Empfehlung gesucht für HEVC enabling i5-4460 und RX580

  • Guckux


    Wollte ein paar Videos konvertieren und musste feststellen, daß VideoProc auf meinem Hacky "nur HD4600" supported... (erkannte Hardware) und HEVC keine Hardwarebeschleunigung zur Verfügung steht...


    Kann mir jemand eine Empfehlung geben? Habe bei meinen Recherchen häufig die Empfehlung für iMacPro gelesen, das würde aber vom Prozessor her nicht passen...???

    Ist eben nur ein i5-4460 - siehe Signatur Konfiguration 2) smbios als iMac15,1 (aktuell)

    Bye

    Stefan


  • Ich nehme an du nutzt WEG. Dann versuch mal das bootarg -radcodec. Falls es so nicht funktioniert kannst du es zusätzlich zum bootarg noch mit einem Eintrag deiner dGPU in DevicePorperties probieren.


    Ansonsten kannst du schon das iMacpro1,1 SMBIOS verwenden. Es hat ja eigentlich der Großteil keine passende CPU für iMacPro1,1, da dieser eine XEON CPU verbaut hat. Ich z.B. nutze auch iMacPro1,1 und habe einen i7-9700 verbaut. Dann musst du halt zusätzlich die CPUFriend+CPUFriendDataProvider Kexte einbauen um ein anständiges Taktverhalten zu erreichen. Und die iGPU sollte im BIOS deaktiviert werden, da der iMacPro eh keine iGPU verwendet.

  • Guckux LetsGo


    100 Punkte für WEG ;)

    - radcodec hat nicht gegriffen

    - das mit dem eintragen der device-properties hab'ich nicht gerafft :( auch keine HowTo gefunden, mit der ich mich hätte durchangeln können... :( (ist schon frustrierend, wenn man feststellt, wie plöt man ist)

    das mit iMacPro1,1 - irgendwas (noch) falsch gemacht, Grafikkarte wird "nicht" angezeigt (im VideoProc, über diesen Macintosh zeigt aber die RX580), VideoProc rafft aber, daß H.265 wohl in HW vorhanden ist... ;) (mühsam ernährt sich das Eichhorn).

    Bye

    Stefan


  • guckux, das ist ein bekannter Anzeigefehler in VideoProc. Sobald der Name der Grafikkarte in den Deviceproperties auf „AMD ….“ geändert wird, zeigt VideoProc sie auch an und verwendet sie nicht nur. ;)

    Power Mac G5
    (Late 2004)



    CPU: Intel Core i9-9900K (Coffee Lake)
    Mainboard: GIGABYTE Z390 M GAMING
    Grafik: SAPPHIRE Pulse Radeon RX 580
    Bootloader: OpenCore (0.7.5)
    Operation Systems: macOS "Catalina" 10.15.7, macOS "Big Sur" 11.6.1
    Power Mac G4
    (Quicksilver)



    CPU: Intel Core i3-10103F (Comet Lake)
    Mainboard: ASROCK H470M-HDV/M.2
    Grafik: MSI Radeon RX 560 AERO ITX 4G OC
    Bootloader: OpenCore (0.7.2)
    Operation Systems: macOS "Big Sur" 11.6, Windows 10 Professional


  • Merci für den hint - erster Test des codierens in H.265 erfolgreich.

    Mein i7 6700/GTX760 (keine HW-Unterstützung für H.265) brachte etwa 30fps beim codieren...

    Der i5-4460/RX580 brachte jetzt im ersten Testlauf fast 70fps - sehrerfreulich :D

    Jetzt steht nur mal noch das Experiment mit device-Einträgen und nicht iMacPro1,1 config an, sobald ich das mal begriffen habe und eine saubere config-Lösung für MacPro1,1 - und dann mal schaun, was "besser" ist... :D

    Bye

    Stefan


  • Ja der Sprung den man mit einer GraKa gegenüber der CPU macht kann sehr groß sein. Allerdings leidet bei GPU Encode aber die Qualität des Ergebnismaterials. Möchte man eine vergleichbare Quali wie bei der CPU haben muss man mit ca. doppelter Dateigröße rechnen. Bzw. zumindest signifikant größer. Das ist der Grund warum ich mit Handbrake immer noch per CPU encode auch wenn die 5700er hier verlockend hohe FPS machen würde.


    Aber das Ganze ist eben Abwägungssache was wichtig für einen ist.

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  • WoW - ich glaube, da muss ich noch etwas experimentieren. Das hätte ich nicht gedacht... DAnke für die Info! Das erklärt auch meinen erstes Ergebnis auf i7 mit VideoProc und etwa 1GB (mittlere Qualität) zu RX580 - hohe Qualität und rund 3GB Ergebnis.


    Abgesehen davon, meinen Recherchen nach, müsste mein SkyLake mit HD530 auch H.265 unterstützen... vermute mal, dass ich dann die iGPU auch als device in der opencore config eintragen muss...

    Bye

    Stefan


  • Wenn Du die interne Grafik der CPU nimmst ist das das selbe in grün mit der Graka nur nicht so schnell. Nur mit reinem CPU (nicht iGPU) Encoding hast du die kleinsten Dateien mit angestrebter Qualität.


    H265 können die CPUs ab Generation 7.


    Vllt. ändert sich es ja eines Tages mal das man mit der GraKa besser Encoden kann als mit der CPU. Aber Stand jetzt ist es leider noch nicht so.

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  • Sascha_77


    Danke für die Tipps - Deiner Erfahrung nach ist die Qualität bei Software Encode die Gleiche wie mit GPU-encoding? Nur daß erstere kleinere Dateien erzeugt?

    Dann wäre das für mich das Totschlagargument - zumal der Rechner mit RX580 nur mit Lan over Strom angebunden ist (nur runde 200mBit), die Daten auf dem Server liegen, welcher meist nichts zu tun hat und immerhin mit i5-6600 bestückt ist... ;)

    und handbrake gibt es auch als port für mein FreeBSD - incl. kommando-Zeilentauglichkeit - also batch-fähig... GRINS

    Bye

    Stefan


  • umax1980

    Dekodieren nur indirekt. Wenn ich mit VLC oder Kodi eine h265 Quelle anschaue. Ich dekodiere nichts in MOV zur weiteren Bearbeitung oder so falls du das meinst.


    guckux

    Ich habe mich jetzt nicht super intensiv damit befasst aber das was ich ausprobiert habe da kann man sagen, dass es so zutrifft wie Du sagst. Zumindest war für mich ganz schnell klar das nur CPU Encoding für mich in Frage kommt auch wenn es x mal länger braucht.

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