Viele macOS Versionen vom Apple Server gelöscht, warum?

  • Mein Mitbewohner hat mal wieder Mist gebaut und sein Sonoma (14.3.1) zerstört.

    An dieser Stelle gleich mal eine Warnung an alle, denen lange kein SW Update mehr angezeigt wurde:

    Bei ihm war seit 1 (?) Jahr kein Update sichtbar, jetzt plötzlich 14.8.3. Also hat er das gemacht (Da wär ich auch drauf reingefallen), und jetzt stürzt der Hacki beim Booten in der Mitte gnadenlos ab. Da wird's wohl apfelseitig nen Grund gegeben haben, warum er so lange keine Updates angezeigt bekam ....


    Egal, ich hab mal im Terminal auf seiner anderen Partition (wo Sequoia leidlich geht)

    % softwareupdate --list-full-installers

    eingegeben, und siehe da: auffällig viele macOS Versionen wurden auf dem Apple Server gelöscht, u.a. natürlich auch die 14.3.1, die bei ihm noch problemlos ging.

    Wer also noch seinen Installer hat, sollte ihn besser sicher lagern.


    Weiß jemand, warum Apple all diese Versionen unter x.7 gelöscht hat?

  • BioMac es ist alles noch vorhanden

    Grüße

    Arkturus

    "Ein Hackintosh ist wie ein Garten - es gibt immer was zu tun"

  • Dann versuch's doch mal bei Apple. Mir werden im Appstore sogar noch immer die uralten Sierra Public Beta und El Capitan GM Candidate angezeigt von 2015 und 2016..

    Sowohl "ANYmacOS" als auch "OpenCore-Patcher" verweisen direkt auf die Links der Developer-Seite. Keine Tricks, keine falschen Zwischenstationen..

    Welches System brauchst Du denn? Es gibt da immer auch den Haken, dass die Zertifikate nur befristet vergeben werden, frag mal Logitech..


    :hackintosh:

  • tatsächlich sind die Installer reduziert worden. Ich hatte vorhin den Reiter Firmware im Vordergrund. Aber eine höhere Version zu nehmen ist doch kein Beinbruch. Die drüberbügeln geht doch immer.


    Grüße

    Arkturus

    "Ein Hackintosh ist wie ein Garten - es gibt immer was zu tun"

  • Weiß jemand, warum Apple all diese Versionen unter x.7 gelöscht hat?

    Genau wird das nur Apple wirklich wissen von daher wäre alles was man Dir hier dazu sagen könnte wohl reine Spekulation. Wenn man sich aber mal die noch verfügbaren Installer aussieht fällt auf das es sich dabei, von ein paar Ausnahmen abgesehen, ausnahmslos um die jeweils finalen Versionen handelt was ja irgendwie auch Sinn macht. Bei den Ausnahmen könnte ich mir denken das hier EFI Firmware Updates enthalten sind die es anderweitig sonst nicht gibt. Apple spielt die jeweils mit den OS Updates aus und bietet abgesehen davon keine alleinstehenden Firmware Updates für die Macintosh Systeme an. Würden jetzt macOS Versionen verschwinden die EFI Updates enthalten haben dann hätte jemand der das betreffende Update bis lang noch nicht eingespielt hatte also faktisch keine Chance mehr seine Firmware zu aktualisieren.


    Weniger ernst gemeint und dafür mehr aus dem Reich der Spekulationen bzw. des Ulks neulich in Timi's Büro in Cuppertino:



    Uuuuupsi :D

  • Aber eine höhere Version zu nehmen ist doch kein Beinbruch. Die drüberbügeln geht doch immer.


    Geht ja nicht mehr.

    Von 14.3.1 auf 14.8.3 hat dem Hacki das Genick gebrochen. Ich vermute, die Sicherheitsupdates darin sind dran schuld. Wenn ich nicht neulich mal Sequoia auf eine Partition gespielt hätte, käme man da jetzt gar nicht mehr dran - immerhin ist es gelungen, die Daten zu sichern.


    Aber um das einzig wirklich funktionierende macOS auf den (ex-)Hacki zu kriegen, dürfte jetzt ziemlich schwierig werden. Unter Sequoia funtkioniert Wlan nur mit Heli und ohne BT.


    Mich dünkt, es ist weniger Aufwand, wenn man eine passende (neue) Wlan-Karte einbaut und Sequoia benutzt, als die alte oder die neue Sonoma-Version wieder zum Laufen zu kriegen. :/

  • BioMac

    was du bei dem ganzen noch völlig außen vorgelassen hast-wäre, um was für ein setup es eigentlich geht. wenn das bekannt ist, wäre ein konkrete hilfe ggf. sogar möglich, jetzt ist das quasi nur spekulatius um osxversionen und deren enthaltene sicherheitsupdates-firmwares. von daher schreibe bitte mal die specs hier hinein, und so es sich nicht z.b. um einen 775 oder 771er core2 duo/quad usw... socket handelt, mag es möglich sein, trotzdessen sogar mit einem halbwegs aktuellen os zu fahren.


    lg :)

  • apfel-baum ging ja eigentlich auch erstmal nur um die verschwundenen OS-Versionen auf dem Apple-Server.


    Aber tatsächlich fällt mir nun auf, dass auf dem Laptop (ein i5-1035G1 als MPR 16,4 von 2020, s. Specs als Attachment) offenbar nur noch macOS-Versionen bis x.3.1 installierbar sind: auch das (vor ein paar Wochen eigentlich nur testweise installierte) Sequoia geht nur bis 15.3.1 und es werden (außer Tahoe) keine weiteren Updatemöglichkeiten angezeigt.

    Das kann kein Zufall sein.


    Neulich hatte ich auch hier im Forum von jemand anderem gelesen, dem auch ewig keine Updates angezeigt wurden (finde den Thread jetzt leider nicht mehr), da scheint also auch bei anderen Hackis dasselbe abzulaufen.

    Finde es aber seltsam, dass dann nicht alle von betroffen sind.

  • was auch noch eine möglichkeit wäre, ist das du den restrictevents.kext mit dem bootarg revpatch=sbvmm setzt. damit wird der fullinstaller heruntergeladen, und wenn du oder er sich mit dem apple acc einloggt, vielleicht auch noch andere versionen, die dann unter "weitere infos" zu sehen sind. sprich, man muß nicht tahoe installieren, da z.b. auch noch sequoia angeboten wird.


    lg :)

  • Butter bei die Fische: welches System möchtest Du denn installieren?


    :hackintosh:

  • BioMac Mal so eine Frage nebenbei zur Ursachenforschung? Wurden OC und die Kernel Extensions vor dem Update auf den letzten Stand gebracht? Falls nicht, dann würde es mich nicht wundern, wenn das der Grund dafür ist, dass der Rechnern jetzt beim Booten immer abschmiert?

  • vermuten heißt ich weiß es nicht. Alles andere hat Mieze schon erklärt.

    Grüße

    Arkturus

    "Ein Hackintosh ist wie ein Garten - es gibt immer was zu tun"

  • Kann er auch mit einem System vorher leben? Leute wollen einen Hackintosh und immer auf dem neusten Stand des Betriebssystems sein? Ich kannte die Update-Sucht. Ich war bis 10.6.9 auch süchtig. Bei 10.7 habe ich dann einen freiwilligen Entzug gemacht und habe erst wieder bei 10.13.x zugeschlagen. Danach wieder bei 13.7.8

    Was macht er denn an seinem Hacki? Wenn's nur Surfen und Email ist, braucht man keine Updates. Sogar bei meiner 3D Modelling Kiste brauche ich keine Updates. Man sollte sich bei einem Hacki schon überlegen ob man Updates und vor allem Upgrades braucht.

    Ich habe z.b. einen Bootstick mit 3 Systemen drauf und einem EFI, dass für meine Hardware funktioniert. Ich schlimmsten Fall grapsche ich nach diesem Bootstick.

    Was ich aber als noch wichtiger erachte ist ein geziptes File mit dem funktionierenden EFI drin in der EFI Partition des Start-Volumen. Im schlimmsten Fall kann man dieses EFI mit einem anderen System mounten, den korrupten EFI Ordner löschen und das gesicherte zip extrahieren.

  • Eigentlich verstehe ich Dein Problem nicht so recht: wir sollten doch wirklich ausreichend Zeit investiert haben, um die teilweise vorhandenen Sprünge in der Hardware-Anbindung bestimmter Kexte überwunden zu haben.

    Warum sollte Apple auch die ganzen Zwischen-Versionen ständig weiter bereit stellen, bei denen sich nicht wirklich viel geändert hat und keine Firmware- oder Kext-Anbindungen geändert wurden?

    Traditionell ist seit Jahren die Version Nr.3 des jeweiligen Systems die mit den Sprüngen. Da durften wir bisher oft genug Kexte anpassen.

    Der Sprung von der letzten 10.6.9er Snow-Leo-Version auf macOS 13.x Ventura ist natürlich ein ziemlich kräftiger. In der Zeit hat sich nicht nur das MacOS ziemlich stark verändert, sondern wir sind auch beim Booter von Chameleon auf Clover und dann OpenCore umgestiegen.

    Und über die ganzen Zwischenschritte führen wir hier ja seit Jahren Protokoll. Grade beim Update von macOS Sonoma 14.3 auf 14.4 gab es einige kräftige Veränderungen, aber nach wirklich kurzer Zeit auch angepasste Kexte, besonders im Bereich der Broadcom-WLAN-Karten. Das steht aber schon auf unseren entsprechenden Seiten, zB. eben zum Thema Broadcom-Patch in OS-Versionen ab Sonoma (mit einem Kext-Paket von vor und einem ab 14.4).


    :hackintosh:

  • MacGrummel

    Sorry, aber ich befasse mich nicht ständig mit Hackintoshs, da ich selbst Mint als OS benutze. Ich beschäftige mich mit macOS/Hackis nur nebenher, wenn z.B. mein Mitbewohner oder Freunde/Familie mich um Hilfe bitten. Deshalb sind mir die großen Sprünge und deren Problematik bei macOS nicht bekannt. Den OC Patcher z.B. habe ich noch so in Erinnerung, dass der nur für echte (alte) Macs gedacht war, nicht jedoch für Hackintoshs. Offenbar hat sich das mittlerweile geändert, wusste ich aber nicht.

    Danke für deine Hinweise und den Link, werde ich mir mal bei Gelegenheit ansehen.

  • Offiziell hat sich das nicht geändert. Wir (= Hackintosh-Community) haben nur festgestellt, dass sich manche Aspekte des Patchers für WinTel System nutzen lassen. Und manche Dinge des Codes wurden seitens der Entwickler auch angepasst, damit wir es einacher nutzen können – das wäre nicht notwendig gewesen für echte Macs.