2. Bootloader

  • macOS / OS X wird mithilfe eines Bootloaders installiert. Aber was ist das eigentlich?

    Das Wort Bootloader setzt sich im Grunde aus zwei Wörtern zusammen: Boot und Loader.

    Auf deutsch heißt dies so viel wie Startladeprogramm und dies erklärt schon relativ gut was ein Bootloader ist bzw. was er macht.

    Ein Bootloader, Startladeprogramm oder Urlader ist eine Software, welche die Fähigkeit besitzt, beim Start eines Rechners, bestimmte Dateien zu aktivieren/laden.

    Ein solcher Bootloader kann von einem startfähigen Medium, aus einem bestimmten Systemordner oder durch das BIOS/UEFI geladen werden. Hierbei unterscheiden sich auch die verschiedenen Arten einen Hackintosh aufzusetzen.

    Im Fall von Apples OS, müssen bestimmte Dateien in das sogenannte EFI (Extensible Firmware Interface) geladen werden, damit macOS / OS X starten kann. Dieses EFI ist im Grunde ein Firmware Standard, welcher die Fähigkeiten eines BIOS stark erweitern kann beziehungsweise das Grundgerüst des UEFIs darstellt. In dieses Interface werden von einem Hackintosh-Bootloader, Dateien und Protokolle geladen, die einen echten Mac nachstellen sowie mögliche Fehler beseitigen und uns somit befähigen, macOS / OS X auf einen PC zu installieren.

    Dies ist auch schon das größte Geheimnis hinter einem Hackintosh. Keine Zauberei, nur Simulation und Fehlerbehebung. Am Ende läuft auf einem Hackintosh ein vollwertiges macOS / OS X, was Stabilität und Performance betreffend in keinster Weise mit einer VM (Virtual Machine) zu vergleichen ist. Hackintoshs können bei kompatibler und guter Hardware äußerst stabil laufen und jegliche Macs in ihrer Performance überflügeln.

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