Posts by BigHackintosh

    Das ist ein bekanntes Problem mit deinem Mainboard. Du solltest dir, sofern noch vorhanden, sämtliche Bios-Updates von der Hersteller Seite einspielen. Ansonsten hast du - wie viele andere auch - ein Problem mit einer PCI-e 2.0 Karte in dem Board.


    EDIT: Ach ja, und noch herzlich Willkommen im Forum :)

    Grundsätzlich solltest du eine Shell aufmachen und mal mit "sudo dmesg" dir die Meldungen vom Kernel anschauen. Wenn der Datenträger defekt ist, wirst du hier relativ viele Lese/Schreibfehler der korrespondieren Platte erkennen.


    Smart-Werte kannst du dir mit Smart Utility anschauen. Sollte die Platte defekt sein, würde ich dir empfehlen den Rechner auszuschalten, Linux zu booten und mit "dd" die Daten auf einen Datenträger des gleichen Typs kopieren.


    Wenn Smart sagt, dass die Platte physisch okay ist würde ich die Platte erstmal einem Low-Level-Format unterziehen. Wenn hierbei kein Fehler auftritt kannst du den Datenträger auch wieder verwenden.

    Die Mühe kannst du dir sparen. Wenn ich richtig verstanden habe, hattest du auf die gleiche Platte/NVMe wieder ein neues und frisches macOS drauf gespielt.


    Alleine durch den hohen Fragmentierungsgrad der Daten vor Löschung und vermutlich durch das Neuanlegen der Partitionen wird da kaum bis gar nix mehr wiederherzustellen sein. Wenn nur ein Block von einer Datei fehlt, resultiert dies nicht in fehlerhaften, sondern in total korrupten Daten.


    Aber ich wünsche dir viel Glück. Für die Zukunft würde ich TimeMachine einrichten und die Daten auf ein SMB/externes Laufwerk sichern. Sollte es jedoch nochmal vorkommen, dann sofort Rechner ausschalten (Stecker raus, nicht herunterfahren) und dann um Rat fragen. Zur Not kann ich eine virtuelle Plattform bereitstellen, wo man die Platte hinklonen kann und dort kann man dann mit der Rettung in Ruhe beginnen.

    Aber wenn er wirklich 1:1 diesen Befehl hier verwendet hat, fällt die Theorie doch eher raus:

    Nun, ich weiß nicht was er kopiert hat, aber Daten löschen sich nicht einfach so. Zumal ich niemals einen rekursiven Löschbefehl einfach mittels C&P in die Shell kloppen würde. Entweder tippe ich den Befehl nach und kloppe ständig auf die Tab-Taste, damit er mir die Pfade (insbesondere diejenigen mit Leerzeichen) ergänzt oder aber ich setze das Ganze in Quotes. Ich hatte mich oben auch verschrieben und meinte natürlich hinter dem Slash und nicht davor... Wahrscheinlich ist es, dass er einen Backslash zum maskieren des Leerzeichens mit einem Slash verwechselt hat und dann ist auf jeden Fall die Wurzel weg, da "rm" mehrere Argumente akzeptiert. Ganz egal wie es passiert ist - die Daten sind erstmal weg und grundsätzlich - wenn die Platte nicht sofort ausgehangen wurde - bereits mit anderen Dingen überschrieben.


    Hab jetzt unter macOS Disk Drill drüber laufen lassen, knapp 18 Std und er hat nur ca. 1 TB an Daten gefunden obwohl es um die 6 TB waren.

    Das Programm muss bis zum Ende durchlaufen, da dies ein Journal-Filesystem ist und die Blöcke wahllos auf die Platte geschrieben werden. Meist gerade wo der Lese/Schreibkopf steht und freier Speicherplatz vorhanden ist. Es kann sein, dass die Daten ganz am Ende der Platte stehen. Da es sich hierbei um ein Journal-Filesystem handelt, wird halt nicht nur der Bezug zur Datei gelöscht, sondern auch der Bezug zu den einzelnen Blöcken.

    Wenn du auf der Platte mehrfach herumgehampelt bist (deswegen schrieb ich, dass die Platte auf keinen Fall mehr schreibend gemountet werden soll und dies passiert, wenn man MacOS zig mal hoch und runterfährt), kann es zu weiteren Datenverlusten kommen. Das Filesystem beginnt direkt damit, die freigewordenen Blöcke wieder zu überschreiben. Grundsätzlich wird DD nur Dateien wiederherstellen können, für die es die entsprechenden Signaturen kennt. Das Programm muss über die gesamte Platte hobeln und anhand der Daten in den Blöcken erraten, um was für eine Datei es sich handeln könnte. Das funktioniert umso besser, je mehr Bezüge es zu den einzelnen Blöcken gibt. Bilder, Sound-dateien, Videos und alles was einen Header vor den jeweiligen Binärdaten hat resultieren in einem größeren Wiederherstellungserfolg. Einfache Textdateien können hierbei schon problematischer sein oder Dateien die keinen strukturierten Aufbau haben. Auch können keine Dateien wiederhergestellt werden, deren Blöcke auf der gesamten Platte verstreut gewesen sind. Die Blöcke einer Datei müssen nacheinander auf der Platte geschrieben gewesen sein. War die Platte schon recht voll, werden gerade die letzten Daten sehr fragmentiert auf der Festplatte gelegen haben. Hier geht die Wahrscheinlichkeit der Rettung deutlich nach unten.


    Vor allem darf man bei der Wiederherstellung auf keinen Fall als Zielort die Platte auswählen, auf der sich die gelöschten Daten befinden. Mit jeder wiederhergestellten Datei wird gleichzeitig weiterer Content gelöscht. Zur Datenrettung empfiehlt es sich immer die Platte sofort auszustöpseln und per Linux mittels "dd" eine Sicherungskopie der Platte anzulegen. Ich gehe hier so vor, dass ich mir eine virtuelle Maschine auf meinem VSphere Cluster anlege und die Platte mittels ssh auf eine virtuelle Platte klone. Danach lege ich einen Snapshot der virtuellen Kiste an und beginne dann mit der Datenrettung. Bei der Datenrettung von Journal-Filesystemen spielt es auch keine Rolle, unter welchem OS das getan wird. Da man hier einzelne Dateien aus den Rohdaten der Platte liest, kommt es hierbei drauf an wie gut das Programm ist, welches man zur Wiederherstellung einsetzt. Wir nutzen hier im Büro eine Software die durch mehrfache Wiederherstellung von Daten lernt und jedes Mal neue und eigene Signaturen anlegt.

    Najaaa jetzt komm ich ins Setup. Sagt mal stimmt das, dass ich big sur ohne Internet nicht installieren kann?

    das geht definitiv auch ohne Internetanschluss - diesen Punkt kann man im Installer überspringen.


    ohhh man ich habs endlich rausgefunden was die ganze zeit das Problem war :-( und zwar hab die installer SSD immer per USB angeschlossen und zwar vorne also über die zusätzlichen USB Anschlüsse und nicht hinten direkt am mainboard.

    Hierzu benötigst du die USB Kext, um alle USB Ports freischalten zu können. Die hinteren Anschlüsse sollten aber OOB funktionieren.


    Dort wo du kein FakeSMC hast wird vermutlich ein VirtualSMC drin sein...

    Ausgenommen du nennst dich "Chuck Norris" 8o

    Die sollte - außer Chuck Norris - niemand mehr verwenden :ironie:

    Hm, deine Fragen sehen schwer danach aus, als hättest dir die Anleitung von Dortania nicht wirklich durchgelesen, denn alle deine Fragen werden dort beantwortet.


    Natürlich benötigst du die FakeSMC - ohne die geht überhaupt nichts. Welche Kernel Extensions du genau benötigst, hängt natürlich von deiner Hardware ab. Dazu kommen noch die Lilu und WhateverGreen - ebenfalls pflicht.


    Für Netzwerk benötigst du zum Beispiel die AtherosE2200Ethernet.kext. Für Sound sollte noch die AppleALC mit rein.


    Mehr braucht es im Prinzip nicht, dazu kommen noch die SSDT's, wie Sie in der Anleitung von Dortania beschrieben sind. Kannst dir die Vorkompilierten nehmen - die tun es notfalls auch:


    SSDT-Plug

    SSDT-EC-DESKTOP


    Welche OpenCore-Treiber du brauchst, steht ebenfalls in Dortania's Anleitung: OpenCore EFI


    Viel Glück :top:

    Hi Erdenwind,


    ich hab ja das gleiche Board wie du und alle drei M2 Slots in Belegung. Mir ist nach der Belegung des Slots unterhalb der GPU zumindest nicht aufgefallen, dass die ATI nun wärmer hätte als vorher. Laut den Temperatursensoren sind die NVME's wesentlich kühler unterwegs als die GPU... ist das bei dir anders?