür das mühsam erstellte Ozmosis raus werfen. (Ich hatte damals auch mit Hilfe aller damaligen Größen von griven über crusher bis al6042 (DSDT-Patches..) etwa 15 verschiedene Versionen ausprobieren müssen, bis ich die passende Version doch selbst gebaut hatte.)


    Denn egal was ich auch versucht habe, immer wieder hat der Rechner OZ-Ordner auf die jeweilige Start-EFI geschrieben und den Start über OpenCore damit durcheinander geworfen. Also raus damit!

    Zum Schluss lief er als iMac 15,1 mit seinen vom Powermac-G3-Gehäuse (Apple-intern tatsächlich Yosemite genannt, auch wenn beim Mactracker hier El Capitan steht. Hier wird/wurde das Gehäuse meist als Schlumpf-Gehäuse bezeichnet) stammenden Serien- und UUID-Nummern.

    Wie man diesen Rechner entsprechend als PowerMac 1,1 laufen lassen könnte, hab ich mit OC leider nicht mehr heraus gefunden. Und musste die entsprechenden Einstellungen in Clover ab Version r5130 auch gegen den iMac tauschen.

    So kann ich dann als Abschiedsgeschenk wenigstens die beiden funktionierenden EFIs hier anhängen, natürlich ohne die bisherigen Serien- und UUID-Nummern. Als iMac15,1 war er gerade umgeplant und wäre sicher noch eine Weile weiter gelaufen, Monterey als mögliches Update schon angezeigt.

    Das Board mit der CPU und die Festplatten wandern dann erstmal ins Regal, die laufen anscheinend noch.

    Files

    • OC070.zip

      (11.23 MB, downloaded 6 times, last: )
    • Clover r5136.zip

      (13.31 MB, downloaded 5 times, last: )

    Meine beiden kleinen Rechen-Knechte sind auch wieder auf aktuellstem Beta-Stand. Die Updates liefen problemlos durch, der Z390er mit Clover, der kleine Z170er diesmal mit OC 070.

    Da hab ich das Update auch beobachtet:

    erst ein ganz normaler Download

    Dann eine wirklich ungewöhnlich lange zwischen-Vorbereitungs-Zeit


    Beide Rechner haben dann erstmal die App "Intel Power Gadget" blockiert und die entsprechende Erweiterung raus geworfen. Die Neu-Installation mit komplett geblockter SiP lief dann leider auch erstmal nicht, aber die läßt sich ja auch umstellen.

    Der komische Schreib/lese-Fehler im Hackintool ist jetzt immerhin schon mal Geschichte (ob's nun an der neuen Beta oder an der neuen Hackintool-Version liegt, ...), meine Bezeichnungen der Ports sind alle wieder lesbar: Meine beiden kleinen Monterey-Rechner frieren zZt. seit der 2.Beta immer wieder komplett ein, wenn ich das WLAN nach längerer Benutzung abstelle, wenn ich es direkt nach dem Start abschalte, macht es keine Probleme. An OC-Einstellungen scheint es nicht zu liegen, denn mit Clover läuft's nicht besser und ich bin die Einstellungen mehrfach durch gegangen. Aber vielleicht hab ich ja in allen Systemen auch nur den gleichen Gedankenfehler..

    Müsst ihr Clover-Hater diese blödsinnige Diskussion jedes Mal wieder los treten? Uralt ist meine Oma! Das bringt keinen User weiter.
    Clover kann funktionieren, OC kann funktionieren. Basta!
    Auf meinen Rechnern läuft meist OC, außer auf meinem Oldtimer Ga-EX58 und dem Quo. In Clover KANN man alle Feinheiten des Rechners einstellen, in OC MUSS man das tun. Was ist nun einfacher? Wer Spaß daran hat, eine über 80 Seiten lange Technik-Englische Anleitung durchzuarbeiten, kommt mit OC bestens klar. Was eben nicht funktioniert ist eine Beschreibung in der Art von: nimm diesen Block und diesen, danach sehen wir uns das ganze mal an..

    Dass Clover einen Teil des OC-Boot-Vorganges ab den r5120er-Versionen übernommen hat ist schlicht eine Binse. Ohne Clover und Ozmosis gäbe es auch kein OC. Das Panik Machen vor den darin jetzt auch enthaltenen Rechner-spezifischen Quirks ist schlicht bösartiger Blödsinn.
    Wenn ich mich recht entsinne, habe ich schon vor Monaten eine Liste gemacht, welche Quirks für welchen Rechner notwendig sind. Wer bereit ist, länger zu suchen, findet diese Quirks natürlich auch in der guten aber eben langen Dokumentation zu Open Core..

    P.S.: auch nach nunmehr drei Jahren ist das Updaten von einer OC-Version auf die nächste immer noch eine Zumutung. Auch wenn die Veränderungen jedes Mal dokumentiert sind, die P-Liste wird ja nicht kürzer..

    Ich denke, Du brauchst keine Änderung der SIP, sondern nur die Möglichkeit, den Gatekeeper abzustellen. Und das geht mit einem einfachen Terminal-Befehl, der auch irgendwo im Entwickler-Handbuch versteckt ist: mit

    Code
    1. sudo spctl --master-disable

    wird der Gatekeeper abgestellt, kann aber auch ohne weiteren Rückgriff auf Terminal wieder eingeschaltet werden: unter "Systemeinstellungen/Sicherheit/Allgemein" ist der dritte Punkt "Überall" wieder da, ganz unabhängig von irgendwelchen Einstellungen des Booters.



    Zum Umschalten darf man dann natürlich das Schloß mit dem Passwort nicht vergessen.

    Bei mir bleibt es auf "Überall", denn die normale Abfrage des Passwortes wird damit nicht abgestellt.

    Also ganz einfach, und völlig egal, welche Einstellungen für die SIP im Booter stehen.

    Da hast Du natürlich absolut recht. Bei mir läuft garkein BigSur mehr, die Nachteile gegenüber den vorherigen Systemen Mojave und Catalina haben für mich einfach überwogen. Und die beiden kleinen Rechner laufen mit der aktuellen Monterey-Beta nicht schlechter als vorher mit dem angeblich ausgereiften BigSur..

    Anscheinend sind die Veränderungen an der Kext-Injection beim Verwenden des USB-Mappings durchaus etwas größer:

    Bei Grummels Kaffeemaschine zeigt das Hackintool meine Kommentare/Bezeichnungen der einzelnen USB-Ports nicht mehr korrekt an. Die im Kext aktivierten Ports werden zwar angezeigt, Thunderbolt arbeitet aber zZt. nicht mehr vollständig. Das Dock (an dem außer der Tastatur alle USB-Teile hängen) läuft zwar, es wird aber kein Thunderbolt-Kext mehr geladen und die e-GPU gibt kein Bild aus.

    Ist halt eine Public Beta Nummer 1...

    In Apples Welt werden auch die Serien-Nummern sehr direkt aus der Hardware generiert. Zahlen und Buchstaben zeigen Herstellungsort (früher auch Montage-Ort), Herstellungsdatum und eine ungefähre Angabe der Hardware, die MLB-Nummer ist im Prinzip sehr ähnlich aufgebaut, aber das eingebaute Datum muss natürlich vor dem Montage-Datum liegen. Die ROM-Nummer war ursprünglich ein Abschnitt der ID des ersten FW-Anschlusses, aber den gibt‘s ja eigentlich nicht mehr. So ist es jetzt im Original die En-0-Netzwerk-id. Und die beiden von Apple verwendeten langen UUIDs sind direkt voneinander mathematisch abhängig (ich kenn aber die Formel nicht..).
    Da kann man also viele Fehler gegenüber dem Original einbauen, aber so lange die Nummern nicht schon gelistet sind, bekommt man die Freigabe von Apple-Diensten schlimmstenfalls verzögert. Ne Woche warten ist zwar nicht schön, aber ..

    Inzwischen gibt es Monterey auch als Public Beta. Man braucht sich dieses Mal dafür nichtmal neu anmelden: wer sich bei der Public Beta von Big Sur angemeldet hatte, bekommt Monterey als Update angeboten.

    Es ist der Full Installer mit 11,73 GB der macOS Monterey 12.0 Beta 2 (21A5268h) - Variante für Entwickler, Download und Installation laufen wie dort auch.

    Hinter "Weitere Informationen" steht ein Link auf Apples Monterey-Vorstellungs-Seite: https://www.apple.com/macos/monterey-preview/ .

    Auch wenn oben drüber eine Auswahl angeboten wird, bleibt die Sprache hier vorerst auf English beschränkt.

    Über die deutsche Apple-Seite auf macOS Monterey Vorschau bringt sie dann auch lokalisiert.. https://www.apple.com/de/macos/monterey-preview/

    Es scheint schon eine nette macOS-Version zu werden..

    Auf meiner kleinen Kaffeemaschine läuft unterdessen auch Big Sur 11.5 Beta 4 (20G50522c).

    Das Update lief heute etwas holprig: nach den Download gab es mit OC 0.7.0 erstmal drei Fehlversuche, auf das Installer-Volume zu kommen. Wahrscheinlich hab ich beim Übertragen von 0.6.8 wohl wieder einen Punkt vergessen, obwohl: Damit ging es auch nicht..

    Mit Clover wurde das virtuelle Installer-Volume dann endlich angezeigt und ich konnte weiter machen. Gut, dass meine Rechner immer wenn möglich über mehrere Booter verfügen.

    Das Update verändert bei meinem Rechner anscheinend erstmal keinerlei Funktionen: eGPU, Sound, WLAN, iGPU, alles wie bisher.

    BTW: wie stellt man denn bei 068 die Symbole und Schrift der Startgrafik (mit Modern Picker) richtig groß ein? Bei UEFI/Output steht bei mir schon Resolution Max. Und ich brauch immer noch ne Lupe auf meinem 4k-Boot-Schirm. Unter 0.7.0 mit Acidanthera/Chardonnay sind sie sogar noch kleiner..

    OK, bei mir steht das Boot-Arg "LiluBetaAll" bei OC 0.7.0 und bei Clover r5137, die Kexte sind aktuell, aber keine Betas, WLAN, BT, Netzwerk, Ton, selbst komplizierte Bildschirme, Photoschoppen CC und EyeTV und Vienna laufen genau so wie auf der anderen Platte unter Big Sur, auch die Apple-Dienste, Safari, Mail, ... alles geht. Seitdem ich nur noch die Broadcom BCM94350ZAE verwende und keine Extra-Kexte mehr brauche, laufen die Updates echt sauber durch. In der OC-Liste stehen dann auch entsprechend dem Guide SecureBootModel auf aus und den USBInjectAll-Kext und den entsprechenden Quirk XHCIPortLimit in beiden Systemen aus geschaltet.

    Der allererste Monterey-Start war noch an einem alten AppleALC-Kext im OC-Ordner gescheitert. Aber seitdem... Nur der X299er will nicht so recht, der bleibt immer irgendwo bei Thunderbolt hängen, obwohl die Tb-SSDT-Werte ja schon aus den ersten Startversuchen des Rechners stammen. Ist aber grad nicht so dringend mit dem Monterey dort, der muss seine Arbeit tun, Betas sind für die Freizeit..

    Auch mein kleiner Z170er läuft jetzt mit der zweiten Monterey-Beta. Diesmal hab ich OC 0.7 als Booter benutzt.

    Aber der Unterschied ist ja nur in der zweiten Kommastelle bei den automatisch generierten CPU-Frequenz-Daten zu marken..

    Nach dem ungewohnt langsamen Download (da sehen wohl zu viele im Viertel Fußball über das Internet..) gab es wieder die Installer-Pause wie bei den Big-Sur-Updates.

    Neue Fehler sind mir bisher nicht aufgefallen,

    Die Memory-Clean-App geht aber auch noch nicht wieder. Wie schon bei der ersten Beta ist mein Fazit nach den ersten Stunden mit meinen Arbeits-Programmen: keinen Deut schlechter als Big Sur, und das schon am Anfang der Entwicklung!

    Welche der vielen zusätzlichen Features nun bei meinen MacPro-Konfigurationen laufen und welche nicht hat mich bisher aber nicht wirklich interessiert.

    Und sowohl Clover als auch Open Core taugen hier als Booter.

    Ich habe natürlich auch mal den beschriebenen USB-Mapping-Fehler getestet: mit dem aktuellen USBInjectItAll-Kext habe ich nur einen einzigen offenen USB-Anschluss an meiner kleinen Kiste, an dem ich Maus und Tastatur anschließen kann, und das ist der 3,1er, Bt geht aber weiterhin. Mit dem unter macOS Catalina mit dem Hackintool erstellten USB-Kext gehen dagegen alle bisher benötigten USB-Anschlüsse wie zuvor.

    Im Clover-Configurator sind diese IDs hinterlegt, das macht halt die Sucherei etwas einfacher. Aber da für ist das hier ja auch gesammelt, dass nicht jeder wieder ganz von vorn..

    BTW: welches Betriebssystem benutzt Du denn jetzt eigentlich? Die GTX 980 ist ja leider mit Maxwell-Chip auf die alten WebDriver angewiesen..