Posts by ResEdit

    Hallo in die Runde. Folgendes Problem Beim MacBook Pro: Die „alt“ Taste (Wahltaste mit dem Weichensymbol) ist auf der integrierten Tastatur ständig aktiv (also gedrückt), wahrscheinlich ein mechanischer Fehler (Modell A1502, MacBookPro12,1). Reparatur zwar möglich, aber sehr aufwändig.


    Resultat: Beim Start erscheint logischerweise die Auswahl des Startvolumens, einloggen geht nicht, weil die Tastaturebene mit den Sonderzeichen aktiv ist.


    Mit externer Tastatur habe ich dann folgendes gemacht: Automatische Anmeldung aktiviert und in den Sondertasten die „alt“ Taste auf „keine Aktion“ geändert und der kaum benutzten Fn Taste die Funktion der Wahltaste verpasst. Klappt.


    Das mit der automatischen Anmeldung wurmt mich aber und ich frage deshalb, wie man das Mapping in den Bootvorgang verlegen kann, damit ich ganz normal einloggen kann. Eventuell als .plist in LaunchDeamons? Hat wer eine Idee? Vielen Dank.

    Geh mal mit admin-Rechten per Browser nach http://localhost:631/admin/


    Wenn das nicht geht, per Terminal mit

    cupsctl WebInterface=yes

    frei schalten.


    Dortlassen sich die Grundeinstellungen aller installierten Drucker ändern:


    1. Manage Printers

    2. Drucker auswählen

    3. Set Default Options wählen

    4. Papierformat festlegen und speichern


    Weitere Möglichkeiten sind das Löschen alter Druckaufträge, da kann einiges zusammen kommen über die Zeit. Einfach mal ausprobieren.


    Ich hatte besagtes Problem auch (mit 2 Displays) und bin verzweifelt. Dann habe ich mit einem Streifen Tesafilm jeweils ein Rotorblatt je Lüfter am Gehäuse fixiert.

    Natürlich war es danach mucksmäuschenstill. Mit einem Infrarot Temperaturmessgerät (das sind die in Pistolenform) habe ich ständig nachgemessen und im normalen Betrieb pendelte sich die Temperatur bei einigen Bausteinen auf der Karte bei 65 bis 68 °C ein. Kein Gaming, nur Office, DTP und Browser, selbst ein 4K Filmchen brachte da keine Unruhe rein.


    Das Setup hatte ich mehrere Monate im Einsatz und nie gab es ein Problem. Im Herbst 2020 kam der Junior aus der Ausbildung zurück und ich habe ihm die Karte zum Zocken vermacht. Die läuft also jetzt (natürlich ohne die Tesastreifen) 9 bis 15 Stunden unter Windows mit den aktuell angesagten Spielen durch und zeigt keinerlei Aussetzer.


    Ich weiss, der 1. April ist vorbei. Es hat tatsächlich ohne Schadenfolge funktioniert!

    Eigenen Bereich für EFIs.

    Auch aus meiner Sicht die effizienteste Lösung. Sanktionen wären nicht erforderlich, wenn man es so einrichtet, dass dort jeder Forist nur einen offenen Thread haben kann und erst einen neuen starten kann, wenn der vorherige auf „erledigt“ (oder so) gesetzt wurde. Administrativer Aufwand dann quasi Null. Machen!


    Edit: Sanktionen dann, wenn jemand einen weiteren Thread ausserhalb des EFI Bereichs startet, der ebenfalls darauf hinaus läuft, dass an der EFI was gemacht werden muss.

    Da ich von Beginn an Big Sur „offen“ fahre, passe ich den Inhalt der Verzeichnisse System/Library/LaunchDaemons und System/Library/LaunchAgents nach jeder Installation an. Das sieht in der Regel so aus, dass ich in jedes Verzeichnis die entsprechend vorkonfigurierten .plist Datein (per Finder) kopiere und nachträglich die Rechte mit der BatchMod.app „gerade" ziehe.


    Konkret setze ich die jeweiligen Verzeichnisse auf 755 (rwxr-xr-x) und die in den Verzeichnissen befindlichen .plist auf 644 (rw-r--r--). Diese Info kommt von hier: https://www.macmark.de/osx_launchd.php


    Ich würde das ganz gerne mit einem AppleScript lösen, brauche dafür aber eine Hilfestellung, um nicht versehentlich das System zu schrotten. Kann mir jemand bitte die passende Syntax mit auf den Weg geben, ähnlich wie ich das mal für das „Geteilt“ Verzeichnis im Netz gefunden habe:

    Code
    1. do shell script "chmod -R u+r+w+x,g+r+w+x,o+r+w+x ./Users/Shared" user name "NAME" password "PASSWORT" with administrator privileges


    Recht herzlichen Dank für eure Hilfe.

    Wenn man einen TV-Monitor nimmt, kommt es auf alle hier bereits genannten Aspekte an. Am wichtigsten ist jedoch, dass sich bei der verwendeten Hardware ein Chroma Subsampling 4:4:4 aktivieren lässt. Eine sehr gute Beschreibung dazu findet sich hier: https://www.rtings.com/tv/learn/chroma-subsampling


    Dort sind auch sehr anschauliche Bilder verlinkt, die den Unterschied zeigen.


    Ergänzung: Ich fahre mittlerweile mein 43 Zoll LG 4K Display mit einer Retina Auflösung 3.200 x 1.800, was einer Pixeldichte (ppi) von ca 85 entspricht. Das ist sehr schonend für ältere Augen. Diese Auflösung ist vergleichbar mit der "größerer Text 1" Einstellung in den Systemeinstellungen beim iMac 27 (2.048 x 1.152) und dem iMac 21,5 (1.680 x 945).

    Gemäß den Erkenntnissen von Kurt Lang greifen die bekannten Tools zur Fontverwaltung (noch) nicht. Die Situation ist allgemein derzeit ziemlich zerfahren und man findet dazu auch erschreckend wenig Kommunikation.


    Ich werde diesbezüglich auf jeden Fall dran bleiben, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Druckprojekte aus Big Sur in die Produktion gehen und dann große Augen gemacht werden. Schlimmer sind eigentlich die frustrierenden Schuldzuweisungen, wenn eine Auflage für die Tonne gedruckt wurde und jemand nicht auf den Kosten sitzen bleiben will.


    Hier ein kleines Beispiel: https://developer.apple.com/forums/thread/653735


    Noch eins: https://www.mactechnews.de/for…ensaetze-mehr-342390.html

    3. Zusammenfassung


    Nach dem Setup und der Installation der Kernprogramme für die üblichen Office-Aufgaben geht es jetzt um das Setup für kreative Aufgaben mit der Adobe CC-Suite, in meinem Fall bestehend aus Illustrator, InDesign und Photoshop.


    Die Funktionalität dieser Software hängt entscheidend vom Austausch der Lizenzinformationen mit Adobe ab. Selbst eine Testinstallation setzt eine Registrierung voraus. Das lässt wenig Luft für Experimente, da man sich im Zweifelsfall gegenüber dem Lizenzgeber in einer Weise exponieren kann, die zum eigenen Nachteil ausgelegt werden kann.


    Hinzu kommt, dass sich Adobe kontinuierlich von Installern verabschiedet hat, die eine lokale Installation ermöglichen, ohne dass dabei zwingend Inhalte über das Internet nachgeladen werden müssen. Näheres hierzu findet man unter https://prodesigntools.com – letztendlich sind diese "Full Installer" nur für die CC2019 verfügbar. Die Installation von CC2020 und CC2021 erfolgt nur noch Online.


    Um es kurz zu machen: CC2020 und CC2021 ließen sich auf diese Weise nicht installieren und der Vorgang wurde schon kurz nach Start der Installation abgebrochen. Eine Installation von CC2019 war zwar mit dem Full-Installer möglich, beim Start von InDesign kam es aber zu Fehlermeldungen wegen fehlender Font-Informationen (ich spare mir an dieser Stelle den erneuten Hinweis, was Apple in Sachen Fonts bei Big Sur betrifft). InDesign konnte demzufolge nicht ausgeführt werden. Es ist durchaus möglich, dass InDesign lauffähig wäre, wenn man ein integriertes PlugIn deaktiviert. Das ist aber ein derartig zeitintensives Unterfangen, dass ich davon Abstand genommen habe. Photoshop und Illustrator lassen sich sehr viel Zeit beim Start. Ich habe nur kurz ein paar Routinen ausprobiert, alles schien zu klappen. Allerdings hatte ich ständig im Hinterkopf, was wohl passieren würde, wenn weitere Plug-Ins installiert werden und dann plötzlich Alarmstufe Rot ausgerufen wird.


    Um mit CC2020 und CC2021 auf dem M1 arbeiten zu können, bedarf es einer Installation, die vom Migrationsassistent übernommen werden kann. In meinem Fall hat das mit einer Mojave-Installation ganz ordentlich geklappt, wobei Photoshop auf der Strecke geblieben ist und nicht gestartet werden konnte. Es kamen beim Start von InDesign und Illustrator jedoch Hinweise bezüglich der Registrierung. Im Dock blendeten sich mir unbekannte Apps ein, fingen an zu tanzen und ließen sich nur mit Zwang beenden. Das war unter dem Strich alles sehr enttäuschend.


    Natürlich kann man mit Adobe den Weg des Beta-Testers gehen und im Frühlig 2021 sollen die M1 Programme auch zur Verfügung stehen. Im produktiven Bereich PrePress und Print ist mir aktuell jedoch kein Kollege bekannt, der das aus freien Stücken bereit wäre, mitzugehen.


    Ursprünglich hatte ich geplant, zum Abschluss meiner Erfahrungsberichte auf Apple Mail einzugehen. Das wird nicht mehr notwendig sein.


    Abschlussbericht:

    Bekanntlich ist das Gegenteil von „Gut“ nicht etwa „Schlecht“. Apple hat es gut gemeint und für einen attraktiven Kurs eine attraktive Hardware auf den Markt gebracht. Auch die Software (Pages, Numbers, usw.) dürfte überzeugen. Wer jedoch mit der neuen Hardware einen Weg fortsetzen möchte, der beruflich bedingt nur wenige Anpassungen beim Einsatz der Software erlaubt, ist mit der neuen Hardware einfach zu früh dran. Ich rechne damit, dass wir frühestens im Jahr 2022 eine Situation sehen, die einen Um- oder Aufstieg rechtfertigt.


    Es ist aber nicht die Hardware allein, bei der man auf mehr Reifegrad warten sollte. Würde es Apple ermöglichen – so wie früher bei 10.4 bis 10.6 – die Grundinstallation anzupassen, wäre schon viel gewonnen. Zur Erinnerung: Seinerzeit konnte bei der Installation entschieden werden, ob man nur eine Basis-Ausstattung an Fonts installieren will. Oder die ganze Palette. Bei Big Sur geht das nicht und das ist mehr als ärgerlich.

    2. Zusammenfassung


    Jetzt geht es um die Software. Da ich nicht mit Pages, Numbers und den anderen Tools von Apple arbeite – Safari ist die gelegentliche Ausnahme; Apple Mail nutze ich jedoch regelmäßig – konzentriere ich mich im ersten Schritt auf die Installation der Office-Umgebung: Dazu gehören Adobe Acrobat Pro DC (20.012), Office 2019 (16.42) und der Firefox Browser, den es erfreulicherweise schon in einer optimierten M1-Version gibt und mit dem ich mal anfange.


    Man merkt sehr deutlich, was in der neuen Architektur steckt. Die Seiten sind blitzartig geladen und aufgebaut. Allerdings laufen die Add-ons nicht! Weder Cookiebro, noch Feedbro, SingleFile oder uBlock Origin lassen sich nutzen. Das klappt erst, wenn Firefox im Finder dazu gezwungen wird, über die Rosetta 2 Architektur ausgeführt zu werden. Leider ist es dann auch schlagartig mit der Performance vorbei und Firefox wirkt plötzlich zäh und träge unter der Maus. Klar – die neuen Add-ons werden kommen, das ist nur eine Frage der Zeit. Allerdings weist mich dies ganz dezent auf ein Problem hin, das ich bislang noch nicht auf dem Radar hatte: Die App als solche mag zwar bombastisch gut unter dem M1 performen – allerdings ist es mit dem Spaß vorbei, wenn eine Erweiterung hinzu kommt, die nicht mitspielt.


    Das habe ich auch gemerkt, als ich Office zum ersten Mal gestartet habe. Excel meckert die inkompatible VBA Umgebung an. Das kommt jedes mal beim Start von Excel und muss weg geklickt werden. Früher konnte man bei der Installation des Office-Pakets VBA gezielt an- und abwählen, das geht jetzt nicht mehr. Ich gehe mal davon aus, dass MS hier ziemlich flott einen Patch nachschieben wird.


    Was das Office-Paket betrifft, ein kurzer Ausritt zu den Fonts: Hier zeigt sich besonders deutlich, dass die Fonts von Apple und MS sich nicht harmonisch integrieren, nach der Zapfino kommen alphabetisch sortiert Dutzende MS Schriften und nach der Yu Mincho geht es dann alphabetisch sortiert mit den Apple Schriften weiter. Wie ich schon sagte: Das kann einem vollkommen egal sein. Ich wollte nur noch mal drauf hingewiesen haben, was das für einen Krampf bedeutet, wenn man 5 Sekunden das Schriftmenü scrollen lassen muss, um die Dotum (von Apple) auzuwählen, die weit unter der AppleGothic am unteren Ende auftaucht.


    Um dem Thema noch mal richtig Feuer zu geben, habe ich mit den bewährten Tricks von Kurt Lang die Menüeinträge in MS-Word und PowerPoint reduziert (bei Excel klappt das nicht) und dann festgestellt, dass dies auf das Startverhalten dieser Programme einen massiven Einfluss nimmt. „Out of the Box“ braucht es ca. 7 Sekunden, bis Word arbeitsbereit ist (9 Sekunden von der USB SSD). Mit reduzierten Fontmenü (nur noch 20 Einträge) verbessert sich die Startzeit auf 1 Sekunde (2 Sekunden von der USB SSD) und entspricht dann nahezu dem, was man so unter Windows vollkommen selbstverständlich in einem Wimpernschlag geboten bekommt. Sagte ich schon, dass es einem vollkommen egal sein kann, das mit den vielen Fonts bei Big Sur?


    Absolut unspektakulär verlief die Installation von Acrobat, wobei ich allerdings nocht kein PrePress Plugin installiert habe. Im nächsten Schritt geht es an die CC-Suite von Adobe. Videoschnitt und Musikproduktion bleibt bei mir aussen vor, es wäre allerdings schön, wenn jemand in diesen Bereichen seine Erfahrungen beisteuern könnte.


    Auf Apple Mail gehe ich ganz zum Schluss ein.

    Ich bin auf VLC umgestiegen, das klappt in der aktuellen Fassung besser als gedacht.


    EyeTV ist bei mir unten durch. Deren Service ist einfach nur unterirdisch. Wenn du Tipps für VLC brauchst, kann ich u.U. helfen, wenn du einen SAT>IP Server im Netzwerk hast. Ansonsten lassen sich die Elgato Receiver nur über EyeTV ansteuern.


    Tipp: alles mal aus Users/Shared/Library/Preferences auf den Desktop ziehen, damit der Ordner leer wird. Dort liegen die Lizenzdaten, würde mich sehr wundern, wenn das nicht klappt.


    Oder ist es so, dass du installieren kannst, EyeTV dann erst mal läuft – und erst beim 2. Start von EyeTV meckert der wegen der Lizendaten rum und steigt aus?

    Ich habe extra wegen der besseren Einordnung dieses Tests die Spezifikationen des von mir getesteten M1 minis noch mal erwähnt. Das ist die Basis-Ausstattung, von der man keine Wunder erwarten darf.


    Subjektiv liegt die Leistung irgendwo zwischen i5 und i7 aus der 9. Generation. Das ist sehr ordentlich – speziell für den Preis – aber es bleibt noch jede Menge Luft nach oben.