macOS 27: Das endgültige Ende der Intel-Macs

  • macOS 2027 läuft nur auf Macs mit Apple Silicon, wodurch der offizielle Support für Intel-Modelle endet und der x86_64-Kernel entfernt wird. Das System ist nicht mehr mit AirPort Time Capsule und allen Speichergeräten kompatibel, die das AFP-Protokoll verwenden. Sie müssen auf neue Sicherungslösungen migrieren. Tools wie OpenCore Legacy Patcher und Hackintosh funktionieren mit dieser Version nicht mehr, da Apple den gesamten Intel-bezogenen Code entfernt.Was meint ihr dazu, kommen wir noch weiter als Hackintosh - Intel-Prozessoren, zurecht?Okay bis dahin werden die Mac OS Systeme doch funktionieren, oder nicht?
    Wann lässt Apple die Intel-Plattform fallen?

    Apple Mac Studio 2023 M2 Max 12-Core CPU | 38-Core GPU


    Macbook Pro (2015) i5 16 Gb Ram Catalina/BigSur 10.6.3


    Hackintosh: Mac Big Sur / Win10/11

    IntelNuc8/i7 als MacMini mit Akasa Turing Gehäuse!

  • Zygi

    ich würde sagen, "der letzte" mac der mit einer intel cpu ausgeliefert wurde +jetziges os -also tahoe ->max 5 jahre->schluß? ich glaube eher weniger, das der große apfel dinge ala ms macht, und die intelmacs mit zahl bzw. freien basis updates versorgt, so wie es beim wintel offenen fenster ist, der apfel macht meist nen radikalen schnitt.


    lg :)

    edit-

    das offene wintel hat ja "grade erst", den support von 32 bit gecancelt mit win 11-win 10 läuft noch mit "abo(auch free möglich)-support" etwas länger, osx hat das bekanntermaßen früher gemacht -mojave-> 32 bit ende, wenn ich recht entsinne.

  • macOS 2027 läuft nur auf Macs mit Apple Silicon, wodurch der offizielle Support für Intel-Modelle endet und der x86_64-Kernel entfernt wird.

    Das wurde schon auf der Apple WWDC 2025 gesagt, dass macOS 26 das letzte OS ist, was Intel CPUs und AMD GPUs unterstützt.

    Wenn macOS 26 als finale Version draußen ist, rechne 3 Jahre dazu bis EOL, solange werden auch Programme noch unterstützt, danach sieht es schlecht aus.

    Schaut man sich große Hersteller von Software an, haben die meist einen Support von 2 bis 3 früheren macOS Versionen.

    Im Endeffekt arbeitet man nachher auf einem alten EOL macOS mit alter Software, wem das reicht, immer nutzen.

    Bin ja mal gespannt auf macOS 27 in Bezug auf VM Funktionalität.

    WSR:

    GR:

    Mac:

  • Vielen Dank für die Informationen schauen wir mal wie sich das entwickelt, ich denke, wenn niemand mit einem Mac, für Musik betreibt Logic-Pro-X, in offline betrieb, so sollte der noch viele Jahre zu gebrauchen sein.

    Apple Mac Studio 2023 M2 Max 12-Core CPU | 38-Core GPU


    Macbook Pro (2015) i5 16 Gb Ram Catalina/BigSur 10.6.3


    Hackintosh: Mac Big Sur / Win10/11

    IntelNuc8/i7 als MacMini mit Akasa Turing Gehäuse!

  • Ich denke 2027 ist dann auch Schluss mit kompatiblen Logic Pro Updates. Viel spannender ist allerdings die Frage: wie lange unterstützen Plugin Entwickler noch .component und .vst/.vst3 plugins für X86… Also ich habe Tausende von Euro in Audio Plugins und Software-Instrumente investiert. Irgendwann ist das alles Datenmüll.

  • Ich denke 2027 ist dann auch Schluss mit kompatiblen Logic Pro Updates. Viel spannender ist allerdings die Frage: wie lange unterstützen Plugin Entwickler noch .component und .vst/.vst3 plugins für X86… Also ich habe Tausende von Euro in Audio Plugins und Software-Instrumente investiert. Irgendwann ist das alles Datenmüll.

    was meinst du mit X86 Plugins... ich habe auch viel investiert, aber warum sollen die Plugin nicht weiterhin laufen. ich arbeite Parallel mit Windows und Cubase.. sehe keine Probleme

  • Ich kann aus Erfahrung mit älteren MacOS Versionen und auch älteren Macs sagen, dass man die auch lange nach Support Ende noch nutzen kann. Sicherheitsmäßig kein Vergleich mit älteren Windows Versionen, in denen quasi das halbe Betriebssystem im Hintergrund auf das Internet zugreift :)


    Im Prinzip ist Schluss, wenn die Entwickler von Webbrowsern, Email Clients etc. den Support für bestimmte Versionen einstellen und es keine sinnvollen Alternativen mehr gibt. Dann kann man nur noch sehr eingeschränkt surfen, weil z.B. die Sicherheitszertifikate vom Browser abgelaufen sind. Beispielsweise war das für OSX Lion (2011) etwa 2017 (Firefox, Thunderbird), also sechs Jahre später!

  • Trinkt einfach Cay und bleibt locker.


    Das wird noch lange weiter gehen mit Hackintosh PCs.


    Mfg

  • Das wird noch lange weiter gehen mit Hackintosh PCs.

    Das ist eher Irrglaube, man sieht es ja hier schon eine Weile, User bauen sich einen Hackintosh mit Hilfe über Wochen zusammen und dann landet er nicht mal ein halbes Jahr späte auf dem Marktplatz.


    MacOS 26 ist das letzte für Intel, in kommenden OS Versionen und Programmen wird es mehr und mehr Funktionen geben, die man gerne nutzen möchte aber man kann es nicht, weil sie nur M-Chip spezifisch sind, gibt es ja jetzt schon in einigen Tools.

    Das heißt Hackintosh verkaufen, Mac kaufen.


    Vor 2028 wird kein M1 Chip aus dem OS fliegen, das heißt einen M3 Ultra bekommt man in ein paar Jahren gut gebraucht für weniger als 1500 Euro und das System kann weit aus mehr, als ein Hackintosh mit einer RX 6900/6950 XT den man sich heute noch zusammen bastelt.

    Schaut man sich auf dem gebraucht Markt um, ein kleiner M1 Mini, bekommt man schon für unter 250 Euro und das Ding kann schon was für den Officebereich, hatte ich Jahre lang.


    Hackintosh wird zwar nicht aussterben aber nur noch ein ganz kleiner Teil bleiben, die gerne an Nostalgie hängen.

    Das Arbeiten an Kexten usw. wird auch weniger, bis es gänzlich nach Jahren eingestellt wird.


    WSR:

    GR:

    Mac:

    Edited 2 times, last by Bob-Schmu ().

  • Ich denke 2027 ist dann auch Schluss mit kompatiblen Logic Pro Updates. Viel spannender ist allerdings die Frage: wie lange unterstützen Plugin Entwickler noch .component und .vst/.vst3 plugins für X86… Also ich habe Tausende von Euro in Audio Plugins und Software-Instrumente investiert. Irgendwann ist das alles Datenmüll.

    hier einen Like zu setzen ist ja fast zynisch. Ich hab’s trotzdem gemacht und jeder weiß was gemeint war.
    Ich schließe mich den Meinungen an, als hier bald Schluss sein wird mit Hackintosh. Ich werde macOS solange nutzen, bis Safari oder Alternativen keine Videos über Streamingdienste mehr wiedergeben. Als Schreibmaschine wird so eine Kiste ja ewig funktionieren, solange man noch einen unterstützen Drucker hat.

    Grüße

    Arkturus

    "Ein Hackintosh ist wie ein Garten - es gibt immer was zu tun"

  • Als Schreibmaschine wird so eine Kiste ja ewig funktionieren, solange man noch einen unterstützen Drucker hat.

    Mag sein. Aber neuere Office-Versionen laufen dann irgendwann auch nicht mehr auf unseren alten Möhren, wenn die für macOS nur noch auf Apple-ARM lauffähig sind.

    Gruß, karacho



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    Ich hab noch drei Patronen, eine für dich und zwei für mich...

  • Als "Schreibmaschine" genügt auch Pages.


    Natürlich stellen die Hackys auch mit Erscheinen von macOS 27 nicht instant ihren Dienst ein und Sicherheitsupdates gibt es auch noch eine Weile.

    Ich würde es daher einfach so formulieren:
    solange man nicht gerade (z.B. beruflich) von einem Programm abhängig ist und dieses auch noch immer in der neusten Version benötigt UND der Hersteller recht schnell ein Mx only Update bringt, kann man in der Tat noch lange seine Freude an einem Hackintosh haben. Aber jedem, der mich heute fragt, ob er noch einen neuen hochziehen soll, speziell falls er die Hardware nicht bereits besitzt, würde ich sagen, dass er es lassen soll.

    Some men see things as they are and say 'why?', I dream things that never were and say 'why not?'

  • Man muss sich auch mal einfach die Aktivitäten hier im Forum anschauen. Früher war im Dashboard einiges mehr los. Heute ändern sich stellenweise nur ne Hand voll Beiträge am Tag.


    Es ist schon ziemlich still geworden irgendwie, das merkt man deutlich. Und da es wohl keinen User geben wird der enttäuscht von M auf Intel zurückgeht (einmal M und man ist direkt "infiziert") wird sich an dem Trend auch nichts ändern. Zumindest solange bis vllt. mal ein genialer Kopf ARM hackable macht auch wenn es unwahrscheinlich ist. Wer weiss ...

  • Sascha_77 da läuft schon was auf GitHub. Wer weiß, was sich daraus mal entwickelt.

    Das neueste Mac OS in einer virtuellen Maschine?:think:


    https://github.com/ChefKissInc/QEMUAppleSilicon


    Wer erinnert sich noch an die Zeit, als wir das erste Mal den Darwin-Kernel XNU auf einem normalen PC geladen haben?

    Wann war das nochmal? Ich glaube es war vor ca. 20 Jahren.

    Wer weiß, vielleicht feiert der Hackintosh in 10 Jahren wieder ein Comeback.

    Hackintosh Reloaded.

    Dann bin ich aber raus. Oder auch nicht.[hehee]

    Edited once, last by bluebyte ().

  • Ah cool.


    Es müsste irgendwann mal so eine Art Translationlayer wie bei Wine geben. Das in einen Bootloader gepackt bei entsprechend potenter CPU (idealerweise schon eine ARM CPU) ..... ok alles Spinnerei. Aber wer weiss schon zu was die CPUs in 10 oder 15 Jahren so alles fähig sind leistungstechnisch. 100% vom Tisch wischen würd ichs jedenfalls nicht.

  • Sascha_77 mal sehen, wie sich das mit den ARM-Prozessoren von Qualcomm entwickelt.

    Es gibt ja schon seit einiger Zeit den Snapdragon X, den Snapdragon X Plus und den Snapdragon X Elite.

    Das ist ja schon mal ein Anfang. Aber wie wir wissen ist ARM nicht gleich ARM.

    Es ist eben nur eine Architektur, die sich jeder Hersteller nach seinen Wünschen gestalten kann.

  • Genau und deswegen wäre so ein Layer schon eine prima Sache. Wenn man sich die Silicon CPUs heute schon anschaut so langweilen sich die Teile förmlich zu tode wenn man "nur" Office & Co damit macht.

    So oder so bleibt es spannend.

  • Frag mich gerade ob Open Core wieder die tolle Lösung sein wird (kann)

    wenn die ersten M-Prozessoren rausfallen werden???? hmmmm

  • Frag mich gerade ob Open Core wieder die tolle Lösung sein wird (kann)

    wenn die ersten M-Prozessoren rausfallen werden???? hmmmm

    Nein
    Vor 2030 wird da kein M1 fliegen, da die M1 Ultra Serie erst 2022 erschienen ist.

    WSR:

    GR:

    Mac:

    Edited once, last by Bob-Schmu ().

  • Die Frage ist: Macht es Sinn an x86 festzuhalten?
    Nachdem schon der erste M1-Mini Kreise um meinen MacPro 2013 gedreht hat, und mein aktuelles Macbook M4-Max Kreise um alles was so im Consumer-Markt ist dreht.

    Und selbst die Snapdragon-SOCs reichen noch nicht an Apple Silicon ran.

    Mit VMWare habe ich Win11-ARM auf dem MacBook laufen.

    Laut Geekbench ist das immer noch schneller als alles was mit Snapdragon X Elite oder so auf dem Markt ist.

    Und da bei OpenCore die wichtigsten Supporter/Entwickler abgesprungen sind sehe ich da auch wenig Licht am Ende des Tunnels.
    Mit entsprechend Manpower wäre es evtl. möglich, macOS auf den Copilot (ARM) Notebooks zum laufen zu bringen, aber da bräuchte OC mehr Manpower.
    Abgesehen davon, dass die Snapdragon-Notebooks in ähnlichen Preisregionen liegen wie MacBooks.
    Und für Desktops gibt es meines Wissen außer dem RasPi noch garnichts brauchbares mit ARM-SOC.