Posts by MPC561

    Das ein Informatiker Nyquist nicht kennen muss... egal. Beim Elektrotechniker, nicht entschuldbar, das sind Grundlagen der Messtechnik. Da ist es mir auch egal ob er mathematisch den maximalen Fehler einer Messung per Hand berechnen kann.


    Division by Zero als potentielles Problem sollten beide kennen. Vor allem wenn ich ganz einfach Frage: "Was ist bei der Division durch eine 0 zu beachten?" Ernsthaft, Das ist ja schon ein mit der Nase drauf stupsen.


    Byte und Word... Das hatte ich nur einmal, um der Wahrheit die Ehre zu geben. Der junge Mensch

    konnte mir gar nix beantworten. Ich hab damals ernsthaft nachgedacht ob das Abschlusszeugnis nicht gefaked ist. Er hatte eine 2 in "C". Der Herr wurde uns über einen externen Dienstleister angeboten. Ist auch schon ca. 5-10 Jahre her.



    SW Entwicklung in meiner Branche ist btw. nicht auf Elektrotechniker und Informatiker beschränkt. In der Tat haben wir auch eine ganze Menge Physiker, Mathematiker, Maschinenbauer etc.. Meist ältere Semester vor 20 Jahren rum eingestellt. Die wussten das damals (Auch wenn ich damals noch nicht in der Position war das bei einem Einstellungsgespräch zu fragen sondern eher weil ich die teilweise mit eingearbeitet habe).

    Wenn das oben heute ein Elektrotechniker/Informatiker nicht kann (vom Nyquist mal abgesehen), dann passt irgendwas nicht mehr.

    Sehr interessanter Artikel, Danke Wolfe!


    Ich hatte da auch parallel gegoogelt aber nichts so schönes gefunden.


    Auch sehr interessant der letzte Absatz. Durch die dezentrale Bewertungen/Bewertungskriterien je Bundesland sind Benotungen nicht wirklich vergleichbar. Das führt dazu das Bundesländer die laschere Bewertungskriterien haben trotzdem mehr und damit schlechtere Schüler an Universitäten senden können. Speziell in den Numerus Clausus Fächern. Um diesen Nachteil auszugleichen könnte es passieren das andere Bundesländer sich anpassen etc. etc. was zu einem Kreislauf der immer besseren Benotungen führt, die immer unaussagekräftiger werden.


    Da war es im Osten definitv besser. Zentrales Abitur auf DDR (vergleichbar Bund heute) und nicht Kreisebene (Vergleich Länderbene zu heute).

    Früher gab es auch fast keine Studenten (im Vergleich zu den heutigen Maßstäben).

    OOB, Overflows, Hoare und Co. wurden nicht nach 2000 erfunden... wenn doch, wäre das trotzdem schade, denn der Code ist "nur" 10 Jahre alt.

    Hat er sich das? Ich persönlich kenne kein aussagekräftiges Indiz dafür.

    Vor 25-30 Jahren gab es auch genug. Nur wollte da nicht jeder studieren. Und viele wussten damals das es besser für sie ist nicht zu studieren. (Die Anzahl der Studierenden an Hochschulen ist in den letzten 20 Jahren von ca. 2 auf 3 Millionen pro Jahr gestiegen. Dabei von "fast keine studierenden" zu rden halte ich für gewagt)


    OOB, Overflows etc:

    Sicher gabs das auch schon, aber Overflows sind ein schönes Beispiel. Nicht bei jeder Hardware hattest bzw. hast Du die Rechenkapazität um alle Overflows abzufangen. Machen wir immer noch nicht bei uns. Dafür machen wir Analysen ob die physikalischen Signale (als Integer) die wir berechnen überhaupt einen Overflow erzeugen können. Wenn nicht fangen wir das nicht ab. Kostet sonst Instructions/Code ROM/Laufzeit und damit pures Geld.


    Dein Code ist natürlich für eine andere Zielplattform. Aber bist Du da nicht auch subjektiv? Ein oder ein paar Entwickler die schlechtes C geschrieben haben? Sagt das was über die Majorität der anderen aus? Kanntest Du Die Bedingungen unter denen die arbeiten mussten etc.? Du warst nicht dabei...


    Ich versuche basierend auf meiner Erfahrung der letzen 25 Jahre etwas zu bewerten, statistisch durchaus auch irrelevant, aber relevanter als deine Aussage. :P



    Indizien. Immer das Totschlagargument.

    Aber Du kannst mir auch nicht objektiv das Gegenteil beweisen. Und ich schreibe brav: Ich "glaube". Dazu hoffe ich noch auf Beispiele/Erfahrungen anderer die meine Erfahrungen teilen. :-)

    Download-Fritz

    Wenn ich sage, das meiner Meinung nach der akademische Durchschnitt gesunken ist muss ich zumindest versuchen das zu belegen. Genügend statistische Informationen liegen mir auf anderen Fachgebieten nicht vor. Aber wie gesagt trainiere ich und bewerte "fachlich" Bewerber. Dadurch kann ich das zumindest etwas einschätzen. Und da wo ich arbeite geht es erstmal um C und etwas Messtechnik. Den Rest trainieren wir den Leuten dann an.


    Aber wenn mir ein Uniabsolvent (Elektrotechnik) der C hatte, nicht den Unterschied zwischen einem Byte und einem Word erklären kann, nicht weiss was das Nyquist Theorem ist und das Division by 0 ggf. abgefangen werden muss dann denke ich mir halt meinen Teil. Und ja, solche Bewerber hatte ich nicht nur einmal und früher hatte ich das fast gar nicht.


    Initial ging es btw. mal um Mathematik. Da ist das Wissen jetzt aber nicht so stark gewachsen wie in Informatik/Elektrotechnik. Das Du bei deinem Spass da oben wenig aus den 80er übernehmen kannst sollte klar sein.


    Hat übrigens keiner behauptet das die gesamte Jugend schlecht ist. Aber der Durchschnitt hat sich verschlechtert.


    PS: Integer Arithmetik ftw.! Scheiss auf float! Nur genau um den Nullpunkt, wer brauch das schon.

    Aber hatten wir den Leistungsdruck nicht auch? Ich bin sogar der Meinung er war höher (Aber da bin mir ehrlicherweise nicht sicher). Ich wurde von meinen Lehrern und meinen Eltern gepusht. Nur, ich habe dadurch gelernt mit diesem "Stress" umzugehen. Mich selber richtig zu planen. Dadurch wurde ich schon von der Grundschule an Stressresistenter und habe beim Abi dann nicht geheult das die Aufgaben zu schwer sind. Auch den Umgang mit Stress kann man also lernen. Und das umgehen mit dem Stress ist dann implizit auch in den Leistungen ersichtlich.


    Dazu kommt noch das wenn man das gelernt hat, dann auch seine Hausaufgaben schnell durchzieht, man auch noch genug Zeit hat Kind zu sein. (Zumindest Standard Kinder ohne Lernschwächen.)


    Ich höre sehr oft: "Ein Kind muss auch die Zeit haben ein Kind zu sein."

    Halte ich auch für richtig. Aber wie immer ist es ein Mix. Kind sein + Vorbereitung auf das "harte" Leben als Erwachsener. Nur Kind sein... Dann wird der Sprung zum Erwachsenen ungleich härter und da verkacken es auch aktuell die meisten.



    Ich glaube auch das die Ablenkungen heute viel grösser sind. Sei es smartphone, TV oder Konsole etc. Die lenken einfach alle ab. Deswegen müssen die Kinder noch mehr von den Eltern entsprechend gepusht/erzogen werden um sich der Schule zu widmen.


    Zum Schulsystem kann ich nichts sagen, kann ich einfach nicht vergleichen. Vielleicht ist das ganz einfach schlechter geworden. Ich bin mit der guten alten DDR Ausbildung gross geworden.



    PS: Wie gesagt. Mein kleiner ist erst 2 Monate. Kann sein das ich bei meinem "eigenen" das schleifen lassen würde wie andere Eltern. Man bewertet da ja emotional und nicht rational.


    Wobei der Mix: Rational mit etwas Emotion vermutlich am besten wäre.


    Gruss,

    Joerg

    Das sehe ich nicht ganz so.


    Die alten haben schon gezeigt das sie Mathematik können. Auf Abitur Level ist auch nicht unbedingt soviel Mathematik Wissen hinzugekommen in den letzten 30 Jahren so das man argumentieren könnte es gäbe da viel mehr zu lernen.


    Und du willst ernsthaft einen jungen lern"fähigen" Menschen mit einem alten Menschen vergleichen dessen Aufnahmefähigkeit wesentlich geringer ist?


    Davon mal abgesehen. Abitur Level. Auf dem Smartphone mit Instagram, Messenger, Whatsapp und Facebook rumtillern oder Word und einen Browser bedienen halte ich nicht gerade für "Computerwissen".


    Echtes Computerwissen erfordert genau diese Mathematik. Auf der baut das nämlich alles auf.Und Abitur bedeutet Hochschulreife.

    Es gibt natürlich immer Leute die nicht unbedingt Mathematik affin sind. Aber es ist eines der wichtigsten Lernfächer überhaupt.

    Zu meinen beruflichen Aufgaben gehört es mitunter auch, jungen Ingenieuren Trainings zu geben und daher kann ich ganz klar sagen das der akademische Level die letzten 20 Jahre stark gesunken ist. Speziell in den Basics. Wenn das schon bei den Akademikern so ist, dann will ich gar nicht wissen wie das in Haupt-/Realschule und auf dem Gymnasium geworden ist.


    Btw., vor ca. 2-3 Jahren gab es doch mal diese Geschichte das die Abiturienten sich beschwerten das ihre Prüfungen zu hart wären.

    Dann haben ein Kollege (Mathematiker) und ich uns die mal angeschaut. War leichter als das was wir hatten zum Abi. Absolut unverständlich. Diese Gejammer sah irgendwie aus wie: "Lass uns unsere Prüfungsausgaben selbst definieren. Dann bekommt jeder eine 1. Ist auch besser für die Quoten... Hey Lehrer: Win-Win Situation."


    Irgendwie ist das diese Jammer und alles verhandeln wollen Mentalität.

    Und dann noch: Das Leben ist so hart für uns Kinder/Jugendliche. Unsere Faulheit ist das nicht. Das liegt immer an den anderen. Unsere Kindheit ist so hart!


    Dummerweise sehe ich viele Eltern die das tolerieren. Leider. Mein kleiner ist jetzt 2 Monate alt (bin mit fast 50 noch Vater geworden). Mal sehen ob ich auch mal so werde.



    PS: Und noch was zum Thema:

    Ich habe gute Laune weil ich es geschafft habe das die Drahtbegrenzung für den Mähroboter bis auf 3 Haken gleich gepasst hat. :-)

    Einhorn

    :-) Ich bin Ingenieur und mag Mathematik durchaus.


    Aber die Fakten (zumindest wie ich die verstanden habe):

    - Der gute Guckux muss mit seinem Sohn Mathematik Stufe 5-9 widerholen

    - Der Bursche hat also offensichtlich das ganze ganz schön schleifen lassen

    - Sein Vater muss jetzt seinen wohlverdienten Urlaub opfern weil sein Sohn ein faules Stück war

    - Deswegen: Lass ihn leiden.


    Kann natürlich auch sein das ich das falsch verstehe. Dann mag mir der liebe Guckux bitte nicht böse sein.

    Irgendwie gibt es nur die Diskussion Verbrenner oder E. Mit oftmals total verhärteten Standpunkten.


    Warum zur Hölle redet niemand über E Fahrzeuge mit Range Extender.

    100KW E-Maschine, kleine Batterie für ca. 150km Reichweite. Dazu ein 30kW-40kW Wankelmotor der einen Generator antreibt.


    Normal zur Arbeit und abends noch was einkaufen voll elektrisch. Nachts langsam laden (schnellladen ist der schnelle Tod von jedem Akku).
    Muss man mal weiter fahren startet man den Range extender. Der läd Akku nach.

    Range extender Verbrauch ca. 5-7 Liter.

    Man kann erstmal bis man Millionen Ladesäulen gebaut hat die Tankstellen Infrastruktur weiter nutzen.

    Man kann ins Ausland, Deutschland ist keine Insel.

    Da der Range extender in einem statischen Arbeitspunkt läuft ist die Abgasnachbehandlung sehr einfach, man kann davon ausgehen das die Emmissionen nochmal stark verringert werden können.
    Die Akzeptanz so eines Fahrzeugs sollte eigentlich hoch sein, auch in ländlichen Regionen (genau da zeigen die dir einenVogel wenn du mit E-Auto kommst) und mit dem Konzept kann man schon die Emissionen in Deutschland stark verringern.


    Gruss,

    Jörg

    bin.4ra1n

    Mit dem Gigabyte B460M DS3H läuft die Grafik einwandfrei mit deinem Prozessor. Die GT710 kann man nutzen, ist aber weniger performant als die interne Grafik.


    Grundsätzlich, bei einem Hackintosh sind Mainboard und Grafikkarte das wichtigste. Auf die muss die EFI abgestimmt sein (und das ist die im ersten Post des Threads auf das GA B460M DS3H).

    Die meisten SSD, RAM, alle Prozessoren der Intel i3, i5, i7, i9 Reihe laufen anstandslos. Celeron, ATOM Prozessoren nicht.


    Gruss,

    Joerg

    Sccoop


    Ich habe das System jetzt sogar mit einem i7-10700 und einer RX5700Xt zu meinem Hauptsystem gemacht und konnte noch nicht eine einzige Kernelpanic feststellen.


    Lange Zeit (noch als System für meine Frau) habe ich auch mit einem BT Dongle gearbeitet ohne Probleme.


    Ich würde den Fehler also woanders suchen. Vielleicht mal statt der NVME SSD eine normale SATA verwenden und beim RAM das XMP Profile deaktivieren, testweise. Und auch mal generell einen Memtest laufen lassen.


    Gruss,

    Joerg

    Hallo und willkommen im Forum Bluren,


    Mainboard un Prozessor sollten kompatibel sein. Dein Bottleneck ist die Geforce Grafikkarte die von aktuellen OSX Versionen nicht unterstützt wird. Da bleibt nur der Usecase die RTX unter Windows und die interne HD Grafik des Prozessors unter OSX zu nutzen.


    Booten von Windows und OSX parallel sollte auch sehr einfach über OpenCore als Bootmanager zu realisieren sein wenn du jeweils eine SSD pro Betriebssystem verwendest. Beides auf eine Platte geht auch wird aber komplizierter.


    Gruss,

    Joerg



    PS: Wenn Du in Richtung von etwas neuem Tendierst, ggf mit i7-10700 dann kann ich Dir diesen Thread ans Herz legen:

    Klick


    Ist ein Intel System basierend auf einem B460 Board. Dazu gibt es eine EFI von mir die gleich lauffähig sein sollte mit der internen Grafik des i3-10100 oder wenn du einen i7-10700 nutzen willst auch mit dem. Du kannst da jeden "i" Prozessor der 10er Intel Serie einsetzen können. Das wichtigste ist das passende Mainboard.

    Na ich hab auch einen Mini M1, meinem Hackintosh bleibe ich aber auch treu.

    Der M1 ist meine Alltags Surfmaschine (Stromverbrauch).

    Sobald ich was komplexeres mache (bzgl. RechenPower oder Speicherplatzintensivität) wie zum Beispiel Lightroom etc., dann wechsel ich auf den Hackintosh.


    Gruss,

    Joerg

    g-force


    Apfelnico hatte ihm genügend Input gegeben damit er nachgoogeln konnte.
    Das Ganze kam mir wieder nach: „Mach’s Mir“ vor. Grund: Ich hatte ja mal OpenCore auf dem System…


    Sowas sollte man nicht unterstützen. Zumindest meine Meinung.


    Gruss,

    Jörg

    Ja und du hast vermutlich erst OpenCore bzw. OSX installiert, dann im Bios das Bootdevice mit OpenCore OSX ausgewählt und dann Windows installiert auf die 1TB Platte.


    Dabei hat Windows seine Bootinformationen auf die OSX Platte geschrieben. Diese hast Du jetzt gelöscht und Windows kann nicht mehr booten.


    Nico hat Dir schon den Tip gegeben das wiederherzustellen. Ich hab Dir den Tip gegeben zu googlen wie das geht. Ist ein Windows und kein Hackintosh Thema.


    Man sollte halt wissen was man tut.