Posts by traeu

    Na dann schau mal

    Sachen gibts, die gibts gar nicht! Habe ich echt noch nie gesehen.


    Wenn man das so niederschreibt denkt man schon darüber nach, ob es nicht besser wäre sich einweisen zu lassen, hehe :-)

    beste Voraussetzungen für dein Projekt!

    Das von DSM genannte Board wurde hier im Forum schon sehr detailliert behandelt, ich denke damit sollten sich alle deine Anforderungen umsetzen lassen und da hast du auch sehr viel Doku. Da sollten dann auch wenig Fragen im Bezug auf die Hardware aufkommen, die Pfade sind schon gut vorgetrampelt. Im Grunde hast du ja auch überhaupt keine exotischen Anforderungen, bis auf vielleicht Thunderbolt. Das lässt sich per PCIe-Karte nachrüsten, da musst du allerdings mal nach dem aktuellen Stand recherchieren: Als ich zuletzt danach geschaut hatte, war es notwendig, die TB-Karten mit einer modifizierten Firmware auszustatten.

    Zu Dual-GPU kann hoffentlich noch jemand was sagen, der sich damit auskennt, da weiß ich nicht, ob dafür manche Karten besser geeignet sind als andere und ob die kommende AMD-Generation dafür die passende Wahl wäre. Könnte aber gut möglich sein, dass es sich noch lohnt, bis zu dem Release zu warten!

    Weil du es nicht extra erwähnt hast: Du kannst noch überlegen, für ca 50€ WLAN und Bluetooth einzubauen, auch wenn du LAN-Kabel liegen hast. Dann kommst du in den Genuss von Airdrop und co, kann ja ganz nützlich sein und schaden tuts eh nicht.

    Die BIOS-Versionen mit Buchstaben hinten sind wohl Beta-Versionen, die mit Vorsicht zu genießen sind. Ich kann dir allerdings nicht sagen, ob Thunderbolt damit irgendwie Probleme bekommt, ich bin noch auf der letzten stabilen Version.

    Aber da du das BIOS ja samt Einstellungen als Image sichern kannst, wäre es ja ein überschaubarer Aufwand, es auch mal mit der letzten stabilen Version zu testen...

    Ansonsten bin ich leider wirklich ratlos :(

    OK, das ist schonmal spannend!
    Nutzt du den EFI-Ordner von Schmocklord als Basis? Falls ja, kenne ich keine weitere Stellschraube außer die BIOS-Einstellungen.

    Gehen denn USB2 und USB3-Geräte an den USBC-Buchsen?
    Hast du weitere TB-fähige Hardware, dass du durch Tests Fehler an der Soundkarte und am Kabel ausschließen kannst? Funktioniert die Soundkarte mit dem verwendeten Kabel grundsätzlich an einem anderen PC?


    Edit: Und um Hotplug-Fehler auszuschließen: Wird die Karte erkannt, wenn sie schon vor dem Boot angeschlossen ist? Im Zweifel mal einen Kaltstart mit angeschlossenem Interface und einen Reboot mit angeschlossenem Interface machen und schauen, ob sich da was tut.

    chickengeorge dass unter Thunderbolt keine Treiber geladen sind ist normal, wenn man seinen Thunderbolt-Chip nicht mit modifizierter Firmware betreibt. Das benötigt man allerdings nur für wenige spezielle Funktionen, ein UAD Interface sollte so laufen (an meinem lief ein UAD Apollo Twin X Duo). Wichtig ist, dass die Thunderbolt-Hardware unter PCI angezeigt wird! Ist das der Fall?


    Und der UAD-Treiber findet das Interface nicht? Das sollte eigentlich mit BIOS-Einstellungen und TB-SSDT ohne Probleme auch mit Hotplug laufen.

    chickengeorge Ich habe in diesem Post vor einer Weile meine Erfahrungen mit SMBIOS aufgeschrieben. iMac20,1 und iMac20,2 sind sehr ähnlich, soweit ich weiß sollte man mit einem i9 iMac20,2 verwenden und darunter iMac20,1. Die größten Unterschiede existieren zwischen iMac und iMacPro.

    Hier der Auszug:

    Außerdem ist die Tabelle von Whatevergreen sehr aufschlussreich, was die Unterschiede beim DRM betrifft, je nachdem ob man eine IGPU hat oder nicht. Dort steht dann auch, wie man das DRM zur AMD-GPU hin "umbiegt" wie von mir angedeutet, soltest du dich für ein iMac-SMBIOS entscheiden.
    https://github.com/acidanthera…aster/Manual/FAQ.Chart.md

    Hallo Nordmann!


    Deine Motivation ist schon mal super! Ich habe allerdings das Gefühl, du gehst die Sache etwas falsch an, besonders auch im Hinblick auf den anderen Post, den du hier schon geschrieben hast.

    Du scheinst kein 0815 System zu suchen sondern wirklich etwas mit viel Dampf. Vielleicht sollten wir erst die genauen Anforderungen klären, was für die zukünftige Aufgabe (Golfsimulation? Weiß ich zwar nix drüber, klingt aber ziemlich abgefahren :D ) wirklich gebraucht wird. Software-Hersteller geben ja zB auch Richtlinien an, wie viel Bumms für ihre Software benötigt wird. Hast du da genauere Auskünfte?

    Es ist einfacher, sich zu einer Aufgabe die passende (und auch hackintoshfreundliche) Hardware zu suchen, als sich sofort konkrete Boards anzuschauen und in den Details zu verlieren.

    Die erste grundsätzliche Frage wird wohl die Plattform sein, Z490 oder X299, natürlich auch eine Frage des Budgets.

    Für beide Plattformen gibt es zahlreiche gut unterstützte Boards.

    Bevor du überlegst, welche Treiber wohl notwendig sind, solltest du dir Gedanken dazu machen, was du konkret benötigst (WLAN/BT? Irgendwelche speziellen Anschlüsse für den Simulator?). Die meiste Hardware kriegt man bei intelligenter Boardwahl zum Laufen, manche Kleinigkeiten erfordern ein bisschen vorausschauende Planung (deshalb die Anforderungen-Liste machen).

    Bei Hackintoshs ist das nicht wie in der Windows-Welt, wo man doch für das meiste irgendwo einen Treiber bekommt. Bei Hackintoshs achtet man entweder darauf, dass man Hardware verwendet die auch Apple einsetzt und/oder unterstützt, oder man muss Hardware wählen, für die jemand aus der Community etwas entwickelt hat. Da hat man natürlich bessere Chancen, je weiter die Hardware verbreitet ist.


    Und zum Bootloader: Aktuell ist aus meiner Sicht Opencore die bessere Wahl und wenn du neu anfängst, lohnt es sich, die Zeit ins Lesen von Opencore-Doku zu investieren.

    Sehr empfehlenswert ist der unglaublich detaillierte "Dortania"-Guide, wo eigentlich jedes erdenkliche Thema behandelt wird, von passender Hardware bis zur Bereinigung letzter kosmetischer Unebenheiten. Dort findest du auch einen Abschnitt für zu "Treibern"/Kext und deren Einsatz.


    Und da du schon konkret nach Kext gefragt hast: Linux braucht man dazu eigentlich nicht. Man benötigt bloß die Spezifikationen des Boards und der restlichen zu verwendenden Hardware, wie du sie auch schon gepostet hast. Du musst quasi in Erfahrung bringen, was sich hinter den Produktnamen verbirgt und was konkret verbaut ist (ZB: Auch wenn die LAN-Karte "Monster-Killer-Heavy-Network 30000 V2" heißt, es wird höchstwahrscheinlich irgendein Chip von Intel, Qualcomm, Realtek etc verbaut sein). Dann beginnt die Recherche, ob jemand irgendwo dieses Stück Hardware zum Laufen gebracht hat. Bei bekannteren Sachen wie der Intel-Netzwerkkarte oder dem Realtek-Audiochip findet man nach 2min googeln sehr schnell heraus, wie es funktioniert (zB durch einen Kext aus der Community oder durch "missbrauchen" eines Apple-eigenen Treibers, der eigentlich für leicht andere Hardware gedacht ist aber trotzdem funktioniert). Bei den am weitesten verbreiteten Sachen hilft da auch der Dortania-Guide weiter. Bei exotischerer Hardware kann es auch sein, dass man überhaupt nichts dazu findet. Als "normaler" Hackintosh-Anwender ist das dann eine Sackgasse, da muss man dann überlegen ob man auf die Hardware verzichtet oder ein anderes passenderes Board/Netzwerkkarte/Firewire-Interface etc sucht, was besser dokumentiert ist.

    Cinebench klingt auch für mich plausibel, meine Werte sind nahezu identisch.

    Welche Temperatur dir da angezeigt wird, kann ich leider nicht sagen. Wenn HWMonitor die nicht beschriftet bzw. zuordnet, bleibt nur experimentieren. Du könntest zB im BIOS die maximale Temperatur auf eine krumme leicht niedrigere Zahl stellen (87 oder so) und dann schauen, ob diese angezeigte Temperatur unter Volllast genau bei dem Wert stehen bleibt. Dann würde es wohl die CPU-Temperatur sein. Grundsätzlich sollten aber mehrere Sensoren steigende Temperaturen melden wenn die CPU belastet wird, die CPU ist ja nicht das einzige Bauteil, dass unter Last warm wird. Das kommt aber sicher auch darauf an, wie lange du Cinebench oä laufen lässt, wenn du bisher noch keine anderen Temperaturen hast steigen sehen...soweit ich weiß steigt die Temperatur der CPU schneller (und sinkt auch wieder schneller im Leerlauf) als die der anderen Beuteile, weil dort auch die meiste elektrische Energie umgewandelt wird. Wenn beim kurzen Cinebench-Durchlauf nur eine Temperatur schnell steigt, ist es schon wahrscheinlich, dass das die CPU-Temperatur ist.


    Die Frage nach den Lüftern kannst nur du dir selbst beantworten, da das eine Konfigurationssache ist. Das Board hat verschiedene Lüfter-Anschlüsse und verschiedene Temperatursensoren. Im BIOS kannst du einstellen, welcher Lüfter bei welcher Temperatur wie schnell laufen soll, und auch welcher Temperatursensor dafür verwendet werden soll.

    Edit: Lohnt sich übrigens sehr, damit ein paar Stunden rumzuspielen, wenn du die Lautstärke minimieren willst. Meiner Erfahrung nach sind die Standard-Lüfterkurven zu aggressiv eingestellt und man erreicht mit niedrigeren Drehzahlen ebenfalls akzeptable Temperaturen. Allerdings kenne ich mich nicht mit AIO-Kühlern aus, ich weiß nicht einmal, wie dort die Lüfter angesteuert werden.


    Sicher, dass deine Lüfter nur 2 Pins haben? Standard sind eigentlich 3 Pin (5V, GND, Tachosignal) oder 4 Pin (5V, GND, Tachosignal, PWM-Signal zur Lüftersteuerung).

    In der Geschwindigkeit regelbar sind grundsätzlich beide Varianten, bei 3 Pin über die Spannung (da stellt man dann im BIOS den Fancontrol-Mode auf Voltage) und bei 4 Pin eben über die extra dafür vorgesehene Leitung (da dann im BIOS Fancontrol Mode auf PWM stellen)

    Klingt doch nicht schlecht!

    USB ist ein bisschen fies: Durch den Portlimit-Quirk funktioniert es zwar, aber die Entwickler sagen selbst, dass es ein Hack ist für dessen Stabilität niemand garantieren kann. Darauf, dass es grundsätzlich funktioniert, sollte man sich also nicht ewig ausruhen.

    Zum Standby hat auch das Hackintool eine Sektion die dabei hilft zu prüfen, ob die relevanten MacOS-Einstellungen korrekt eingestellt sind. Ansonsten gibt es dazu auch eine riesige "Fixing Sleep" Rubrik bei Dortania. Und, falls du auf das Problem stoßen solltest, dass du zwei Mal auf die Tastatur hauen musst damit auch der Monitor aufwacht, hilft USBWakeFixup, das habe ich bei meinem Vision D auch benötigt.

    Die Ports raussuchen ist nur der erste Schritt.

    Das Ziel ist, in Hackintool eine USBPorts.kext erstellen lassen, die nur die benötigten Ports enthält. Dazu musst du Hackintool mitteilen welche Ports du behalten willst und welcher Art diese Ports sind (die verschiedenen Port-Typen sind auch bei Dortania beschrieben). Zum Portmapping mit Hackintool gibts hier im Forum auch ein paar Threads.

    Es lohnt sich übrigens auch, mal die Anleitung zum manuellen Erstellen der Kext zu lesen, auch wenn Hackintool das übernimmt. Da lernt man ganz gut was diese Kext eigentlich macht.


    Als Benchmark und kleiner "Stresstest" (jaaa ich weiß, Cinebench ist kein echter Stresstest) ist Cinebench 20 ganz gut, weil es AVX nutzt und dementsprechend belastend ist.

    Um die CPU zu beobachten, bietet sich das Intel Power Gadget an. Da sieht man Takt, Temperatur und elektrische Leistung der Cores ganz gut.

    Richtig übertakten würde ich nicht unbedingt, wenn du dir nicht ein weiteres Hobby ans Bein schrauben willst, was dich viele Stunden und nerven kostet. Teste doch erstmal, ob die CPU ohne Powerlimits deinen Ansprüchen genügt.

    3.7 ist der Basistakt. Der wird genutzt wenn du nichts allzu anspruchsvolles machst. Bis 5.3GHz geht der Boost-Takt vom Turbo, den Intel bei Bedarf zuschaltet. Das siehst du auch gut im Power Gadget.

    Standardmäßig geht der Turbo Boost nur eine bestimmte Zeit, bevor die Stromaufnahme gedrosselt wird. Das sind die beiden Powerlimits im BIOS. Wenn du beide auf 300W oder so stellst, ziehst die CPU immer so viel wie sie will, unendlich lange. Das sollte mit deiner Kühlung auch dauerhaft klargehen (wenn nicht drosselt die CPU sowieso automatisch, sieht man aber alles wunderbar im Power Gadget).

    Am Basistakt und am Turbotakt schrauben solltest du nur, wenn du einen groben Überblick hast, was du dann mit der Spannung machen musst und was bei LLC evtl. zu beachten ist. Da steht viel experimentieren dahinter, bis man die Einstellung gefunden hat, bei der die CPU stabil läuft und trotzdem so kühl wie möglich bleibt. Wenn du bei Intels vorgegebenen Taktraten bleibst, kannst du dir sicher sein, dass die CPU damit schon getestet wurde und stabil laufen wird.


    Zur Auflösung der iGPU: Da bin ich leider voll raus, habe noch nie einen Monitor am Hacki mit Intel GPU betrieben. Wenn 4k unter Windows geht, kann es nicht am Kabel oder am Monitor liegen, dann bliebe nur noch die iGPU(-Config) als Fehlerquelle...

    Zu den USB-Port habe ich mich noch gar keinen Gedanken gemacht. Der Port am Frontpanel funktioniert mit dem Boot Stick.

    Wenn du dir mal in der PDF, die Schmocklord wirklich mega übersichtlich erstellt hat, alle Ports mit ihrem Namen raussuchst, die du später verwenden willst (aber maximal 15 ausser SSP, SSP-Ports zählen beim Vision D nicht zum Limit), wird das Portmapping relativ einfach.


    Layout IDs kannst du theoretisch alle für deinen Codec unterstützten durchtesten. Du findest sie hier: https://github.com/acidanthera…alc/wiki/supported-codecs

    Das Vision D hat den ALC1220 Codec. Allerdings wird nicht jedes Layout funktionieren, weil das von der Verdrahtung des Soundchips mit den Buchsen abhängt, das kann bei jedem Board trotz gleichem Codec anders sein. Wenn du in der verlinkten Tabelle auf den Link "ALC1220" klickst und in dem verlinkten Github-Ordner auf die Info.plist, kannst du auch nachschauen wofür die verschiedenen Layout-IDs ursprünglich gemacht wurden und wie die Ein- und Ausgänge verschaltet sind (moderne Boards sind da ja sehr flexibel und manche Ports lassen sich als EIn- und auch als Ausgang umkonfigurieren). Speziell für das Vision D-Board wurde (noch) kein eigenes Layout erstellt, sonst wäre die Wahl ja einfach. Deshalb testen wir durch und schauen was am ehesten an die Verdrahtung vom Vision-D-Board rankommt.

    NICHT intel-hdmi-audio, den braucht man für die neuesten Opencore-Versionen gar nicht mehr

    layout-id sollte und korrekter PCI-Pfad sollte für Audio ausreichen. Bin mir natürlich nicht 100% sicher weil ich es nur in Kombination mit AMD-GPU testen konnte, aber bei meinem Hacki war der fakepciid kext für intel hdmi audio nur eine Zeit lang für die Audioausgabe der GPU notwendig und nach einem Kext-Update hat die Audioausgabe auch so funktioniert. Also kannst du mal testen, wenn du Monitor und die analogen Audioports auch ohne diese Kext als Ausgabegeräte siehst, geht es auch so.

    Zu den hinteren Ports: Der hintere grüne Port sollte immer dann aktiv sein, wenn vorne nichts eingesteckt ist. Das sollte automatisch umschalten. Die anderen Ein- und Ausgänge sollten als weitere Ein- und Ausgabegeräte in den Systemeinstellungen erscheinen. Wäre irgendwie komisch, wenn du trotz AppleALC kext und der richtigen Layout-ID nur den grünen Port ansteuern könntest und nicht die anderen...und auch wenn du sie gerade nicht brauchst, empfehle ich, sowas immer gleich komplett fertig zu testen, dann kannst du es gedanklich abhaken und weißt, dass in Zukunft Audio uneingeschränkt nutzbar sein wird.


    Zum ROM: Der Guide zu den iServices hat einen eigenen Abschnitt "Fixing ROM". Das findest du bestimmt! Bei Schmocklord findest du da nix, weil das für jedes Board anders ist, da es von einer deiner MAC-Adressen abhängt.


    Die Auflösung ist wie bei MacOS einzustellen, da gibts nichts Hackintosh-spezifisches. Wenn du ALT gedrückt hältst und in den Systemeinstellungen bei Monitore bei der Auflösung auf skaliert klickst, solltest du auch andere Auflösungen sehen. Ansonsten mal danach googeln. Bei HDMI 1.4 ist bei 4k leider schon bei 30Hz Schluss...


    Hast du dir zu den USB Ports Gedanken gemacht? Welche der internen Ports nutzt du denn?

    Wenn du die Apple ID schon verwendest, würde ich erst Recht damit anfangen, zu überprüfen ob da alles korrekt ist. Ich glaube auch, dass iMessage und Facetime nochmal empfindlicher sind als andere Apple-ID-gebundenen Apps, also am besten erst mal nichts weiter nutzen was mit der Apple ID zusammenhängt. Höchstwahrscheinlich muss nur noch die ROM Nummer geändert werden, wenn die generierte Serial die bei Dortania beschriebene Prüfung besteht, NVRAM funktioniert und dein 1GBit-LAN schon En0 ist.


    Wie du den 2.5GBit Port nutzen kannst, habe ich ja oben geschrieben. Kannst danach zur Sicherheit nochmal prüfen, ob weiterhin einer der beiden Ports En0 ist (im Terminal ifconfig), das ist wichtig für iServices.


    Fürs Audio musst du mal bei Schmocklord vergleichen, ob dein PCI-Pfad bei den Device Properties korrekt ist, der ist beim Vision D nicht wie bei Dortania beschrieben. Falls Schmocklord in seiner Config noch eine andere Device-ID bei der Soundkarte drin hat: Das braucht man seit einem AppleALC Update nicht mehr. Für Audio muss also nur die Layout-ID eingetragen werden. Da Bootargumente Vorrang haben, darfst du dann kein alcid=X Bootargument mehr verwenden, weil das sonst den Layout-ID-Eintrag bei DeviceProperties überschreibt. Als Layout-ID funktionieren 7 & 11 (beide gleich) und 16. Musst mal testen was dir besser passt, bei einem von beiden ist das Front-Mikro etwas leise und wird als Line-In erkannt. Audioausgabe sollte aber bei keinem ein Problem sein. Auch die anderen Ports hinten sollten funktionieren.


    Zur Opencore GUI gibts auch eine Anleitung bei Dortania, ist nicht schwierig und läuft bei mir bisher absolut stabil. Die Audio-Files im Ressources-Ordner kannst du dabei wieder löschen wenn du nur GUI und keine Audioausgabe im Bootmenü willst, das bläht den EFI-Ordner sonst ziemlich auf.


    Für das aktuell eingebaute WLAN gibt es meines Wissens erste erfolgsvesprechende Experimente, aber ich denke das ist nichts, was du jetzt ausprobieren müsstest, wenn die Fenvi unterwegs ist.


    Für das USB: Als erste Vorüberlegung kannst du mal in Schmocklords Github schauen, da ist eine PDF, in dem die USB-Anschlüsse (HS, SS und SSP) mit ihrem Namen bzw. ihrer Nummer abgebildet sind. MacOS erlaubt per USB-Controller nur 15 Ports. Das Vision D Board hat 2 USB Controller: An einem hängen nur die SSP-Ports (USBC-Buchse), deshalb muss man sich da keine Sorgen um das Limit machen. Am anderen Controller hängen alle HS (HighSpeed, USB2) und SS (SuperSpeed, USB3) Ports, also alle anderen. Auch wenn du sehen wirst, dass nicht jede Buchse ein eigener Port ist, weil manche Buchsen über Hubs zusammengefasst sind: Dadurch, dass USB3-Ports von MacOS als zwei Ports gezählt werden (HS und SS, weil man an USB3-Buchsen ja auch USB2-Geräte anschließen kann, das sind eigentlich zwei getrennte Anschlüsse in einer Buchse) überschreitet das Vision D Board das Portlimit, ich glaube 20 Ports sind es. Du musst also 5 Ports raussuchen, die du nicht brauchst, die dann deaktiviert werden. Den USB-Port für die onboard-Bluetooth-Karte brauchst du schonmal nicht, den Port für den RGB-Licht-Controller vermutlich auch nicht. Dann schaust du am besten, welche internen USB-Ports du nicht brauchst: Wenn dein Case keinen USB-C-Anschluss hat, kannst du da nochmal 3 Ports sparen und bist schon bei 15. Den internen USB2.0-Port brauchst du für das Bluetooth der Fenvi. Falls dein Case USBC und USB3 hat und du die internen Header dafür deshalb nicht deaktivieren willst, musst du die andere Ports raussuchen, die du (teilweise) deaktivierst. Du kannst zB auch von einer USB3 Buchse das USB2 deaktivieren um Ports einzusparen, dann gehen halt keine USB2-Geräte mehr an dieser USB3-Buchse.

    Was du auf jeden Fall auch mal machen kannst, ist das Tool Hackintool zu installieren. Das kann bei vielen Sachen sehr nützlich sein!
    Jetzt geht der wie ich finde eigentlich spaßigste Teil los: Du kannst grundsätzlich booten und diese Stufe nimmt dir keiner mehr. Jetzt kannst du dich solange den Feinheiten widmen, bis alles passt und funktioniert!

    Bei Dortania gibt es sehr viele Anleitungen in der Rubrik Post-Install, die sehr nützlich sein werden.


    Wenn die EFI kopiert ist, und du einmal ohne Stick gebootet hast, solltest du im BIOS (wieder) die Bootoption "Opencore" sehen. Das ist eine kleine Hilfe von Opencore (Bootstrap) um zu verhindern, dass sich Windows zukünftig vordrängeln kann (auch wenn ich erstmal die Windows Platte abgesteckt lassen würde). Wenn du dann im BIOS als erste Bootoption dieses Opencore auswählst und alle anderen Einträge deaktivierst (auch den Eintrag der SSD selbst) sollte sichergestellt sein dass dein Rechner immer in Opencore bootet.


    Als nächstes könntest du die beiden LAN-Ports testen und einrichten und anschließend alles für die saubere Nutzung der iServices vorbereiten. Einer der LAN-Ports sollte jetzt schon gehen (der 1GBit-Port), denn den Treiber dafür, IntelMausi, hast du bereits. Für den 2.5GBit-Port wird ein Treiber, der schon in MacOS vorhanden aber eigentlich für ein leicht anderes Modell ist, zurechtgebogen (bzw die Karte wird so umbenannt, dass der MacOS-eigene Treiber sie als kompatibel erkennt). Dazu brauchst du einmal den Eintrag, den du vorher wegen der Kernel Panic gelöscht hast (Zur Sicherheit auch nochmal mit Schmocklords Config vergleichen ob der PCI Pfad korrekt ist), und einmal die beiden FakePCIID Kext aus Schmocklords Github (NICHT intel-hdmi-audio, den braucht man für die neuesten Opencore-Versionen gar nicht mehr, sondern die beiden anderen). Wenn du diese Kexts hinzufügst und aktivierst, und gleichzeitig den Device-ID Eintrag einfügst, solltest du ohne Kernel Panic booten und beide LAN Ports nutzen können.

    Wenn die LAN Ports gehen, kannst du diese Anleitung durcharbeiten und iServices einrichten:
    https://dortania.github.io/Ope…/universal/iservices.html

    -Serial generieren bzw. prüfen ob deine aktuelle gut so ist

    -Deine ROM zur MAC-Adresse von En0 ändern (ist bei dir aktuell noch 11 22 33 44 55 66)

    -Prüfen ob du En0 als Netzwerkkarte hast (die beiden Terminalbefehle um die Netzwerkeinstellungen einmal zu resetten würde ich generell ausführen, schadet nix und danach sollte auf jeden Fall eine deiner LAN-Karten En0 heißen)

    -Prüfen, ob NVRAM funktioniert. Sollte es eigentlich, du kannst zum testen einfach in Hackintool eine neue beliebige NVRAM-Variable mit beliebigem Namen und beliebigem Inhalt anlegen. Wenn die nach einem Reboot noch da ist (nicht wundern, wenn du einen String eingibst wird der nach dem Reboot nicht mehr lesbar sondern in HEX angezeigt), funktioniert NVRAM.


    Dann hast du schonmal LAN, NVRAM, SMBIOS-Kontrolle und iServices erledigt. Falls du nen Apple-Account hast, solltest du dich ab dann ohne Probleme einloggen können. Wichtig: Das SMBIOS darfst du dann nicht mehr ändern (nicht einfach mal auf neu generieren klicken und vor allem nicht versehentlich verlieren) und muss auch immer übernommen werden, wenn du mal eine andere Config testen solltest. Sonst kann es Probleme mit dem Apple-Account geben.


    Corv & Spike-Muc danke für das Lob, aber ich bin wirklich auch nur Anwender und aufmerksamer Leser von Anleitungen. Mein Glück ist bloß, dieses Board schon einmal verwendet zu haben. Die wirkliche harte Arbeit haben längst andere vor mir für uns erledigt und ich kann gar nicht sagen, wie unendlich dankbar ich dafür bin. An der Stelle mal ein fettes Dankeschön an alle Entwickler*innen und Vordenker*innen die das möglich machen! Abartig cool was ihr möglich macht und immer wieder cool zu sehen, dass ihr sogar noch Zeit und Lust habt, nebenher in Anfängerthreads wie diesen mitzuhelfen :)

    Megagut!!

    Jetzt wo du es sagst, ist es logisch: Wir brauchen später noch ein zwei Kexte, um deinen zweiten LAN-Port zusammen mit diesem Device-ID-Eintrag zum laufen zu kriegen. Dass dieser Eintrag ohne Kexte eine Kernel Panic erzeugt ist mir auch neu, wieder was gelernt.


    Wenn du das Land und so weiter wählen kannst, bist du mit der Installation eigentlich durch. Dann solltest du bald zum ersten Mal den Schreibtisch deines neuen Hackis sehen können!

    Der nächste Schritt wäre dann, die Kiste ohne USB-Stick zum booten zu bringen, indem du den EFI-Ordner vom Stick auf die EFI-Partition des Hackis kopierst. EFI kannst du per Terminal finden und mounten oder wie ich den Opencore Configurator dafür nutzen (der hat ein Menübar-Icon extra dafür), oder du nutzt eins der zahlreichen anderen Tools die hier so kursieren, die EFI mounten können viele.

    Edit: Sogar das Forum verlinkt automatisch eine Anleitung dazu :D

    Hebe dir auf jeden Fall den aktuellen EFI-Ordner gut auf, am besten auf dem Stick (und bei zukünftigen funktionierenden Versionsständen auch mal die Version auf dem Stick aktualisieren). Dieser EFI-Ordner ist das Herz deines Hackintoshs, der Rest der Festplatte ist 1:1 wie beim echten Mac. Damit kannst du also zur Not immer booten, wenn die Experimente mal zu wild wurden.

    Eine andere Variante wäre, Änderungen am EFI immer erst vom Stick zu testen bevor du sie auf die Festplatte überspielst, aber ich finde das ein bisschen übertrieben. Wenn man Änderungen nur einzeln und mit Verstand vornimmt, kommt man eigentlich selten in die Situation, den Rettungs-Stick zu brauchen.

    Kannst du bitte nochmal deine EFI hochladen?
    Ich will mal versuchen, auf die Schnelle alles nicht zwingend zum booten notwendige zu entfernen, nur damit wir Fehlerquellen ausschließen, die zum jetzigen Zeitpunkt unnötig sind.

    Falls das zum Erfolg führen sollte, können wir suchen woran es genau lag, falls nicht können wir immerhin auf einen Schlag ein paar Sachen als Ursache ausschließen.


    Wenn im BIOS CFG-Lock deaktiviert ist, sollte auch AppleCpuPmCfgLock und AppleXcpmCfgLock nicht benötigt werden.

    Schonmal sehr gut, dass du ein Bild bekommst!

    Damit klar ist, wo du genau stehst: Das Installationsprogramm lief komplett durch und anschließend wurde in Opencore die neu installierten "mymac" Platte angezeigt? Wurde die Installation dort dann noch fortgesetzt oder kommt es immer wenn du versuchst von "mymac" zu Booten zu dieser Kernel Panic? Nach dem ersten Teil, der vom gebooteten Stick erfolgt, kommt eine weitere Installationsphase wenn man dann von der frischen Platte startet. Ist da schon irgendwas passiert oder direkt Kernel Panic?

    Oder passiert die Panic schon während der Installer auf dem Stick noch läuft?


    Der Installations-Stick bootet aber weiterhin problemlos?


    Auf der Kiste lief schonmal Windows oder? Vielleicht bringt dann ein NVRAM-Reset etwas. Wenn du AllowNVRAMReset in der Config aktiviert hast (in deinem letzten EFI-Upload ists aktiv), zeigt Opencore direkt einen Eintrag zum resetten an.

    Dann kannst du auf jeden Fall mal Schmocklords Einstellungen testen.


    Als weiteren Versuch bleibt dann noch die Doku von Whatevergreen bzw. der Doku-Teil über Intel-GPU (diese ganzen Einstellungen über die wir reden sind alle für die Whatevergreen kext, damit es die IGPU konfigurieren und einbinden kann).

    Dort findest du unter dem Abschnitt "Intel UHD Graphics 610-655 (Coffee Lake and Comet Lake processors)" noch weitere IDs, die du durchprobieren könntest. Dort sind sie in einer anderen Schreibweise genannt, nämlich byteweise vertauscht. ZB die erste ID, die du verwendet hast, "07 00 9B 3E" findest du in der Liste unter "0x 3E 9B 00 07". Für Desktops empfohlen ist da blöderweise aber auch genau die, die du schon zuerst verwendet hattest. Deshalb bin ich mir nicht ganz sicher, ob das Durchtesten von weiteren IDs, die eigentlich zu Laptops gehören, zum Erfolg führen könnte. Die von Dortania genannte Alternative 00009B3E, die du auch erfolglos getestet hast, gehört allerdings auch zu den Laptop IDs. Wenn Dortania auch Laptop IDs als Alternative vorschlägt, könnte es sich vielleicht lohnen, noch weitere IDs zu testen.

    Ich muss allerdings wirklich sagen, dass das auch für mich komplettes Neuland ist, da ich wie gesagt bisher immer mit AMD-GPUs gearbeitet habe.

    Hm...bleibt der Rechner dann dauerhaft an, also denkst du er ist gebootet und zeigt nur kein Bild an? Oder hängt er sich irgendwann auf oder stürzt ab/startet neu? Ein Anzeichen für gebootet könnte sein, dass Num-Lock auf der Tastatur funktioniert oder dass ein kurzer Druck auf den Einschaltknopf nicht zum Ausschalten ausreicht, oder vielleicht auch dass am Gehäuse die HDD-LED blinkt.

    Und davor bootet er unauffällig und zeigt auch Debugeinträge auf dem Monitor an?


    Wie sind die BIOS-Einstellungen der IGPU? Vielleicht kannst du uns davon ein Bild machen. Die relevanten Einstellungen müssten alle dort sein, wo sich auch die "Initial Display Output" Einstellung befindet.


    Edit:
    Was mir gerade auffällt: SchmockLord hat in seiner Config für die IGPU mit Displayausgang ("config_iMac20,2_iGPU with display output_with 5700XT.plist") noch einen Haufen weiterer Einstellungen für die IGPU, habe einen Screenshot angehängt. Allerdings kenne ich mich damit längst nicht gut genug aus, um dir erklären zu können, wofür diese gut sind. Möglicherweise ist für dich jede relevant, vielleicht auch nur eine einzige...ich weiß nur, dass HDMI Ausgänge oft zickiger sind als Displayport, und da das Vision-D-Board nur HDMI als Ausgang hat, wäre es gar nicht so abwegig, dass da noch weitere Einstellungen nötig sind.

    Vielleicht kann dazu aber noch jemand was sagen, der sich mit diesen Einstellungen besser auskennt als ich.

    Mieze die platform-id ist grundsätzlich nicht falsch, ist eine für IGPU mit Bildschirmanschluss. Ohne Bildschirmanschluss, nur für Computing, wäre 0300C89B. Seine aktuelle Config nutzt 07009B3E.

    Dortania schreibt aber auch (deshalb ist es wichtig, den Guide zu lesen!):

    "Note: With macOS 10.15.5 and newer, there seems to be a lot of issues with black screen using 07009B3E, if you get similar issues try swapping to 00009B3E"


    Da haben wir also schon den nächsten Tipp für einen weiteren Anlauf!

    Bei IGPU stocher ich immer ein bisschen im Dunkeln rum, ich habe bisher nur Hackis mit AMD GPU. Aber aktuell ist es wohl tatsächlich sinnvoll, erstmal mit der IGPU zu arbeiten und auf die neuen AMD-Modelle zu warten (und wenn man nur wartet, damit die Preise der RX5700XT sinken)

    Autsch, das ist ja so alt, dass es bei Gigabyte auf der Homepage nicht mal mehr gelistet wird. Bitte aktualisier das mal auf F6 vom 22.09.

    Nicht wundern, das BIOS hat dann ein weißes helles Design. Und die CFG-Option sollte da sein.

    Das ist auf jeden Fall ein weiterer Schritt zur Lösung!


    Edit: Und, auch wenn es wehtut: Mach am besten die BIOS-Einstellungen danach neu.

    Also Update einspielen, nochmal die BIOS-Werkseinstellungen laden, und dann nochmal alle Einstellungen vornehmen und als letztes als Einstellungsprofil sichern (am besten auch für die Zukunft auf einem USB-Stick, ist immer gut davon ein Backup zu haben).

    Vielleicht wird es möglich sein, auf F6 ein Einstellungsbackup von F3 einzuspielen, aber ich würde das nicht empfehlen, bei so einem großen Sprung könnte dabei schon mal was schief gehen.