Beiträge von FriFlo

    DSM2 Dieser Überblick ist ein guter Anhaltspunkt, was ich meine:


    http://www.scanproaudio.info/w…nch-VI-Chart-2019Q3-2.jpg


    Wenn man nicht von orchestraler Musik mit Samples (meist Filmmusik) spricht, dann ist dieses Thema der Voices sicher nicht relevant. Bei meinen älteren PCs hole ich so ca. rund 1500 Voices bei 512er Buffer raus. Das klingt erst mal viel, ist es aber in der Praxis nicht. Folgende Probleme:

    - eine Stereo Voice sind schon mal 2 Voices ...

    - Orchestrale Sample libraries mit langen Release-Zeiten (in einer großen Halle aufgenommen, daher langer Nachhall)

    - pro Instrument bis zu 16 Mikrofon-Positionen, die man live miteinander mischt

    - legato patches u.s.w.

    ...

    Lauter Gründe, warum man schon bei einer Instrumentenspur im Extremfall schon mal auf mehrere hundert Voices kommen kann. Dann hat das Orchester sehr viele Instrumente und teilweise layert man noch unterschiedliche Libraries, weil das besser klingt (z.B. zwei unterschiedliche Cello-Sektionen).

    Mit meinen alten Rechnern brauche ich da 3 Stück um ohne Freezen (was ein Workflow-Killer ist) jedes Arrangement erzeugen zu können. Ich habe immer wieder Hinweise darauf bekommen, dass dieses Voice-Limit, was für mich das wichtigste Kriterium für den PC ist, bei sehr viel neueren Rechnern auch nicht so viel besser ist ... das PDF oben ist eventuell nicht all zu aussagekräftig, weil der Test künstlich ist und bei wirklichen Arrangements andere Werte entstehen würden. Jedoch hat der Tester des öfteren erwähnt, dass er Xeon gar nicht erst testet, da diese immer schlechtere Werte haben als viel günstigere i7/i9 ...

    Meine Vermutung ist, dass man auch mit dem 7.1er Mac Pro nach wie vor noch einen weiteren Rechner braucht, insbesondere, wenn man latenzmässig etwas runter gehen will. Ähnlich schätze ich es bei deinem Killer-Hackintosh ein. Vor allem würde ich ungerne so viel Kohle investieren, um dann zu sehen, dass er mir für meine Anforderungen gar nicht weiter hilft, als ein wesentlich günstigerer Hackintosh!

    Ich liebäugle mit 128er - 256er buffer. Ich habe noch nicht getestet, wie weit mich der neue Hackintosh bringt. Ich vermute aber, dass er ausreicht, wenn ich noch einen weiteren ähnlichen Rechner oder eventuell einen alternativen für den Slave dazu stelle.

    Vermutlich rede ich jetzt für einige chinesisch ... sorry! :-)

    @Sibelius Nein. Ich habe einen Netgear-Switch mit zwei 10GbE-Ports und weiteren 8 1GbE-Ports. Der Hackintosh und einer der beiden Windows-PCs ist mit 10GBe angebunden, der zweite Windows-PC und weitere Geräte (Internet, NAS, u.s.w) sind über 1GbE an den Switch angeschlossen. Ich werde jedoch in naher Zukunft wahrscheinlich auf ein System mit nur zwei PCs (Ein Mac/Hackintosh und eine Windows PC) runterstufen. Daher habe ich den Switch mit nur zwei 10GbE switch gewählt. Zum einen sind momentan maximal 2-Port-Geräte ohne Lüfter erhältlich (was mit im Tonstudio wichtig ist) und zum anderen ist er um einiges günstiger. Ich werde in ein paar Wochen Tests machen. Parallel mache ich jedoch gerade mein Studio fertig, daher geht die Computer-Sache etwas langsam voran ...

    Viel Glück mit dem Hackintosh weiterhin!

    Aber hat Apple dafür nicht die speziellen "Beschleuniger-Karten" (wahrscheinlich eine FPGA) und den T2 entwickelt? Damit Probleme bei der Real-Time-performance nicht auftreten?

    Mir ist eher nichts bekannt, was an einem Mac für bessere Real-Time-Performance sorgt. Beschleuniger-Karten im 7.1er Mac Pro haben mit Video zu tun, davon hat man bei Sampler-Stimmen gar nichts (falls das anders wäre, wäre ich der Erste, der den Neune Mac Pro kauft!). Und der T2-Chip hat sich bisher eher einen Namen damit gemacht, dass er für Audio-Aussetzer sorgte. Zudem - wenn dieser Chip ausfällt, fällt auch der Rechner komplett aus und du kannst dann warten bis du ihn zu vollkommen absurden Gebühren von Apple zurück bekommst.

    Nein, ganz ehrlich! Wenn Apple tatsächlich mal eine eierlegende Wollmilchsau (für meine Anforderungen!) mit diesem Mac Pro veröffentlichen würde, wäre ich sofort dabei, auch wenn es dann teuer wird. Nur spricht alles dafür (die bisherige Erfahrung mit Apple und auch alles was man bisher zu dem neuen Gerät weiß), dass es wieder ein sehr teures Vergnügen wird, das mir bei meinen Anforderungen nur sehr wenig für das Geld weiterhilft. Es ist wieder mal eine Kiste, die vor allem für Video-Leute konzipiert ist. Audio-Leute haben andere Anforderungen (und selbst diese unterteilen sich in unterschiedliche Bereiche).

    DSM2 Wozu nutzt du diese Performance? Wenn ich recht erinnere, machst du auch Musik u.a., oder? Alleine in dem Bereich gibt es allerdings sehr viele sehr unterschiedliche Anforderungen. Ich zB brauche sehr viele Sampler Stimmen (Kontakt Orchester Instrumente), die bei 256er Buffer in der DAW ohne Aussetzer laufen. Der Bottleneck ist dabei nicht die CPU! Früher war es mal die Menge an RAM, aber da geht in den XEONS mehr als genug. Der Bottleneck ist nach wie vor die real-time performance und die war zumindest bisher in Xeon mit vielen Kernen nicht unbedingt besser. Teilweise führte das zu absurden Ergebnissen: Mit einem 2000€-Gaming PC konnte man was Kontakt-Stimmen betrifft gleiche oder teilweise bessere Ergebnisse erzielen, als mit einem 5.000-10.000€ Monster-Teil. Einfach, weil die Real-Time performance nicht unbedingt besser ist. Ich weiß nicht, ob das immer noch uneingeschränkt so stimmt ... Beim Trans Can Mac Pro in 2013 stimmte das auf jeden Fall noch. Dieses Video erklärt es ganz gut:

    Was sind deine Anwendungen bzw Anwendungen, warum die so eine teurer Kiste brauchst? Wie weit kommst du mit Kontakt-Stimmen? Würde mich interessieren, da ich bisher der Auffassung bin, dass man auch heute noch deutlich besser mit zwei Rechnern (Master - Slave) fährt - also, in Bezug auf die Kontakt-Stimmen meine ich! Was andere Leistungsanforderungen betrifft (zB Videos rendern) hat die Kiste sicher die Nase vorne ...

    Ja, das stimmt. Aber es ist einfach unüblich so. In allen anderen Foren macht man halt einen neuen Post, wenn man zwei verschiedene Themen hat - insbesondere, wenn sie zwei unterschiedliche Leute oder Gruppen betreffen. Ich sag's mal so: davon geht zwar die Welt nicht unter, aber es ist einfach contra-intuitiv. Ich kenne kein anderes Forum, wo mir je das gleiche Phänomen begegnet wäre ... :-)

    JimSalabim : Danke für Deine wertvollen Beiträge. Eine Netzwerk-Frage an Dich als Musiker und auch an das Forum:

    Hast Du / Wer hat Erfahrung mit Thunderbolt 3 - Netzwerken für den "Echtzeit"-Transfer von Audiodaten?

    Ich bin Komponist und arbeite mit Vienna Ensemble Pro 7 und umfangreichen Samples (Vienna Symphonic Library, Tendenz 1 Terabyte) auf MacBook Pro (mid 12), MacPro (late 13, Thunderbolt 2, 2TB 970er SSD, Mojave) und zuletzt auf Hackintosh (sehr schnell, aber ohne Thunderbolt).

    Meine Erfahrung mit Thunderbolt 1 - Direktverbindung waren nicht sehr ermutigend (langsamer als mein 1 Gbit-Ethernet !), aber vielleicht war da "der Wurm drin".

    Ein Update auf Designare mit Thunderbolt 3 und der Kauf eines neuen MBP mit Thunderbolt 3 käme für mich nur in Frage, wenn ich mit einer TB3-Verbindung eine sehr latenzarme Verbindung hinbekäme.

    Interessenten Thema ... ich komme aus genau der gleichen Ecke wie du (der Avatar sollte es verraten!). Ich habe nur bis zuletzt mit einem 5,1 Mac Pro ausgeharrt. Meine zwei "Slaves" sind ältere PCs, die ich bald auch noch mal durch einen aktuelleren PC ersetzen will. Ich warte nur noch eine Weil, weil ich noch unschlüßig bin, ob ich bei Hackintosh-Forum bleibe oder doch wieder einen Mac kaufe. Im letzteren Fall würde mir der jetzige Hackintosh als PC-Slave ausreichen! :-)

    Wenn ich dich richtig verstehe, verwendest du ausschließlich Macs bzw. Hackintosh? So weit ich weiß ist das für reine VE-Pro Rechner nicht sehr sinnvoll. Unter Windows 10 holst mit der gleichen Hardware meist mehr aus VEpro raus. Zudem bist du bei der Hardware-Auswahl nicht eingeschränkt und kannst einfach das perfekt System für einen Slave auswählen.

    Aber unabhängig ob Mac oder PC: Ich habe mir für den Hackintosh einfach eine 10GbE Netzwerkkarte (siehe unten) geholt. In einen der PCs habe ich auch schon mal eine solche gesteckt. Ich denke, damit kann ich dann auch Screensharing, Internet, u.s.w. über einen Switch laufen lassen. Noch habe ich VEpro mit dem neuen System nicht ausprobiert. Aber wenn ich so weit bin, können wir uns mal austauschen.

    Ich hatte auf Vi-Control schon mal rumgefragt, ob jemand zwei oder mehr 6,1 Mac Pros via Thunderbolt 2 zu einem Netzwerk zusammengeschlossen hat und wie viele Audio-Kanäle sich im Vergleich zu Ethernet verbinden lassen. Thunderbolt 2 müsste ja theoretisch mindestens so gut wie 10GbE sein ... das Ergebnis war: über mehrere Tests hinweg ergab sich, dass beides in etwa vergleichbar ist. :-)

    Ich hatte im VSL-Forum auch von einem der Developer gelesen, dass 10GbE im Grunde nicht viel bringt, da der "Bottleneck" schon bei 1GbE anderswo erreicht ist. Weiß nicht, ob das noch aktuell ist ... Ich probiere nun mal 10GbE - alleine schon die Tatsache, dass alles Netzwerk über eine Ethernet-Kabel pro PC läuft ist mir das schon Wert! Du hast dann bei VEPro auch nicht mehr die richtige IP beim verbinden auswählen musst. Zuvor hatte ich nämlich auf Empfehlung vom VSL-Forum eine eigenes Netzwerk (separate direkte Verbindung zum Mac via Ethernet und eigene IP-Adresse) für VEpro. Internet und alles andere lief dann über ein anderes Netzwerk mit eigenem Switch und separater IP. Ich habe allerdings keine Möglichkeit gefunden zu umgehen, dass VEpro die Instanzen über beide IPs sehen kann! Das führte dann zu allerlei Problemen und war etwas anstrengend zu handhaben. Daher versuche ich es nun über ein Netzwerk mit 10GbE ...

    Ich finde es nicht ganz sinnvoll, dass man nach einem Beitrag in einem thread nicht ein zweites mal posten kann. Mehrmals saß ich schon verdutzt da und dachte, ich muss irgendwie ausgeloggt sein oder so ... bis mir auffiel, dass man immer erst dann wieder im gleichen thread posten kann, wenn jemand anderes geantwortet hat.

    Mir ist klar, es wird dadurch bezweckt, dass Leute die Edit-Funktion verwenden sollen, statt ständig für einen zusätzlichen Satz einen weiteren Beitrag zu schreiben. Ok!

    Aber es gibt viele andere Situationen, wo das gar keinen Sinn macht. Wenn ich z.B. eine Frage stelle und danach einen anderen Post beantworten oder kommentieren will (die beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun), dann kann ich das nicht tun ... doof! :-)

    Verstehe! So was hatte ich schon vermutet und ist auch kein Problem. 2 Thunderbolt-Anschlüsse reichen mir locker!

    Aber das mit der Einschränkung der rötlichen USB 3.0 Ports ist gut zu wissen - das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Wenn ich also zwei USB3.0 Hubs an den PC anschließe, und da auch mal USB 2.0 Geräte dran hängen, dann sollte ich diese beiden auf jeden Fall vermeiden, richtig?

    Bei mir taucht gerade wieder eine kleine Frage auf, weil ich nun zum ersten mal in ein Thunderbolt-Gerät habe: Einen UAD 2 Octo Core Thunderbolt Satellite, welchen ich mittels des original Apple Thunderbolt 2 auf 3 Adapter angeschlossen habe.

    Zunächst fiel auf, dass das Gerät nach der Installation der Treiber nicht erkannt wurde. Ich hatte diese korrekt installiert, jedoch blinkte am Gerät immer die Lampe "Host" rot (sollte eigentlich grün leuchten) und die Software zeigte auch keinen Satelliten ... mehrfaches an/ausschalten, an/abstecken, aller Ports durchprobieren hatte nichts daran geändert. Als ich schließlich die Software mit dem Uninstaller von UAD deinstallierte, fiel mir auf, dass die Lampe plötzlich grün leuchtete - häh? Nun konnte ich das Gerät auch im Systembericht unter "PCI" vorfinden. Nach einer erneuten Installation hat es dann auch die Software erkannt! Man muss nicht alles verstehen, aber ich erwähne dies nur, falls es dem ein oder anderen erfahrenen User etwas sagt.

    Einzig wundern tut mich noch, dass im Systembericht unter Thunderbolt nach wie vor steht: "Es sind keine Treiber geladen." Auch, wenn der Satellite an ist und eigentlich läuft.

    Ist das so vorgesehen?


    Nun zu meinem eigentlichen Problem: Beide Thunderbolt-Ports direkt am Mainboard gehen, der vordere (am Case) allerdings nicht! Ich weiß nicht, ob dies überhaupt vorgesehen ist bzw. ohne Modifikation des EFI-Folders gehen kann. JimSalabim , dein Case hat ja einen USB 2 und zwei USB 3.0 Ports. Meines hat zwei USB 3.0 Ports und einen USB-C port. Könnte letzterer auch thunderboltfähig sein? Wo müsste er dann angeschlossen sein? Und was müsste ich im EFI-Ordner dafür wie modifizieren?

    grumero Ich glaube, das kann auch ich dir alles gut beantworten.


    Für eine DAW braucht es natürlich nicht zwangsläufig eine Graphikkarte. Aber - wie du selbst schon erkannt hast: Man hat mehr Spielraum mit Bildschirmen und deren Auflösung. Ich habe derzeit zwei WHQL und einen FullHD Monitor. Ich weiß nicht, ob das mit der iGPU überhaupt noch gehen würde, aber sicher wären zwei Thunderbolt ports belegt ...

    Sound Interfaces brauchen keine besonders große Bandbreite ... selbst thunderbolt 1 lacht darüber nur. Im Grunde ist der Trend, Audio-Interfaces über Thunderbolt zu forcieren nichts weiter als ein marketing gag. Man bedenke, dass mit dem RME Madiface XT problemlos 394 Audio-Kanäle gestreamt werden könne ... über USB 3.0!!! Kein anderes Audio-Interface braucht auch nur annähernd so viel Bandbreite. Du kannst also sicher sein, dass die Bandbreite neben dem Monitor vollkommen ausreichen wird.


    Welche Lüftergeräsuche meinst du?

    Grafikkarte: Die Lüfter stellen sich aus, wenn du keine Grafikintensiven Sachen machst (also z.B: DAW)

    CPU- und Gehäuse-Lüfter: Kommt drauf an, welche du kaufst. Hochwertige Fans (z.B. Noctua) sind bei mittleren Werten flüsterleise. Hochwertige Wasserkühlungen (notwendig bei Overclocking) sind ebenso flüsterleise. Beim Aussuchen wähle einfach hochwertige Fans und einen möglichst hohen Durchmesser bei den Lüftern (die aber noch in dein Case passen müssen!). Bei einer Wasserkühlung achte darauf, dass sie vollständig über das Bios gesteuert werden kann (den Fehler hatte ich gemacht ...). Zuletzt noch ein Gehäuse mit etwas Dämmung auswählen und die Lüfterkurven im Bios tunen. Dann sollte dein System im Regelfall flüsterleise sein. Natürlich kannst du deinen PC immer irgendwie so sehr stressen, dass er auch mal laut wird. Das ist aber bei Musikanwendung schwer zu schaffen - je nachdem, was du so machst ...


    Die Frage nach dem Ram kann man schwer beantworten, ohne zu wissen was du machst ... für Aufnahmen von Instrumenten und gelegentlichen Software-Instrumenten reichen 32Gb locker aus. Wenn du größere Sound-Libraries verwendest (z.B. Orchester-Instrumente), dann sind 64Gb schnell willkommen. Ich z.B. mache Filmmusik und mir reichen die 64Gb nicht mal aus. Ich habe 128Gb eingebaut. Und das ist nur ein Computer ... ich habe noch zusätzliche zwei PCs für weitere Sample-Instrumente ...

    Du siehst also, das ist eine extrem Kontext-abhängige Frage! :-)

    Ich habe nun auch schon die Alphacool Eisbär 360 bestellt. Weißt du schon, auf welches Gehäuse du umsteigst, JimSalabim ? Falls nicht, das Lian li o11 Dynamic würde ich durchaus empfehlen. Je nachdem, was man braucht, kriegt man hier so ziemlich alles unter, was für die Plattform Sinn macht. Ich habe z.B. eine NVME, ein HD, 4 Interne SSDs (für Samples, eine für Windows), den ganzen Kram in meinem Profil, plus eine NVME- PCIe-Karte und eine eine RME Madi PCIe Soundkarte (also alle PCIe slots in Verwendung) drin. Da fehlt es an nichts und es wirkt trotzdem noch nicht überfüllt (ok ... mit der Kabelführung könnte ich mir mehr Mühe machen!).

    Die Frage ist, ob bei dem Video das iPad mit SIM-Karte war. Wenn das der Fall ist, gibt es die Option Hotspot, und damit kann man die Internet-Verbindung des iPads mit dem Raspberry Pi teilen. Dazu sind die Geräte dann auch im selben Netzwerk. Aber vielleicht geht es auch anders. Ich wüsste nur gerne wie ...

    Wozu kann man diese Verbindung benutzen!

    In meinem Fall schicke ich OSC aus der iOS App Lemur an die macOS App Max MSP. OSC ist so was ähnliches wie Midi. Über Wifi hat das ganze mehr Latenz (was für Musikanwendungen immer schlecht ist) und ist natürlich anfälliger für Aussetzer.


    DerJKM Wie geht USB tethering? Meines Wissens nach ist das doch nur möglich über die Hotspot-Funktion und die ist nur verfügbar, wenn man ein Cellular iPad/iPhone hat. Mit meinem iPhone kann ich daher eine adhoc Verbindung zum Mac herstellen. Mit den iPads, die nur Wifi haben, gibt es gar keine Hotspot-Funktion, daher wüsste ich nicht, wie das einzurichten wäre ...

    Der Titel sagt im gründe schon alles: mir ist klar, dass ich mittels eines Lightning Adapters und eines Lightning auf Ethernet adapters eine kabelgebundene Netzwerkverbindung zwischen Mac und iOS-Geräten herstellen kann. Nur, theoretisch gingen das auch einfacher (und billiger und mit weniger Kabel-Gedöhns) über USB Hub (mit nötiger Spannung für das iPad zum aufladen).

    Ich habe das vor Jahren auch mal gemach (zu Zeiten des ersten iPads), allerdings war damals ein Jailbreak und eine App namens MyWy nötig! Hat sich da mittlerweile was getan, dass das auch ohne Jailbreak geht?

    Da mein UAD Firewire Satellit nicht mehr up to date ist (die Schnittstelle und außerdem möchte ich auf eine Octo Core System aufrüsten) suche ich nun nach adäquatem Ersatz. Nach meiner Recherche wäre die PCIe-Karte wohl der sicherste Kandidat. Da konnte ich noch keinen Fall finden, wo es mit einem Hackintosh nicht geklappt hätte. Andererseits habe ich keinen freien PCIe-Platz mehr. Ich müsste von meiner RME PCIe-Karte auf ein USB3 Interface wechseln. Das könnte ich machen weil ich aus der ursprünglichen Planung heraus (Mac mini kaufen) gerade beide Optionen von RME (PCIe Madi-Karte und USB3 Interface) rumstehen habe. Ich würde grundsätzlich die PCIe-Karte bevorzugen, jedoch habe ich die USB3 Option schon erfolgreich getestet.

    Wie sehen also eure Erfahrungen mit den Thunderbolt UADs aus? Ich meine nicht die Audio-Interfaces, nur die DSP-Schleudern (für das Interface bleibe ich bei RME). Ich lese hierzu einige Fälle, wo es zu Schwierigkeiten kam. Speziell interessiert mich noch:

    1) Würde der USB3-Satellite auch unter macOS laufen? Eigentlich ist der ja für Windows konzipiert ...

    2) Gebraucht findet man die TB2 Versionen zu günstigeren Preisen. Das müsste mit einem TB2-Tb3 Kabel oder Adapter doch auch über die TB3 Anschlüsse beim Designare laufen, oder? Bringt das irgendwelche nennenswerten Nachteile mit sich?

    3) Liege ich überhaupt richtig mit der Annahme, dass die UAD PCIe-Karten zu bevorzugen sind?

    Fragt doch mal bei Corsair an ob die nicht auch für ihre Pumpen Unterstützung in die macOS Version von iCUE einbinden können. Gibt ja genügend Hackintosh Nutzer für die das interessant wäre.

    Ja, da könnte man fragen, aber ich weiß nicht, ob ich warten will, bis die ihre Software für Mac prortieren (oder eben auch nicht ...)!?


    @kolutshan Danke für den Hinweis, aber die dort gelisteten Hardwares sind alle Tastaturen, Mäuse und dergleichen. Da macht es Sinn, die auch in einer Mac.Software zu unterstützen. Aber einen CPU-Lüfter kann man ja offiziell gar nicht an einen Mac anschließen! :-) Ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass die mein Anliegen unterstützen liegt eher gegen null. Falls es irgendwo einen Hack gäbe, wäre das eher was ...

    Ne, ich denke, ich kaufe lieber was neues und gut ist! Die Eisbären erscheinen mir auch sinnvoll, weil sie einfach über das BIOS ansteuerbar sind und dann ist das zukunftssicher. Aber vielen Dank euch beiden!

    JimSalabim Ok, da habe ich dann wohl nicht optimal recherchiert vor dem Kauf. Ich denke, ich steige dann auf eine Eisbär um und verkaufe die Corsair. Bisher komme ich zwar zurecht mit den CPU-Temperaturen, aber da ich Overclocke und alle Cores auf voller Leistung habe, ist mir das auf Dauer zu riskant ohne vernünftige Kühlung.

    Ich sehe hier spontan die Eisbären 360 und 420. Wären die beide Ok?

    Das ging schnell! Ich habe Antwort von Corsaire bekommen:

    "Die Anzeige im Bios zeigt die Pumpengeschwindigkeit, diese muss im Bios immer auf maximal gestellt sein. Über die iCUE Software können dann sowohl die Pumpe als auch die Lüfter geregelt werden. Dazu ist die USB-Verbindung zwingend notwendig."

    Nun ist diese iCue Software natürlich Windows only ... gibt es da wohl noch eine Möglichkeit, die Lüfter zu regeln? Aus macOS oder vom BIOS aus?