Linuxempfehlung | Dual-SSD-Adapter | Konversation

  • Ich benutze seit Jahren Mint, weil ich viel Wert auf ein schlankes System lege, aber es stören mich viele Kleinigkeiten am OS. Da hat jeder in der Tat seine eigenen Vorlieben.

    karacho Cooles Interface. :D

  • karacho

    Ich weiss noch wie ich damals zum ersten mal Arch getestet habe in einer VM. System installiert, Updates gemacht, direkt kaputt. Da war mein Ausflug abseits von Ubuntu/Debian Derivaten wieder beendet weil ich da keinen nerv drauf hatte.

    Vor nicht allzulangem hatte ich dann mal CachyOS auf meinem i9 getestet weil ich wissen wollte ob Spiele unter Wine da besser laufen als unter Windows. System wirkte solide.

  • jedes linux derivate kann man so gestallten wie man es möchte hier habe ich ein linux mint mir so angepasst wie ein mac.


  • Free BSD oder Ghost BSD und wie sie alle heißen

    Damit habe ich mal vor Jahren in VM's rumprobiert. Ist aber nicht so meines gewesen. Allein das Umdenken mit den ganzen Device-Bezeichnungen hat mich davon abgeschreckt es weiter zu versuchen. Auch waren zu der Zeit nur rudimentäre Windowmanager für BSD verfügbar. Jedoch, man sollte sich damit zum heutigen Zeitpunkt nochmals etwas intensiver damit beschäftigen.

    Gruß, karacho



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  • oder halt fedora-red hat ,die stehen dann auch noch im rennen, fedora ist quasi die community version von red hat. beides sind hut arten ;)


    lg :)

  • oder halt fedora-red hat

    Dann müsste man sich aber auch wieder mit den Befehlen für updates und upgrades und weiß nicht was noch beschäftigen, wenn man bisher nur mit Debian oder deren Ablegern wie Ubuntu, Mint etc. und Arch (apt und pacman, bzw. noch trizen oder yay für aur in arch) gewohnt war. Ganz ehrlich, da hab ich kein Bock drauf! vUnd das schlimme ist, dass jeder im *nix Bereich sein eigenes Süppchen kocht. Und ganz schlimm finde ich Snap unter Ubuntu. Tu mal ein paar snaps installieren und gib im Terminal mal lsblk ein. Snap ist immer das erste, was ich purge und blocke.

    Gruß, karacho



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  • karacho ,

    wegen den suppen mag der eine oder andere ja den krams. du hast durchaus recht, das man sich dann widerum mit den handwerkszeug, also basisbefehlen vertraut machen muß.


    lg :)


    edit -mit snap, flatpack, docker usw. müßte ich mich dann auch noch befassen, die sollen durchaus gut sein, manche distri hat sowohl flatpack, als auch snap am start-aber wie gesagt, das ist sozusagen auch eine welt für sich

  • Zu snap und flatpak habe ich eine gespaltene Meinung. Wie gesagt, snap hab ich gepurged aber ich nutze trotzdem einige flatpak apps (z.B LosslessCut). Diese werden jedoch nicht immer regelmäßig und zeitnah aktualisiert und keiner weiß, was die Developer dieser Pakete am Ende alles mit rein packen.

    Gruß, karacho



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  • Damit habe ich mal vor Jahren in VM's rumprobiert. Ist aber nicht so meines gewesen. Allein das Umdenken mit den ganzen Device-Bezeichnungen hat mich davon abgeschreckt es weiter zu versuchen. Auch waren zu der Zeit nur rudimentäre Windowmanager für BSD verfügbar. Jedoch, man sollte sich damit zum heutigen Zeitpunkt nochmals etwas intensiver damit beschäftigen.

    GRINS - Als ich Anfang der 90iger begonnen hatte, hieß mein erster Gehversuch DLD mit kernel pl0.95/0.96.

    Damit kam ich überhaupt nicht klar. Dann habe ich mich mit FreeBSD 1.1.5 versucht, das war etwas "spartanischer" - nur eine Terminal-Konsole... :D Darüber habe ich dann "unix" gelernt und seitdem bin ich auf FreeBSD "hängengeblieben" - zumal mir AFP wichtig war und die einzigen beiden Services dafür - CAP (Columbia AppleTalk Package) und netatalk waren für Linux damals auch nicht möglich, da Linux im Netzwerk-Treiber Bereich nicht "sauber" war und diese Pakete darunter nicht liefen.


    (Free-)BSD ist von seinem Management sehr konservativ - was Veränderungen bei Releases betrifft - war aber immer vorne dabei was Technologieentwicklungen betraf. (im Gegensatz zum Linux fühle ich mich da mit meinem 90iger Jahre Unix Wissen nicht "verloren" )

    Wie gesagt - die 90iger - da war das BSD-Lager und die Linux-Fans teils "feindlich" gesinnt - wohl bis zu dem Zeitpunkt, als sich ein paar entschlossen, Treiber und ähnliches aus dem anderem Lager zu portieren - mir noch bekannt, daß Harald Milz nen NCR-Treiber (SCSI-Chip) für Linux programmierte und schlussendlich Stefan Esser' BSD-ncr Version portiert wurde, weil sie ausgefeilter ist/war. Heutzutage wird zB vieles aus dem Grafiktreiberbereich von Linux ins BSD übernommen, Dockerkompatiblität ist mittlerweile auch gegeben und es gibt seit langem ein komplettes "linux-emulation/Kompatiblitätslayer" und viels anderes mehr (man sagte sogar, daß das Linux-Doom damals schneller laufen würde als unter Linux - ob es wirtklich so war - keine Ahnung).

    Finde ich viel sympthischer.

    rudimentäre Windowmanager? Hm, DAS kann ich so nicht bestätigen - will hier aber auch keinen flamewar auslösen. :P


    Für einen "einfacheren" Einstieg in die BSD-Welt würde ich GhostBSD empfehlen, ansonsten auch DragonflyBSD oder die anderen beiden großen Zweige: OpenBSD (high secure, Theo ist da ziemlich eigen) und NetBSD - als Unbedarfte etwas "höherlevelliger" Einstieg ;) Gibt noch ein paar - aber beileibe nicht soviele forks wie in der Linux-Welt...

    Bye

    Stefan


    Einmal editiert, zuletzt von guckux ()

  • Moin Zusammen,


    ich habe mal den Thread verfolgt und finde den Austausch sehr interessant! Als Klassik Linux Distris kann ich Ubuntu/Debian und natürlich Mint empfehlen.


    Aktuell bin ich Nobara am Austesten. Das basiert auf Fedora.


    Beruflich habe ich viel mit SUSE Micro Linux und openSUSE zu tun.

    Sehr zu empfehlen, wenn du Sicherheit willst.


    LG

  • SUSE Micro Linux und openSUSE zu tun. Sehr zu empfehlen, wenn du Sicherheit willst.

    Weil immutable. Wie alle anderen (Fedora Silverblue, Kinoite, Vanilla OS, Aurora, Nitrux etc.) Da kannste noch nicht mal die Datei /etc/default/grub ändern. D.h. ändern kann man sie schon, aber ohne Wirkung. Was man reingeschrieben hat wird übernommen, aber beim starten des OS nicht angewendet. Ich hab's auch nicht mehr probiert, Kernelparameter in der GRUB-Boot-Shell zu verändern (z.B. quiet splash zu löschen) weil mir mittlerweile diese ganze Bevormundung auf den Sack geht. Für Firmenrechner mag das auch ok sein, aber als normaler User möchte ich mein System so starten wie ich es will.

    Gruß, karacho



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  • Yes, genau das liebe ich daran!

    Also als daily benutze ich das auch nicht.
    Aktiv privat nutze ich openSUSE als Node für mein k8s.

    Für daily und gerade für den Anfang als neuer Linux User ist Ubuntu oder Mint, wie schon angesprochen, sehr zu empfehlen.

  • Also ich so: Linux Mint! Und den Rechner am besten selbst zusammenstellen wenn es für etwas anspruchsvollere Anwendungen sein soll – Beispiel Filmschnitt mit DaVinci Resolve
    Anni Fa baut einen Linux- Filmschnitt-Rechner!

    Seit 2026 von mac auf Linux umgestiegen – Digital Independence Day (DID)
    Ehemals:
    Mainboard: ASUS PRIME Z370-A II, Prozessor: Intel Core i7-8700K, 3.700 MHz, Grafikkarte: Sapphire Nitro+ Radeon RX 580 8GB, DIMM: 4x16GB DDR4-3200, macOS Sequoia, (Version. 15.5). | = Lief als Filmschnittrechner mit Davinci Resolve 20!

  • Mal sone kleine Anekdote am Rande. Eine Arbeitskollegin hat sich einen T490 gekauft weil ihr der alte T430 zu lahm geworden war. Sie ist Windowsnutzerin. Ich hatte ihr dann mal den Vorschlag gemacht ein Linux Mint in einer VM auf der Kiste zu installieren damit sie mal sieht wie Linux heutzutage ausschaut. Als ich ihr davon erzählte hatte sie leises Interesse bekundet weil ich zu ihr meinte das die Linuxe heutzutage um längen Nutzerfreundlich sind als vor 20 Jahren.


    Von Windows selber hält sie selber nicht soviel aber kannte halt bis jetzt nichts anderes. Ich also die VM fertig gemacht. Paar Tage später nachdem sie damit etwas rumprobiert hatte war sie ziemlich begeistert und meinte das ist ja quasi gar keine Umstellung und sie sich das gut vorstellen könnte zu nutzen (sie macht damit eh nur die klassischen Office Sachen und Rumsurfen). 8) So werde ich ihr wohl demnächst dann Linux Mint nativ auf der Kiste installieren.

    Wieder jemand von Windows weggebracht. :klatsch: Da hätte ich echt nicht mit gerechnet.

  • Sascha_77 Mint ist auch sehr Benutzerfreundlich, das muss man schon sagen. ABER...ich persönlich habe noch nie ein so Benutzerfreundliches Linux, und auch was die HW-Erkennung angeht gesehen, wie MX Linux. Wo man bei anderen Distros mittlerweile immer die broadcom-wlan-treiber nachinstallieren muß (die, wofür wir unter macOS den OCLP brauchen) - sofern man sie benötigt - wird das unter MX alles direkt mitinstalliert. D.h. wenn ich nur über WLAN mit der broadcom während der installation verbunden bin, dann funktioniert das auch nach dem ersten reboot. Und noch etwas. Du hast deiner Kollegin Mint in einer VM installiert. Prüfe es erstmal mit einer installation auf einem USB-Laufwerk um zu sehen, was alles an HW erkannt wird bei einer echten installation.

    Gruß, karacho



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  • Mein letztes Linux-Erlebnis

    Wollte mir aus meinem Dell Optiplex 5050, der an meinem TV angeschlossen ist, ein Mediacenter basteln mit LibreElec ("Just enough Linux to run Kodi"). Das funktionierte solange ganz gut, bis ich dann Streaming Dienste einbinden wollte. Prime Video funktionierte super, aber bei Netflix und YouTube war dann game over. Keine klassischen Logins mit Name und PW mehr möglich, blabla.


    "Na gut, dann also Ubuntu als Desktop Version". Installation lief easy. Mittlerweile kann Linux ja auch das GUI skalieren, weil man sonst nix erkennt auf nem 4K TV. Firefox zum Streamen installiert – wegen DRM (Widevine). Okay, cool.


    Will ich "28 years later gucken" bei Netflix gucken. Dabei fällt mir auf: "Warum sieht das Bild aus wie VHS von vor 28 Jahren"?!


    Darauf folgte dann ein mieser deep dive, der ca. 2 Stunden dauerte… hunderte von Reddit Topics und posts zum thema Netflix 540p. Am Ende musste ich die Drecks-Netflix App unter Windows aus dem Microsoft Store installieren, um den Film in Full HD sehen zu können. Aber dann hatte ich keine Lust mehr. Anscheinend verteilt Netflix 3rd Party content in 540p, wenn man nicht die Windows App nutzt und oder deren Servern nicht die Devices gefallen, mit denen man auf den Stream zugreift.


    Zusammenfassung: ein Hackintosh am TV, der Windows, Linux und macOS booten kann. Aber 4k geht nur unter Windows und Linux, Streamen im Browser von Netflix läuft mit 540p, also gefangen in Windows, was das angeht. Todesnervig einfach.

  • „Ich habe mal aus Interesse mein MacBook Pro 8.2 (Late 2011) ausgebuddelt und Zorin OS 18 neben Catalina (via OpenCore) installiert. Die Installation lief reibungslos durch. Besonders positiv: Der Treiber für den Broadcom-WLAN-Chip wurde automatisch geladen, sodass WiFi bei der alten Kiste sofort funktionierte.
    Auch die dedizierte Grafikkarte (AMD Turks / Radeon HD 6700M Serie) wurde direkt erkannt und nutzt den integrierten Mesa-Radeon-Treiber. Ich musste allerdings manuell auf Xorg (X11) umstellen, da der moderne Wayland-Modus bei dieser Hardware noch etwas träge wirkte. Unter X11 läuft die Beschleunigung aber absolut flüssig.
    Soweit mein Senf zum Thema 😉. Ich bin echt begeistert! Ich hatte Linux vor vielen Jahren schon mal ausprobiert und damals das Grauen bekommen, aber die heutigen Versionen machen es einem wirklich leicht. Ein Kinderspiel, damit zu arbeiten.“

    Mac Mini M2 Pro (2023) 16 GB RAM. 512 GB Sonoma 14.2

    real iMac 13.1    Ventura 13.01 (late 2012)

    real MacBook Pro 14.2 Sonoma 14.2   13" 2018



  • karacho
    Ne USB Platte liegt hier schon bereit zum Test. ;) Meine Kollegin ist noch ne Woche krank. Aber dann gebe ich sie ihr mit und so kann damit mal im "echten" System probieren. Ich rechne aber mit keinen Komplikationen. Ist halt ne Lenovo Standard Kiste mit Intelkarte drin. Das sollte keine Probleme bereiten.