macOS 26 Tahoe auf den Hackintosh
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durch Reverse Engineering (…) meine Meinung über Apples Softwarequalität nachhaltig und äußerst negativ geprägt.
Kenne mich damit nicht aus. Ist es tatsächlich möglich, so über Softwarequalität zu urteilen? Was (be)kommt (man) da raus?
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apfelnico Wenn Du verstehst, was dort geschieht und das dann zum Beispiel mit den entsprechendem Code von Linux vergleichst, dann kannst du daraus schon Deine Schlüsse ziehen, natürlich nicht im Bezug auf den Programmierstil, aber in Bezug auf Funktionalität und Effizienz. Hilfreich sind auch die Netzwerkkomponenten des macOS-Kernels, der der ja Open Source ist.
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apfelnico Wenn du schonmal gehört hast, dass man proprietärer Software ja nicht trauen kann, weil sie ja nicht Open Source ist und man nicht "nachschauen" kann - kompletter Unfug.
Das ist jetzt natürlich sehr vereinfacht, aber im Endeffekt ist die Assemblyausgabe wie eine kompliziertere Version des Programmcodes ohne Variablennamen. Funktionsnamen gibt es teilweise, weil sie in den Symbolen zum dynamischen Linken (z.B. DLLs) und/oder in Debuggingcode enthalten sind. Viele Dinge erscheinen erst obskur (z.B., wenn Bibliotheksfunktionen praktisch in die aufrufende Funktion komplett hinein kopiert und integriert werden, "inlining"), folgen aber am Ende berechenbaren Mustern und die werden schnell zum Three Cord Song. Muss man einfach mal gesehen haben. IDA Pro bietet z.B. mittlerweile musterbasierte Erkennung von häufig verwendeten Bibliotheksfunktionen an.
Decompiler übersetzen dir Assemblyschnipsel in C-ähnliche Funktionen. Sieht man, wie unbenannte Variablen oder Funktionen verwendet werden (z.B. wenn Standardaufrufe wie I/O benutzt werden), kann man sie benennen und das ganze von unten nach oben aufrollen. Mit beliebig viel zeitlichen Ressourcen ist es kein Problem, eine (funktionell) exakte Kopie der Ursprungssoftware zu schreiben. Ist natürlich verdammt aufwendig.
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Hallo zusammen,
ich habe aktuell Probleme bei der Installation von macOS Tahoe.
macOS Sequoia läuft auf dem System stabil, daher gehe ich grundsätzlich von einer funktionsfähigen OpenCore-Basis aus.
Leider bricht die Installation von Tahoe ab bzw. startet nicht korrekt durch. Bevor ich weiter im Blindflug teste, wäre ich dankbar, wenn jemand mit mehr Erfahrung einmal über meine EFI (OpenCore) schauen könnte.
Hardware:
- Mainboard: ASUS TUF Gaming H570-Pro
- CPU: i9-11900K
- GPU: RX 580 8GB
- RAM: 32 GB
Mir ist bewusst, dass meine Konfiguration vermutlich nicht optimal ist – ich bin in der Thematik noch nicht besonders tief drin. Über konkrete Hinweise zu SMBIOS, Kexts, ACPI oder möglichen Inkompatibilitäten mit Tahoe würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank im Voraus!
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Du hast insgesamt 5 Lan-Kexte im System. Die Methode "Schrotschuss" klappt auf Dauer eben nicht, da solltest Du Dich schon entscheiden, welcher zu Deinem Board passt. Ich schätze mal, mindestens einer davon will unter Tahoe nicht mehr. Leider ist die ASUS-Seite grade Offline, sonst könnte ich selbst dort suchen.
Und wenn Du kein WLAN eingebaut hast, brauchst Du auch kein AirportFixup.
Außerdem wäre es Hilfreich, USB zu mappen, also eine Liste mit genau Deinen USB-Anschlüssen für Dein System zu bauen (das geht prima mit der USB-Tool-Box unter Win).
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Okay, ich habe die LAN-Kexts jetzt bereinigt und alle entfernt – bis auf LucyRTL8125, da dieser für den Onboard-RTL8125-Controller zuständig ist.
Aktuell bleibe ich beim Booten von macOS Tahoe an folgender Stelle hängen:
Falls relevant: Unter macOS Sequoia läuft das System mit der gleichen Basis-EFI grundsätzlich "stabil".
Danke
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UPS Deaktiviere mal den WhateverGreen.kext. Außerdem hast du überhaupt noch kein USB-Port-Mapping, und wofür ist die 2,4k große SSDT-OLARILA500.aml, wo ziemlich viel Unsinn drin steht? Dein WiFi und Audio wird unter Tahoe auch nicht mehr laufen ohne den OCLP-Mod Patch von Laobamac https://github.com/laobamac/OCLP-Mod
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karacho Es scheint mir, dass du in diesem Bereich sehr bewandert bist. Daher würde ich dich – und natürlich auch alle anderen – bitten, einmal über meine EFI zu schauen. Den Kext-Ordner habe ich vorerst entfernt.
Könntest du (oder ihr) eventuell prüfen, ob es widersprüchliche Einträge gibt oder ob sich etwas eindeutig entfernen bzw. hinzufügen lässt?
Ich hatte zuletzt immer wieder Kernel Panics. Perplexity hat vermutet, dass AppleIGB.kext die Ursache war – aktuell teste ich die EFI ohne diese Kext. Da ich die EFI von einem anderen Forenmitglied übernommen habe, bin ich mir nicht sicher, ob AppleIGB überhaupt notwendig war.
Würde mich sehr freuen, wenn du (oder ihr) mal einen Blick darauf werfen könntet.
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Lev Auf die schnelle fiel mir folgendes auf: Deaktiviere Booter->Patch->Skip Board Id Patch. Der ist unnötig, da du ein MacPro7,1 smbios nutzt, welches von Tahoe noch unterstützt wird. WhateverGreen.kext solltest du zum Installieren oder Updaten von Tahoe immer deaktivieren. Du kannst ihn, wenn alles läuft, später wieder aktivieren, was jedoch nicht unbedingt erforderlich ist, da man das beim nächsten Update schonmal vergisst ihn wieder zu deaktivieren und sich dann wundert, wieso das Update nicht durchläuft. revpatch=sbvmm ist doppelt vorhanden, einmal in den bootargs bei NVRAM->Add->7C436110-AB2A-4BBB-A880-FE41995C9F82 und zum anderen in NVRAM->Add->4D1FDA02-38C7-4A6A-9CC6-4BCCA8B30102. Da du den Kexts Ordner nicht mitlieferst, kann ich nicht in deine USBPorts_Z390_E.kext reinschauen, ob da alles korrekt für Tahoe eingestellt ist. Wenn die USBPorts_Z390_E.kext korrekt ist, dann brauchst du die XHCI-unsupported.kext nicht.
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karacho Ich habe ein Designare Z390 v 1.0
Die USBPorts_Z390_E sieht mir auch nicht ganz richtig aus im Hackintool (Siehe Screenshot). Vor dem Tahoe Update hat das nicht so ausgesehen und als ich noch JimSalabim seinen EFI Ordner genutzt hatte. -
Danke MacGrummel und karacho für den schups in die richtige Richtung. konnte nun MacOS Thaoe installieren. beim Wifi mit der Faniv t919 hapert es aber noch ein bisschen. Hab den neusten OCLP 3.1.6 genommen aber nach dem patch geht mein wifi und bt noch nicht. brauche ich da noch andere Kexts?
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UPS nimm den OCLP-Mod -> https://github.com/laobamac/OCLP-Mod
Einstellungen -> File Vault deaktivieren -> Kann bis zu 20 min dauern. Prüfe einfach später ob der Toggle weg ist, danach OCLP-Mod starten und durchführen. -
Brauch ich für die Faniv T919 Kexts in OpenCore oder nicht. Wenn ja welche? Macht das OCLP-Mod alles selber? Gibt es dazu eine kleine crashkurs anleitung?
Sorry bin beim Hacki vool der Noob
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1. Einstellungen -> Suche nach "File Vault" -> Deaktiviere -> Warte 10 - 25 min bis File Vault deaktiviert wurde
1.1. starte am besten neu
2. Lade OCLP-Mod herunter und klicke
dann sollte dort ein blauer Button sein. Klicke den (Bei mir ist er grau, weil ich schon installiert habe)
3. Er fragt nach einem Neustart -> wahrscheinlich auch ein blauer button
4. starte neu und das ding sollte durch sein
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welche kext brauche ich für die fenvi t919?
1. deine Kexte haben den falsche reihenfolge...
2. ein T919 braucht sicher kein Airportitlwm.kext...So sollte das sein, dann kalppt auch von Sonoma bis Tahoe...
Bis Seqoia benutzt man den originalen OCLP, für Tahoe muss es OCLP-Mod sein !
Gruss Coban
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Hab hoffentlich alles so gemacht. nur wenn ich -amfipassbeta mit amfi=0x80 tausche, bootet mein System nicht mehr. Hier nochmal meine aktuelle EFI.
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lev92 UPS FileVault muss nicht deaktiviert werden:
Was OCLP-Mod in chinesisch angeht, man kann z.B. mit dem Google Übersetzer Screenshots übersetzen lassen:
sogar innerhalb macOS kann man über Screenshot (Shift, CMD, 4), OCR Knopf und Übersetzen Knopf eine Übersetzung bekommen:
ich finde aber, das Ergebnis von Google ist besser: