Mein neuer Hackintosh - Asus ProArt Z790 Creator WiFi

  • Das FileVault Thema ist eigentlich seit der Beta 6 oder Beta 7 keins mehr will meinen passiert nicht mehr ungefragt wobei ich jetzt nicht sagen kann ob FileVault, falls gewollt, dann ohne APFSAligned funktionieren würde. Die Crux hierbei liegt ja darin das Apple der Tatsache Rechnung trägt das nur noch Mac's mit T2 Chip oder AppleSilicon überhaupt unterstützt sind und alles andere rausgeschmissen hat. Bei den T2 mac's läuft der Spaß ja über den T2 (Verschlüsselung und Controller für Massenspeicher) könnte mir vorstellen das es deshalb dann auf nicht T2 Modellen (inkl. Hackintosh) eben nicht geht.

  • Hallo


    gibt es eine Lösung die beiden Ethernet Anschlüsse - Marvell AQtion 10GbE AQC113c - und - Intel I226-V in Tahoe zum laufen zu bringen.

  • Ich hab mit den Netzwerk-Kexten seit dem Aufbau keine Probleme. Im Moment läuft der Rechner unter Tahoe mit dem MarvelAQC als En=0.

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    :hackintosh:

    Edited once, last by MacGrummel ().

  • Ich hab mit den Netzwerk-Kexten seit dem Aufbau keine Probleme. Im Moment läuft der Rechner unter Tahoe mit dem MarvelAQC als En=0.

    Hallo MACGRUMMEL


    erstmals besten Dank für die config-plist.

    Leider geht bei mir in Sachen Ethernet gar nichts.

    Anbei die Config-Plist.

    Hatte es auch mit einer PCIe Intel 540-AT2 10Gb veresucht - wird jedoch vom System nicht erkannt (auch in Hackintool)


    Update: von 26.1 auf 26.2 - wie ist die beste Vorgehensweise?


    Karten waren so eingebaut.


    X540-AT2

  • Na, Du hast in Deiner Liste nur IntelLucy aktiv, und das gleich doppelt, der ist eigentlich für Deine wieder ausgebaute 2x10G-Lan-Karte (und einer zu viel).

    Den AppleBCMWLANCompanion.kext kenne ich nicht, genau wie Dein Boot-Arg wlan.pcie.detectsabotage=0. Die sind ja extra für`s Broadcom-WLAN ohne Patch.

    Was für eine PCI-e-WLAN-Karte hast Du denn eingebaut? Versuch doch mal die klassische Variante: AMFIPass.kext hast Du zwar aktiv, das macht so allein aber keinen Sinn. Da fehlt alternativ zur anderen Methode der Skywalk- und IO80211Family-Kext-Kram mitsamt dem Skywalk-Block für den Patch. Und der aktive AmfiPass stört beim aktuellen Tahoe-Broadcom-Patch.

    Hast Du denn die eingebaute Intel-WLAN-Karte im BIOS deaktiviert und die beiden Lan-Ports aktiv? Und wie steht es mit VTD im BIOS? Das wäre meine erste Vermutung. Im Bios lässt sich fast alles abschalten..

    Und die PCI-e-Intel-X540-Karte steckt bei mir im entferntesten Slot.

    Ich hatte ja am Anfang zwei kleine Grafikkarten eingebaut, jetzt ist es eine dicke mit knapp 3 Slots Breite. Und benutze die eingebaute Intel-WLAN mit Broadcom-Fake-ID.


    :hackintosh:

    Edited 3 times, last by MacGrummel ().

  • Hallo MacGrummel ,


    ich hätte eine Frage zu deiner Konfiguration.


    Aktuell nutze ich noch einen i9-10900K mit Gigabyte Z490 Vision D, möchte aber upgraden auf:


    - i9-14900K oder eventuell 14900KS (bin noch unsicher)

    - ASUS ProArt Z790 Creator WiFi

    - RX 6950XT bleibt weiterhin


    Ich nutze das System im Dual-Boot mit macOS und Windows.


    Mich würde interessieren:

    Läuft das Setup bei dir mit macOS Tahoe im Alltag wirklich stabil?


    Funktionieren Sleep und Thunderbolt zuverlässig?


    Und würdest du eher, besonders im Hinblick auf Stabilität, Temperaturen und Hackintosh-Kompatibilität, zum 14900K oder zum 14900KS raten?


    Mir ist ein stabiles System wichtiger als maximale Benchmarks.


    Wäre es möglich, dein EFI als Basis zu verwenden (natürlich mit Anpassungen für meine RX 6950XT)? Reicht es dabei aus, nur die Änderungen in Bezug auf die Grafikkarte vorzunehmen, oder sind weitere Anpassungen erforderlich?


    Danke dir vorab!

  • Für einen Hackintosh brauchst Du weder die 14900K noch die KS, da stört die dort eingebaute iGPU nur. Und deshalb hab ich die Version 14900 KF ohne iGPU.

    Das Gerät läuft auch mit Tahoe absolut stabil. Bei der aktuellen Version macOS 26.3 (25D125) wird auch die CPU wieder erkannt, was bei 25D122 erstmals nicht der Fall war.

    Die Intel-WLAN-Karte läuft im Augenblick allerdings nicht, auch nicht über den Fake-Broadcom-Trick. Da der Z790er mit Sequoia zZt. mein Arbeits- und Hauptrechner im täglichen Einsatz ist, bin ich dieser Geschichte noch nicht auf den Grund gegangen. Tahoe läuft gut - und ich schreibe gerade darüber - Aber ich überlege, die Intel doch noch mal gegen eine Broadcom zu tauschen. Aber dafür brauche ich dann auch ausreichend Zeit..

    Wie die RX 6950 XT läuft, musst Du selbst wissen. Bei mir läuft eine RX 6900 XT. Mit dem bekannten Navi-Problem, dass sie nach einem Start manchmal sehr lange braucht, bis sie ein richtiges Bild liefert. Das war mit den kleinen 6600ern übrigens eher schlimmer.

    In meiner PListe sind AppleCpuPmCfgLock und AppleXcpmCfgLock normalerweise deaktiviert, aber dafür muss erstmal bei den Tools CFGLock.efi ausgelöst und mit ControlMsrE2.efi bestätigt sein..

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    :hackintosh:

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  • Vielen Dank erstmal für deine ausführliche Antwort!


    Wäre der Wechsel auf eine Broadcom-Karte wie die BCM94360CS2 eventuell die Lösung?


    Meine RX 6950 XT läuft bei mir grundsätzlich ohne Probleme und sehr stabil.

    Allerdings habe ich ein spezielles Problem:


    Ich kann in Final Cut Pro keine Videos in H.265 / HEVC (8-bit und 10-bit) exportieren. In anderen Programmen wie DaVinci Resolve funktioniert zumindest 8-bit HEVC.


    H.264 funktioniert dagegen in allen Programmen einwandfrei.

    Die Exportgeschwindigkeit ist dabei sogar höher als bei einem M4 Max.

  • Ich kann in Final Cut Pro keine Videos in H.265 / HEVC (8-bit und 10-bit) exportieren. In anderen Programmen wie DaVinci Resolve funktioniert zumindest 8-bit HEVC.

    Ja, das ist frech von Apple. Kennt man auch von echten MacPro 7.1 (Intel) und dortigen Grafikkarten. Obwohl die das in Hardware beherrschen, wird es nicht genutzt. Soll wohl die Überlegenheit von Apple Silicon zeigen. Klar freue ich mich über die Ausgabe meines Mac Studios, weiß aber, dass eigentlich mein Hacki auch nicht schlecht abschließen würde. Ausgabe am Intelmac auch mit potenter Grafikkarte in HEVC nur über Software, kein Hardware-Encoding. Decoding ist natürlich freigeschaltet.

    Mac Studio 2025 Apple M3-Ultra • 256GB RAM • CPU 32Core (24 Leistung, 8 Effizienz) • GPU 80Core Metal4 • BMD UltraStudio 4K Extreme 3

    ASUS WS X299 SAGE/10G i9-10980XE • DDR4 64GB • SSD 970 PRO 1TB • Thunderbolt3 Titan Ridge • 2x AMD Radeon VII • BMD DeckLink 4K Extreme 12G

    ASUS PRIME X299-DELUXE i9-9940X • DDR4 64GB • SSD 960 PRO 1TB • Thunderbolt3 Titan Ridge • 2x AMD Radeon RX Vega 64 • BMD Intensity Pro 4K


    Ordnung ist die primitivste Form von Chaos. (Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)

  • Ja genau, das trifft es sehr gut.

    Der HEVC-Export über die CPU auf Hackintosh dauert im MP4-Container etwa dreimal so lange wie bei H.264. Im MOV-Container dauert der Export ewig und ist nicht praktikabel.

  • Ja, das ist frech von Apple. Kennt man auch von echten MacPro 7.1 (Intel) und dortigen Grafikkarten. Obwohl die das in Hardware beherrschen, wird es nicht genutzt. Soll wohl die Überlegenheit von Apple Silicon zeigen. Klar freue ich mich über die Ausgabe meines Mac Studios, weiß aber, dass eigentlich mein Hacki auch nicht schlecht abschließen würde. Ausgabe am Intelmac auch mit potenter Grafikkarte in HEVC nur über Software, kein Hardware-Encoding. Decoding ist natürlich freigeschaltet.

    Ich kann das Montag noch einmal checken, aber ich war auch auf diesem Stand, bin aber der Meinung, mit Verblüffung festgestellt zu haben, dass die MacPro HEVC 10b hardwarebeschleunigt aus resolve rendern.

  • Oh, das wäre was. Wobei, es gibt ja auch den „aktuellen“ MacPro mit Apple Silicon. Der kann das natürlich. Sieht von außen aus wie ein MacPro7.1.
    Aber wenn es der Intel auch kann, wer mag sich damit noch auseinandersetzen, das zu erforschen und zu übertragen?

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    Ordnung ist die primitivste Form von Chaos. (Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)

  • Wenn ich mich recht entsinne, hatte Apple doch zum Intel-MacPro7,1 auch eine sauteure Erweiterungskarte als "Nachbrenner" für genau diesen Zweck verkauft, natürlich mit dem Apple-Special-Anschluss MPX zum PCI-Anschluss:

    "Apple's Afterburner card is a custom add-on, which adds hardware acceleration for ProRes codecs."

    Bei Photoshop & Co wird mir die Hardware-Codierung immer angeboten. Vielleicht sollte ich hier mal Resolve installieren, meine Premiere-Lizenz ist leider ausgelaufen.

    Wenn ich wüsste, die Karte würde hier laufen. Ist ja unterdessen deutlich billiger als ne zweite W6800er oder RX 6900er. Aber ich hab ja auch noch die beiden ungenutzten W5700er hier vom Anfang. Die ja angeblich in Mac und Hackintosh oOB...
    Sonst müssen wir dafür wieder auf nen iMac(Pro)-SmBios umsteigen..


    :hackintosh:

  • Afterburner beschleunigt ausschließlich QuickTime ProRes. Hat mit H.265 in 10bit nun gar nichts zu tun.

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  • Oh, das wäre was. Wobei, es gibt ja auch den „aktuellen“ MacPro mit Apple Silicon. Der kann das natürlich. Sieht von außen aus wie ein MacPro7.1.
    Aber wenn es der Intel auch kann, wer mag sich damit noch auseinandersetzen, das zu erforschen und zu übertragen?

    Ist schon Intel. Ich kann da gern versuchen Output zu geben. Ich hatte noch die Theorie (wahrscheinlich irgendwo aufgeschnappt), das der T2 Chip ebenfalls Encoding Aufgaben übernimmt und es gar nicht die GPU ist :/ Es wird es ja immer nur von Hardware Acceleration gesprochen, woher auch immer die kommt.

    Ich weiß gerade gar nicht wie das bei Compressor oder anderen Tools aussieht. Machen die HEVC 10 Bit auf dem Hackintosh? Oder ffmpeg etc. via VideoToolBox?

  • Ja, das geht natürlich. Hab ich ja auch lange gemacht mit DaVinci Resolve Studio und dem Sage10G. Nur eben sehr langsam.

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