Beiträge von tiloprobst

    Ich nutze aktuell macOS Sequoia auf allen meinen Rechnern. Mit OpenCore Legacy Patcher die alten Broadcom Wifi Chips zum Laufen gebracht. Tahoe will ich noch nicht nutzen, da ich das neue Liquid Glass Design auf dem Desktop eh für schlecht implementiert halte, und weil es noch kein OCLP für Tahoe offiziell gibt.

    Zu beachten wäre, dass Apple recht aggressiv vorgeht, was Systemanforderungen für Apples eigene Apps angeht. Beispiel: Final Cut. Ähnlich Logic Pro. Anforderungen dieser Art halte ich für relevanter, was Motivation für Updates von macOS angeht, als meist irrelevante Security Updates.

    Habs jetzt hinbekommen. Nötig ist eine Mischung aus Framebuffer Patches + EDID Injection. Mit dieser Config funktioniert das Ganze mit macOS Monterey, allerdings ist das Audio noch nicht freigeschaltet (Conexant Audio > VoodooHDA), aber das macht ihr selber :)


    Es gibt auch noch Probleme mit der Systemuhr. Man könnte hier mit RTCMemoryFixup arbeiten, oder rtcfx_exclude=58-59,B0-B3,D0-DF . So hab ichs gerade in der Config. Hier wäre weitere Arbeit nötig. Ohne diese RTC Geschichten erhält man mit jedem Boot auch eine Warnung vom HP BIOS, dass die Uhr zerschossen sei (bitte wechseln sie die Batterie!).


    EDIT: VoodooHDA kriegt leider nur die Kopfhörer-/Mirkofonbuchse freigeschaltet, nicht die eingebauten Lautsprecher. Weiß jemand Rat?

    Nach einigen Jahren Pause wollte ich jetzt dieses Projekt wieder aufnehmen. Leider will es mir nicht recht gelingen, trotz viel investierter Zeit. Hat jemand von euch noch eine Idee?


    Aktueller Stand: Mit einem externen 1920x1200 Monitor (DP, der einzige von außen sichtbare Ausgang) bootet die Maschine hoch. Das interne 1920x1080 Display aber wird gegen Ende des verbose Boot schwarz, sobald die iGPU ins Spiel kommt. Das interne taucht am AppleFramebuffer@0 auch nicht auf. Der externe Monitor taucht am AppleFramebuffer@1 auf.


    Ich habe jetzt viele Stunden hinein gesteckt, mit Platform-IDs (1912, 191B) und BusIDs und Pipes herum zu probieren. Die 19120000 fühlt sich am besten an. Eine MacBookPro Platform Info bringt keinen Unterschied. Auch die Verwendung von Kaby Lake Platform IDs nicht. Der Framebuffer Dump in Ubuntu ist am aufschlussreichsten:


    CRTC info

    ---------

    [CRTC:53:pipe A]:

    "1920x1080"

    [CRTC:75:pipe B]:

    "1920x1200": 6

    [CRTC:97:pipe C]:

    active=no, mode=""


    Connector info

    --------------

    [CONNECTOR:99:eDP-1]: status: connected

    HDCP version: No Connector Support

    "1920x1080"

    [CONNECTOR:106:DP-1]: status: disconnected

    [CONNECTOR:115:HDMI-A-1]: status: connected

    HDCP version: HDCP1.4

    "1920x1200":


    Demnach will ich den internen Monitor als LVDS behandeln. Pipe B wäre für mich BusID 1, Pipe A dann BusID 0. Wenn ich sämtliche Framebuffer Patches weglasse und nur die Platform ID injecte, erhalte ich eine 7 MB Grafik mit 1024x768, die beide Monitore spiegelt (der interne bleibt auch an).


    Mein Verdacht ist, dass HP hier irgendwelchen Scharbernack mit der iGPU und dem internen Display treibt, insb. in SSDT1.aml. Ich habe aber Schwierigkeiten, das zu lesen. Und bevor man dieses Problem nicht angeht, sind die Framebuffer Patches wirkungslos. Eine dGPU gibt es nicht. Das BIOS ist auch proprietärer Quark von HP.

    Kann bitte mal jemand drauf schauen, ob sich dort etwas ergibt?


    Ich hänge an:

    - Aktuelle config.plist

    - Intel i915 Dumps aus Ubuntu

    - DSDT Dumps von SSDTtime unter Windows

    - OpenCore SysReport


    EDIT: Ich hab auch gerade die EDID unter Windows extrahiert, und in AAPL00,override-no-connect injected - bringt auch nichts. In diesem Fall hatte ich nur 1916 als Platform-ID + EDID konfiguriert. Wenn ich meine Latte an Device Properties + EDID injecte, crasht der Boot.


    EDIT2: In der SSDT1 sieht man ja ein: If ((LIDS == Zero)) im Device DD02. Allerdings eine SSDT-LID.aml zu verwenden mit:


    bringt auch nix.


    EDIT:

    Muss mich korrigieren. Ich dachte ich hätte diese Config an Parametern ausprobiert, und dann ging es nicht ... Ich hab es jetzt sowohl am AMD NUC (BCM94360NG) als auch am Intel Tower (Fenvi T919) nachvollzogen. Es geht - heißt: Firefox und Thunderbird starten normal - mit folgender Config:

    • OCLP 2.4.1 verwenden, um unter Sequoia das WLAN zu downgraden. An dieser Stelle crashen Firefox/Thunderbird noch
    • AMFIPass.kext aktiviert lassen
    • boot-args: amfi=0x80 + ipc_control_port_options=0 <- neu hinzugefügt
    • csr-active-config: 03080000 (mit anderem Wert ist WLAN inaktiv)
    • SecureBootModel kann gern nach Anwendung von OCLP aktiviert werden

    Quelle zu ipc_control_port_options=0 > Hier


    Die AMFIPass.kext einfach zu deaktivieren, führt in allen Fällen zum Crash während Boot. Der erklärungsbedürftige Unterschied zwischen meinen drei Maschinen ist jetzt noch, dass aus irgendeinem Grund das AMD Notebook auf das Boot Arg ipc_control_port_options=0 verzichten kann, und Firefox/Thunderbird dennoch starten :/

    Das sind gute Nachrichten, denn jetzt kann ich mit drei Testmaschinen das Upgrade von Ventura auf Sequoia mit Broadcom Wifi uneingeschränkt empfehlen.



    Hallo,


    ich habe mit der Anleitung via OpenCore LP meinen BCM94360NG oder FV-T919 zum Laufen gebracht. Genauer gesagt, nur einmal. It's complicated ...


    Ich habe drei Rechner:

    Intel basierten Desktop (FV-T919) + AMD 7730U NUC (BCM94360NG) + AMD 7530U ASUS Notebook (BCM94360NG). Alle drei mit Sequoia. Auf allen drei Rechnern der Anleitung gefolgt. In der typischen Situation mit AMFIPass.kext, amfi=0x80 oder -amfipassbeta in den Boot Args habe ich aber ein Problem mit Mozilla Software (Firefox und Thunderbird). Die starten offenkundig nicht mit unterdrückter AMFI. FF wirft Fehler, wonach er keine GPU Threads spawnen kann. Der Tipp, den man im Internet häufig findet, wonach man im Firefox die GPU Acceleration abschaltet, fruchtet nicht.


    Was mich jetzt wahnsinnig macht, ist, dass es auf dem Notebook funktioniert. Dort ist die AMFIPass.kext geladen, keine Boot Args zu AMFI, aber FF/TB funktionieren. Auf dem NUC, der architektonisch praktisch identisch ist, geht eine vergleichbare Config nicht, und auf dem Intel auch nicht.


    Auf dem AMD NUC und dem Intel Desktop kriege ich Mozilla Software nur zum Laufen, indem ich halt AMFI aktiv lasse (AMFIPass.kext geladen, aber keine BootArgs) - ergo auf WLAN verzichte.


    Kann sich irgendwer einen Reim darauf machen? Ich hab bald VT-d im Verdacht, aber damit zu wenig Erfahrung?

    Die 660M sollte mit NootedRed nicht zum laufen zu bekommen sein. Das Konzept von NootedRed ist, die eingebaute Vega iGPU mit macOS' Vega Treiber zu verbinden. Ryzen CPUs mit Vega iGPU sind typischerweise z.B. Ryzen 4300U/H, 4600U/H, 4800U/H, 5300U, 5500U, 5700U, 7330U, 7530U, 7730U. In aktuellen Geräten ist auch der 7340U verbaut, ich nehme mal an, dass der ebenfalls kompatibel mit NootedRed ist. Die genannten CPUs kamen in allerlei NUCs, AIOs und Notebooks vor.

    Jetzt, über 18 Monate später, habe ich es hinbekommen. Ich habe zahllose Stunden damit verbracht, SSDTs zu schreiben für das GPIO oder ETPD Device. Tatsächlich aber ist das alles nicht nötig. Lösung ist, einen für AMD gemachten Build der VoodooI2C zu verwenden, der von ChefsKiss stammt, so wie NootedRed. Ich bin nicht sicher, aber es mag daran liegen, dass unter AMD das Trackpad in einem anderen Device Path liegt als unter Intel: \_SB.I2CD.ETPD vs \_SB.SM00.I2CD.ETPD. o.ä. Auf der Website ist diese Kext leider nicht mehr zu finden, daher hänge ich sie hier an. Mit VoodooI2CHID und -vi2c-force-polling in den boot args funktioniert es dann.


    Mit dem funktionierenden Trackpad erledigt sich auch das Problem, dass das Notebook sich neustartet, anstatt auszuschalten, wenn man das Notebook ausschaltet.


    Damit ist das Notebook jetzt 100% funktional, inkl. Broadcom WLAN unter Sequoia mit OpenCore Legacy Patcher, Bluetooth, Trackpad, Keyboard, Brightness und Volume Keys.


    GeekBench Werte in der Signatur. Tatsächlich habe ich mit Sequoia auf allen Maschinen schlechtere Werte als unter Ventura.

    Hallo,


    ich betreibe einige Hackintoshes bisher mit Ventura, weil ich bisher noch nie OCLP benutzt habe, um nicht mehr unterstützte Hardware freizuschalten. Jetzt scheint das aber nötig zu werden. Einige Notebooks haben einen BCM94360NG, einige Tower eine Fenvi FV-T919. Jetzt würde ich gern auf Sequoia updaten, vielleicht auch Tahoe. Kann mir bitte jemand groß zusammenschreiben, was hier die Schritte sind? Nicht im Detail, sondern high level?

    Ich hab auch schonmal diverse KIs befragt, aber ich traue den Antworten nicht, weil sie zu unterschiedlich sind.


    Wenn ich das Thema richtig verstehe, muss ich doch die neuen WLAN Treiber unterdrücken?

    Und stattdessen die alten Kexts laden?

    Brauche ich hier dennoch BrcmPatchRAM3?

    Warum brauche ich dann überhaupt OCLP, wenn das doch auch nur mit OpenCore gehen müsste?


    Danke für eure Antworten.

    Hallo,


    ich stelle mal hiermit einen NUC Build vor. Verwendet wird der Ryzen 7730U. Auf AliExpress findet sich der chinesische NUC unter verschiedenen Namen, wie so oft bei Chinaprodukten, z.B. hier. Es handelt sich aber um den GenMachine DY-6D01-V3. Diesen als Barebone erworben, um zu vermeiden, dass der NUC mit einer nicht kompatiblen SSD kommt (Samsung PM981 und so Unsinn). Der NUC ist sehr klein, und kommt mit einer Schraubenleiste zur Befestigung am Monitor. Mein privates Notebook, ein ASUS VivoBook 16 mit Ryzen 7530U, läuft im Kern, sodass die Config dieses chinesischen NUC kein Problem war - die Probleme, die ich beim Notebook mit Netzteil und Trackpad nach wie vor habe, spielen hier keine Rolle. Zentral ist hier - genauso wie beim Notebook - die Verwendung von NootedRed, um die AMD Vega 8 iGPU für macOS freizuschalten.


    Hardware: GenMachine DY-6D01-V3

    CPU: AMD Ryzen 7730U (8C, Vega 8 iGPU)

    RAM: 2x 16 GB Crucial 3200 MHz DDR 4 SO-DIMMs

    SSD: Crucial P1

    WLAN/BT: BCM94360NG

    LAN: Realtek 1GB

    OS: macOS Ventura 13.7.2

    Platform ID: iMac 20,1 (iMac 2020)


    Geekbench 6: SC 1826 MC 7443

    Heaven Benchmark (Vega 8): Score 422


    Neben der NVMe SSD und der Broadcom Karte ist noch ein dritter NGFF Slot frei, sicherlich für eine weitere, kürzere 2242 NVMe SSD. Getestet habe ich das aber nicht. Ich kann ebenfalls nicht sagen, ob auch eine PCI Gen 4 SSD unterstützt werden würde. Mein ASUS VivoBook hatte eine Gen 3 SSD, also habe ich das hier ebenso verwendet. Beim ASUS VivoBook musste ich noch das UMAF Tool verwenden, um die Vega iGPU auf 4GB VRAM zu setzen. Das erübrigt sich hier, da das BIOS des NUCs tatsächlich alle(?) Parameter im BIOS anbietet. Dementsprechend komplex ist das BIOS teilweise. Anleitung hier. Ebenso nicht vergessen, in den Kernel Patches die Core Anzahl zu setzen (8 für den 7730U, 6 für den 7530U). Anleitung hier.


    What works: 2x HDMI, Wifi, Ethernet, on-board Audio

    Nicht getestet: HDMI at 4K, HDMI at high refresh rates, Bluetooth, SideCar und ähnliche Features sollten mangels Intel iGPU nicht funktionieren


    Attraktiv finde ich hier das Freischalten von 2x HDMI ohne Konfigurationsaufwand für die Framebuffer, da dies NootedRed übernimmt. So funktionieren zwei HDMI Monitore gleichzeitig ohne Aufwand, was ich von Intel iGPUs jetzt nicht behaupten kann. Für die Performance der Vega 8 unter macOS habe ich einen gefühlten Vergleich mit den Intel iGPUs. Die FPS von League of Legends (mittlere Einstellungen, 1080p) liegen ca. doppelt so hoch wie mit einer Intel UHD 620 (40-60 FPS vs. 20-30 FPS), und sind damit gerade so spielbar.


    Merkwürdig ist das USB. An sich hat der NUC 2x USB3 (blau) vorn, 2x USB (blau!) hinten, 1x USB-C hinten. Aber beim Mapping unter Windows wurden die hinteren zwei USB Ports immer nur als USB2 behandelt. Laut Website (s.o.) sind die hinteren zwei Ports nur USB2 - dann sollten diese aber schwarz sein, nicht blau. Einigermaßen verwirrend.


    Have fun, Tilo

    Hallo,


    ich habe mir gerade ein ASUS Vivobook 16 mit AMD Ryzen 7530U gekauft. Ventura läuft, aber das Trackpad ist tot (Keyboard funktioniert). Das dumme ist, dass ich das Notebook in wenigen Tagen brauchen werde, da ich zwei Wochen auf Reisen gehe, und da brauche ich dringend das Notebook. Allerdings bin ich gerade mit meinem Latein am Ende. Daher wollte ich fragen, ob sich jemand von euch der Sache annehmen kann. Ich hätte auch kein Problem damit, via Paypal mich mit einer Spende erkenntlich zu zeigen.


    Aufgrund meiner Experimente mit dem Trackpad ist die angehängt EFI gerade Kraut und Rüben. Auf der Seite von NootedRed hat der Entwickler auch eine modifizierte VoodooI2C hinterlegt ("with added support for AMD I2C controllers"), von der ich dachte, es sei die Rettung - Das Notebook kernel panicked aber damit beim Booten. Er selbst hat leider nicht die Zeit, sich das anzuschauen.


    Im Windows Device Manager habe ich Schwierigkeiten, den richtigen Pfad zu ermitteln, weil da mehreres Trackpad heißt (s.u.). Im IORegistryExplorer sehe ich mit der angehängten EFI einen leeren GPIO (siehe Screenshot), aber mit meinen Versuchen: SSDT-TPIF.aml, SSDT-OSVR.aml, SSDT-GPI0.aml oder mit DSDT-EDIT.aml erhalte ich dann gar keine GPIO mehr im Tree.

    An den vielen deaktivierten SSDTs + Kexts seht ihr, dass ich schon viel versucht habe: Den VoodooPS2Controller (mit GPIO Edit), den custom VoodooI2C Build (s.o.), aber auch VoodooRMI.


    ASUS Vivobook 16 (M1605YA)

    CPU: AMD 7530U (iGPU: Vega 7)

    Audio: Realtek ALC256 (ALC3246) layoutid 11

    Touchpad: DEV1213 aka ASUE1213 or ASUE1306 aka ELAN1010 = ETPD \_SB.I2CD (AMDI0010) oder \_SB.GPI0

    SBUS: \_SB.PCI0.D01C

    No Ethernet


    Wäre cool, wenn mich jemand retten könnte.

    Hallo,


    ich habe einer Bekannten von mir ein HP ProBook 450 G5 (i5-8xxxU Intel CPU) mit macOS Ventura gebastelt, was auch fein läuft (Wifi, Bluetooth, Grafik etc pp). Es ist nur bei der Nutzung ein Problem aufgetaucht, das ich beim Setup nicht hatte: Wenn man ausschalten will, gibt es keinen Shutdown, sondern einen Neustart. Ebenso kommt beim Booten die Meldung des HP Bios, dass die Clock nicht läuft (kennt ihr bestimmt), das muss man mit Return bestätigen und darf rebooten.


    Verwender habe ich die EFI von hier. Es gibt hier einen Fork, der für mich aber ähnlich aussieht. Ich hatte aber gestern eine andere EFI gefunden, die ich jetzt gerade nicht wiederfinde (war es diese hier?), die als einzige Veränderung in der .aml noch den HPET einbindet.


    Könnte das mein Problem lösen? Ganz anderer Ansatz von Nöten?


    Ich bin aktuell auf Arbeit und kann die .aml nicht lesen. Ebenso ist meine Bekannte nur am Wochenende da zum fixen, sodass ich aktuell das Notebook nicht habe. Allerdings muss das Problem am Wochenende dann schnell gelöst werden.

    Hallo, ich habe jetzt das gleiche Thema und schon einiges hier im Forum und anderswo gelesen aber die eine Anleitung sehe ich noch nicht.

    Ich habe jedenfalls einen Hackintosh mit Monterey 12.6.1 und eine GC Titan Ridge (v1) und ein Gigabyte Z390 Aorus Pro, das einen Thunderbolt Header hat. Firmware Version der Titan Ridge Karte noch unklar, da ich sie unter Win nicht zum Laufen bekomme. Einsatzgebiet ist erst einmal nur eine externe HD mit TB. Monitore sollen nicht an der Karte laufen, auch zunächt mal keine TB Ethernet Lösungen u.ä. Also eigentlich recht simpel.


    Ich brauche eigentlich gar keine detaillierte Anleitung, da genug Hackintosh Erfahrung vorhanden. Daher nur einige allgemeine Fragen:

    1) Ich habe immer gedacht man muss die Titan Ridge v1 unter Windows initialisieren und dann läuft sie unter MacOS "einfach so". Aber der Treiber von der Gigabyte Seite funktioniert hier nicht (Win 10). Da geht für einen Moment ein Fenster auf und dann wieder zu und es passiert nichts.

    2) Ich würde schon gern den TB Header nutzen, da vorhanden. Ich kann aber auch Pins 3+5 jumpern. Ist das der Weg?

    3) Sicherlich muss ich TB im BIOS aktivieren, dazu habe ich hier im Forum Screenshots gesehen. Muss VT-d ebenfalls aktiviert sein? Um es dann in OpenCore via disableiomapper wieder zu deaktivieren (siehe oben)? Das ergibt doch keinen Sinn?

    4) Ich sehe auch oft eine extra SSDT wenn man eine solche Karte nutzt. Diese ist auf einen bestimmten Slot festgelegt? Ich habe auch gelesen, dass man einen kleinen, einfachen Slot nutzen soll, nicht den zweiten Grafikkartenslot? Stimmt das? Brauche ich unbedingt die SSDT? Ich habe Beispiel SSDTs gesehen mit tausenden Zeilen. Die schreibt doch niemand von Hand. Wo kommen die her? Wenn sie Teil der DSDT sind, muss ich sie rauskopieren um bestimmte Pfade anzupassen?

    5) Muss ich denn wirklich die Firmware flashen lassen hier im Forum? Oder brauche ich das nur für den Betrieb im Mac Pro? Ich würde das gern vermeiden um den Bau des Rechners nicht zu verzögern.


    EDIT:

    Ich war jetzt teilweise erfolgreich. Eine generische SSDT-DTGP hergenommen und über HackinDROM eine Config configuriert mit RP21 (unterster Slot).

    Damit kann ich die Platte NACH dem Kaltstart anstecken und wird erkannt (mein einziger Test Case ist ein externes Festplattengehäuse via Apple Thunderbolt Kabel). Wenn ich allerdings mit angesteckter Platte hochfahre, bleibt entweder der Bildschirm schwarz (Rechner ist aber da, Screensharing funktioniert) oder ich kriege schon beim Booten ein "AppleNVME Assert failed". Strange.

    Der MateView hat mir auch aufgefallen. Vom Design her ist das Ding tatsächlich schick und Mac geeignet. Das Problem ist bloß dass macOS dafür gemacht ist, 1:2 zu skalieren, also müsste man das Ding eigentlich mit 1920x1280 @Retina betreiben. Das ist eigentlich ein bisschen zu wenig auf 27". Fast alle Notebooks haben das gleiche Problem. Da wäre z.B. ein 3200x1800 bei 15,4" ideal, damit man die 1600x900 Auflösung @Retina betreiben kann, aber sowas habe ich bisher noch nicht gesehen.

    Jetzt inzwischen, ja. Windows kann auch durch OpenCore, also mit den Tabellen booten. Die USB Map allerdings wollte ich mit meiner "üblichen" Windows S-ATA SSD erstellen. Die war nach mehreren Einsätzen an verschiedenen Hackintoshes komplett zerschossen, weil Windows jedes Mal Treiber zieht für Hardware, die im nächsten Hackintosh nicht gebraucht wird. Habe daraus gelernt, die Systeme offline zu halten. Ich hab sie immer online damit ich Ethernet und WLAN testen kann. Jedenfalls musste ich diese Windows SSD neu anlegen und konnte dann mappen. Unter Windows zeigt er auch die richtigen Controller und Ports an, im Gegensatz zu Mac OS.


    Hier ist mal noch das EFI für das Board + einen 8700K (CPU-PM).

    Dateien

    • 20210814EFI.zip

      (2,46 MB, 190 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ich habs jetzt anders gemacht. Ich hatte noch einen Mini Hack mit einer M2 S-ATA SSD rumliegen mit Big Sur 11.4 drauf. Diese in eine USB3-Hülle gepackt. Meine 0.7.2/11.5.2 EFI drauf gepackt. Eh voila der Kram bootet. Von dort die eigentliche Crucial M2 NVMe SSD formatiert, 11.5.2 nochmal runtergeladen und installiert. Bootet wie erwartet. Siehe meine Geekbench Benchmarks.


    Das bedeutet: 100%ig der gleiche EFI Ordner bootet nicht von einem Intenso 32 GB USB3 Stick, von einem ASMedia Controller USB3 M2 S-ATA Produkt aber schon. Und nein, es ist nicht der Stick, denn ich hatte ja insgesamt drei verschiedene Sticks probiert (Big Sur 11.5.2, Big Sur 11.5, Catalina 10.5.7). Am gleichen USB3 Port. Mit den gleichen BIOS-Einstellungen. Allerdings alle von Intenso.


    Jetzt aber hab ich ein anderes Problem. Unter MacOS kann ich das Hackintool oder USBMap.command nutzen, ich kriege nur zwei USB3 Ports gemappt, der Rest wird nicht angezeigt. Einige USB3 Ports hängen offenbar an einem ASM2142 USB3.1 Controller (Type PXSX ID 0x00). Der normale XHC Controller wird gemappt schätze ich (Type XHC ID 0x14).

    Wie krieg ich das hin? Außer über Windows zu gehen ...

    Gibts irgendwo eine Anleitung wie man die plist oder AML von Hand editiert? Wenn ich es von Hand mache, wie kriege ich die SSxx Indizes meiner USB3 Ports raus?


    Danke für eure Hilfe jedenfalls, der Weg ist das Ziel ;)