Beiträge von MacGrummel

    Eigentlich ist die Reihenfolge der Boot-Einträge herzlich Wurscht. Wichtig ist, dass Du Dir beim Shutdown die nächste Startplatte festlegen kannst: das geht zum Einen über: Systemeinstellungen/ Allgemein /Startvolume / / und zum Anderen kannst Du es beim Start im bunten Bootpicker mit der ctri-Taste dauerhaft festlegen. Zumindest so dauerhaft, bis Du mit der ersteren Version eine andere

    Platte auswählst.

    Mein X99er zB. hat 6 Startplatten mit verschiedenen Test-Systemen und die Tahoe-Platte ist dort die Nummer 4. Die ist im Picker als Startplatte festgelegt. Das kann ich einmalig dort ändern, indem ich eine andere Startplatte anklicke. Oder eben dauerhaft, indem ich dabei noch die ctrl-Taste drücke. Oder indem ich über die Systemeinstellungen eine andere dauerhaft festlege ab dem nächsten Start.

    Jetzt ist es so weit: macOS Tahoe 26.4 ist mit Version 25E246 zum offiziellen Release geworden.

    Mit dem bei jedem 26.4er Update in den Betas wieder komplett veränderten Finder, der jetzt der Gleiche ist wie unter Beta 4 und RC1.


    Furchtbar! Ich kann von diesem Update nur abraten! So nah an Windows dran waren wir noch nie: es gibt keinen Unterschied in den Symbolen zwischen eSata und USB, ein farbiges selbstgemachtes Logo wird weder für die Festplatten noch für Ordner zugelassen, mit der einen Ausnahme der Systemplatte, das Speichern der System-Informationen mit festgelegte langer Nomenklatur ist weiter nur auf Umwegen möglich. Übrigens werden auch SD-Karten nicht Orange wie die USB-Platte, sondern Grau wie die Apple-Platten dargestellt. Ich bin jedes Mal am Suchen..

    Grade, dass im Finder alles zu finden ist, was gebraucht wird, macht doch (bisher) einen wesentlichen Unterschied zu Windows und zu iOS aus..

    Das Installer-Paket ist jetzt tatsächlich über 18,2 GB groß, aber Neuerungen hab ich noch nicht gefunden.

    Fazit: Peinlich, wenn's geht nicht installieren! Was machen die da??

    (Und ich hab den Schrott spätestens übermorgen auf dem Firmenrechner!)



    P.S.: Das hat schon was sehr Originelles: die von mir beschriebenen Bugs im Bereich des Finders treten bei meinem Apple-Silicon-MacBook nicht auf. Selbst die CF-Card behält ihr von mir vorgegebenes Symbol!

    Die Release-Nummer ist bei allen Versionen die Gleiche.



    Was soll das denn nun wieder???


    Im Prinzip spricht nichts dagegen! Nur, dass das vielleicht für ein etwas langsameres System sorgen würde. Und, sorry, 256GB sind für mich keine kleine, sondern eine ganz kleine System-Platten-Größe, da passt für mich nur ein Spar-System drauf. Wie das Tahoe-System auf meinem Z790er auf der kleinen Hiksemi-SSD, über das ich hier grad schreibe..

    Da kann eine größere Platte wirklich nicht schaden, auch wenn viele Sachen eben Online bereit stehen. Ob die USB/TB-Platte schnell und stabil genug arbeitet, musst Du selbst heraus finden. Da ist der reale Eindruck wichtiger als irgendwelche gut gemeinten Zahlen.

    Meine Antwort auf Deine Eingangsfrage wäre ein klares Jein:

    Dem Mac-System war es schon so lange ich es kenne eigentlich egal, wo die Programme lagern. Aber das heißt eben nicht, dass nicht viele Teile eines arbeitsfähigen Programms ihren festen Platz haben. Der wichtigste Ort ist der Ordner "Library" mit seinen Unterordnern

    (hier besonders "Application Support"). Library-Ordner gibt es mehrfach im OS-System mit leicht unterschiedlichen Aufgaben:

    in der Library im User-Ordner lagern zB. die Mails und andere Messages mit ihren Anhängen, die Caches, die Preferences, also Einstellungen der verschiedenen Programme, ...

    Die meisten dieser Ordner sind aus guten Gründen den Usern gegenüber schreibgeschützt.

    Meine Ordner in der User-Library "Application Support" und "Group Containers" sprengen bereits die Größen einer kleinen Festplatte. Aber es wird ja niemand gezwungen, ein Backup des iPhones zu speichern, uralte Mails zu behalten oder die gesammelte Musik auf den Rechner zu laden. Und sowohl das Backup als auch die Musik könnten auch ausgelagert werden. Da diese Daten aber eben vorgegebene Standart-Plätze haben, solltest Du sie durch ein Alias am Original-Ort ergänzen. Spuren Deiner Apps wirst Du immer in "Application Support" finden, sowohl in der User- als auch in der System-Library.

    Und hier wird der Platz gebraucht, nicht im Programme-Ordner. Deshalb wird ein Auslagern der Programme auch nur bedingt erfolgreich sein können.

    Die beiden System-Librearies sind deutlich kleiner und wachsen auch nicht so schnell.

    Alles kommt irgendwie zurück: das mit den verschwindenden BIOS-Einträgen ist kein Gigabyte-Problem, sondern ein Intel-Board-Problem: je nach Board-Anfangsbuchstabe ist der Speicher-Baustein für das BIOS unterschiedlich groß, bzw. im Fall der H77er und H87er eben klein. Die haben uns schon richtig Probleme gemacht, als wir den Booter nicht in die EFI, sondern über Ozmosis ins BIOS gepackt haben. Wenn ich mich recht entsinne, ist der ROM bei den H-Boards nur halb so groß wie bei den Z-Boards. Das ist schon für ein normales UEFI-BIOS eng, und so mussten wir irgendwann anfangen, immer mehr Teile auszulagern, weil der Platz eben zu klein war. Und mit jeder Apple-OS-Änderung im Startbereich wurde es knapper. Und die notwendigen Kexte wurden auch nicht kleiner. Frag da mal mhaeuser ..

    Man kann halt nur an den kleinen Dingen sparen. Aber irgendwann rächt sich das auch!

    Mit den Geschwindigkeiten hatten wir doch schon zu Hackintosh-Frühzeiten zu kämpfen: irgendwo auf dem Weg wurde ein Cookie hinterlegt mit Mac-Adresse und möglicher Download-Geschwindigkeit. Da steht dann vielleich noch ein lahmes WLan drin oder ne superlahme Festplatte. Meist half da Abbruch und Neustart - oder Abbruch und Neustart mit nem anderen Anschluss.
    Aber sicher war das nie, genau wie bei der Bearbeitung der FaceTime/iMessage-Anfrage eben fast rein von Apple abhängig..

    Einen Haken solltest Du bei Deiner Archivierung aber nicht vergessen, Mieze : die Installer haben ein Zertifikat mit Ablauf-Datum. Da muss ich an meine alte Sammlung auch mal wieder ran und hoffen, dass bei den neuen Downloads das Datum stimmt!

    Du verwendest ein iMacPro-SmBIOS, da der im Original nicht mit Tahoe läuft, ist da das Bootarg zum Abschalten des entsprechenden System-Checks für Tahoe notwendig, bei Sequoia wohl aber eine Folge der falschen CSR-Einstellung beim Root-Patch.

    Und dann hast Du noch gleichzeitig die Bootargs -amfipassbeta und amfi=0x80 in Deiner Liste: das zweite schaltet AMFI komplett aus, das erste sorgt dafür, dass der AMFI-Pass-Kext auch unter Sequoia & Tahoe funktioniert. Eins geht nur. Nimm mal amfi=0x80 raus und trage dafür die korrekte csr-aktive-Einstellung ein.

    Eigentlich ist das mit den Namen bei den M-Chips ja (bisher) ganz einfach: die Zahlen gehen direkt auf das Ursprungs-Datum der Chip-Architektur zurück, den M1 gab es 2020 im MacMini und im MacBook Air und MacBook Pro, 2021 im iMac und 2022 im Mac Studio. Je nach Gehäuse und gewünschter Leistungsklasse gab und gibt es dann sozusagen die verschiedenen zusätzlichen Leistungsklassen Pro, Max und schließlich ab Version M2 den Ultra.

    Der Ultra-Chip besteht aus zwei verbundenen Max-Prozessoren und ist deutlich größer und entwickelt auch mehr Abwärme. Die bekommen halt kleinere Gehäuse nicht so gut raus, deshalb wurde dann auf die ursprüngliche MacMini-Größe eine ordentliche Lüftung aufgesetzt und es entstand der Mac Studio.

    Da der eigentliche M-Chip deutlich kleiner war, gab es dann mit dem M4 auch ein passend kleines Gehäuse für den Mini.

    Und: klar, es gibt dann auch noch jeweils verschiedene Versionen mit einer unterschiedlichen Anzahl von CPU-, Grafik- und Neuralengine-Kernen. Auch da richtet sich die Anzahl und freigeschaltete Leistung nach dem genutzten Gehäuse: in einem MacBook Air gibt es keinen Lüfter, im neuen kleinen Mini keinen Platz, da wird dann eben etwas gedrosselt. Und die Version "Max" ist da schon wieder zu groß.

    Beim Mac Studio gibt es halt derzeit zwei Generationen M-Chips: den großen M3 Ultra, der aus zwei verbundenen M3 Max besteht und den M4 Max. Beide die Top-Chips ihrer Generation, der Unterschied ist wirklich gering. Ob es sich jetzt (noch) lohnt, einen Top-M3-Studio zu kaufen? Eher warten, was die nächste Generation bringt: mehr Neural-Power, mehr, mehr.... Aber billiger wird's da nicht.

    Und für Deinen Hackie: eine vielleicht sinnvolle Erweiterung wäre da eine neuere Grafikkarte wie eine RX6800 oder RX6900. Ein neueres Board wird nur geringe Mehrleistung für recht viel Geld bieten.

    Das ist ein Klassiker, apfelnico : Wir als alte iMessage-Nutzer und Hackintosh-Hasen haben da wenig Schwierigkeiten, neue Rechner anzumelden. Wir müssen es nur bei jeder neu gestarteten Systemplatte auch wieder tun.

    Wer dagegen wenige &neue Rechner angemeldet hat, darf meist ein paar Tage oder wenigstens Stunden warten, bis bei Apple alles durchgewunken wird.

    Einfach warten ist das Geheimnis, beim Serial-Umstellen stehst Du jedes mal wieder hinten in der Schlange.

    Ich hab den kleineren Spaß ja jedes Mal, wenn ich auf einer anderen Systemplatte mit dem gleichen User starte: Apple-iD & Passwort, dann sechs Zahlen - und ab geht's. Da gab es auch mal ein Work arround-Patch..


    P.S.: Ich hätte da auch noch einen uralten Text..

    ST3R30 So alt ist der griven doch noch garnicht.. ;-)

    Abgesehen davon: Der Sinn einer A.I. ist ja eigentlich, dass sie schlauer wird als ihre Erfinder. Dafür müsste sie nur lernen können. Und genau da hapert es doch auf beiden Seiten der Tastatur / Glasscheibe. das muss eben weiter gehen als bis zum ersten Absatz, aber bei beiden!

    Natürlich kann eine KI alle möglichen Informationen speichern oder eben wie auch ich im Internet suchen, aber dann bleibt ja noch das Problem der Relevanz: was hilft es, wenn ich weiss, wie warm es grade in Vancouver ist, wenn ich unseren Kontinent garnicht verlassen möchte? Das hilft auch bei Heinz Erhardts Made nicht weiter, auch wenn gleich nach mir jemand danach fragen könnte.

    Dazu eine kleine Übung, die ich letzte Woche versucht habe: "Wie geht das Gedicht "Die Made" von Heinz Erhardt?

    Kann jede KI problemlos nachsehen, steht dutzendfach im Netz.

    Was kommt bei raus? Selbst im dritten Versuch passen spätestens beim dritten Absatz weder Versmass, Sprach-Rhythmus noch Inhalt. Der ja Rhythmus eigentlich schon am Ende des zweiten Satz nicht mehr: "Blatte" wird zu Blatt, nachdem beim ersten Versuch schon das "e" am "Kinde" gefehlt hat. Plöd eben.

    "Weiß ich nicht, schätz ich mal eben! Suchen ist mir zu langsam."

    Da müssen wir uns dann auch nicht wundern, wenn aus unseren öffentlich zugänglichen Texten nachher gequirlter Mist kommt.

    Klar kann ich zu technischen Themen mit genauer Definition auch genauere Ergebnisse erhalten. Aber der Aufwand?

    Hey, endlich geht es weiter! Apple hat einen KernelDebugKit für macOS Tahoe 26.4 veröffentlicht, passend zur aktuellen Beta 4 25E5233c.


    Da mit können die OC-Patcher wieder richtig arbeiten.

    Ich fürchte ja, dass dann der Release von 26.4 schon fast ins Haus steht. Und das bei den ganzen kruden Änderungen im Finder und dem Zugriff auf den Dokumente-Ordner.

    Zur Erläuterung: Jetzt hat bei Beta 4 meine jeweils aktuelle System-Platte zwar ihr Icon wieder,

    aber alle anderen bisherigen Ordner- und Festplatten-Icons sind ausgeblendet. Dafür werden die klassischen aus dem letzten Jahrhundert stammenden Ordner-Symbole jetzt klickiebunti durchgefärbt, wie eben unter Tahoe üblich.

    Auch ne Unterscheidung, aber nicht die, die ich bisher genutzt hatte.


    Und zum Speichern der System-Info im Dokumente-Ordner: bisher (seit über 25 Jahren..) habe ich nach jedem größeren Update der Rechner die danach aktuellen Systeminformationen möglichst exakt und für mich wiedererkennbar benamst und im Dokumente-Ordner gespeichert. Seit 26.4 Beta 1 geht das nicht mehr so einfach: wenn ich beim Speichern den Namen an das Update anpassen will, ist das Feld sofort leer. Schreibe ich in das nun leere Textfeld den Namen, wie er eben in meiner Nomenklatur gehört, bricht er irgendwann ab und macht einfach beim nächsten Zeichen weiter. Ich könnte auch den Namen eines vorhandenes System-Dokuments unverändert übernehmen und dieses damit überschreiben. Aber das ist ja nicht im Sinn der Speicherung. Es macht übrigens keinen Unterschied, ob ich die Systemberrichts-Datei unter "Dokumente" oder in einem beliebigen anderen Ordner speichere. Mein Workarround: erst mit kurzem Namen da speichern, wo es hin soll (nur "MacPro" oder so..), dann umbenennen.

    Finder-Spielchen eben..

    O.K., der USB-Kext ist zumindest in sich stimmig und aktuell, daran hängt es also nicht. Ob der so richtig ist, kannst nur Du direkt am Rechner feststellen.

    Vielleicht solltest Du einen eigenen Thread aufmachen für Deinen Rechner, denn so ganz passt das hier nicht zwischen. BTW: Läuft der denn noch mit Sequoia?

    Der einzige gröbere Fehler, der mir sofort auffällt, ist die csr-active-config (NVRAM / 7C436.... Mach da mal 03080000 draus. Ich kann ohne Kexte natürlich nicht in Deine USB-Konfiguration sehen, aber da liegt der häufigste Fehler: die Ports sollen in usb-port-number umbenannt sein. Das macht das aktuelle USB-Tool-Box-Paket eigentlich automatisch, wenn nicht, kannst Du es selbst machen:

    UTBMap.kext mit Rechtsklick öffnen & Paketinhalt anzeigen, Contents/Info.PList


    mit einem geeigneten Editor öffnen (X-Code, im Zweifel auch TextEdit),


    bei IOKitPersonalities wie auf dem Bild einfach die Port-Zeile duplizieren und aus "port" "usb-port-number" machen und speichern.

    Das Beste zum guten Schluss: wieder auf die ursprüngliche Richtung gedreht geht USB-C am 790er nach erneutem Start auch wieder schnell.

    USB ist bei richtiger Grund-Konfiguration fast immer ein Kontakt-Problem. Soll ich jetzt sagen, die Hiksemi-Mini-SSDs taugen mit ihren USB-C-Steckern nichts? Stimmt bestimmt, hilft aber nicht weiter. Oder der schon einmal nachgebesserte USB-Front-Anschluss an meinem Z790er? Auf der Rückseite bekomme ich die kleinen Dinger ja fast nicht mehr raus, da sitzen die Anschlüsse einfach zu tief im Gehäuse. Und schalten sich trotzdem gelegentlich ab.

    Und am X99er ist das das Original-Kabel vom Festplatten-Gehäuse, eingesteckt in der fest verlöteten Rückseite. Da komm ich auch nicht mit der Schere.

    Jede offene Steckverbindung ist eine potentielle Fehlerquelle. Genau deshalb wird ja im IT-Bereich versucht, so wenige wie möglich zu haben. Und wenn mit gesicherten Steckern zu arbeiten. Das geht nur nicht immer.

    Und dass nun beide Rechner nach dem gleichen Update das gleiche Problem hatten ist schon etwas seltsam.

    Bleiben wir lieber erstmal bei der (traurigen) Realität: die nächste Tahoe-Beta ist raus: 25E5233c.

    Die bei Beta 2 und Beta 3 aufgetauchten Fehler im Finder und beim Speichern der System-Informationen sind geblieben.

    Origineller Weise hat an meinem Z790er die Startplatte ihr Logo jetzt wieder, aber dafür sind jetzt auch alle anderen Festplatten- und Desk-Ordner-Logos verschwunden.

    Und: die Startplatte läuft nur noch mit USB2-Geschwindigkeit, obwohl sie an einem eindeutig bestimmten USB3-Port hängt. Das macht schon das Schreiben dieses Textes mühsam und zäh. Und mein X99er hat genau das gleiche Problem mit seiner externen Platte..

    Die Größe des großen Paketes liegt unterdessen bei 18,22 GB!

    Und ein passender Kernel Debug Kit 26.4 ist noch immer nicht vorhanden, also gibt's keinen Patch.


    P.S.: Das USB-Problem ist mit dem Umdrehen der USB-C-Stecker und einem Neustart erledigt.

    Und die nächste Version ist raus: macOS Sequoia 15.7.5 RC 4 (24G623).

    Die Größe ist weiter deutlich unter den knapp 18 GB der aktuellen Tahoe-Betas:

    Ernsthafte Änderungen oder (neue) Probleme hab ich bisher nicht festgestellt.

    Anscheinend ist jetzt Montag der Beta- und RC-Update-Abend.