OpCore-Simplify - Ein Tool zur Erstellung eines EFI Ordners

  • Die meisten werden dieses Tool schon kennen, oder zumindest davon schon einmal etwas gehört oder gelesen haben.


    Es ist ein git Repository, welches verschiedene Python-Scripte zur Verfügung stellt, um sich schnell einen EFI Ordner erstellen zu lassen.

    Das funktionierte bisher nur unter Windows und macOS. Neuerdings aber auch auf Linux, wobei man aber unter Linux auch noch das HardwareSniffer Repository extra clonen muss, um einen Hardware Report zu erstellen. Dieses HardwareSniffer Tool erstellt dann eine Datei Namens Report.json im Unterordner SysReport und ebenfalls einen Ordner Namens ACPI mit *.aml Dateien. Den ACPI Ordner jedoch nur, wenn man im Menu auch 'A' tippt. OpCore-Simplify findet diesen ACPI Ordner und fragt beim importieren der Report.json ob es ihn mit einlesen soll.


    So weit so gut. Ich hatte das alles unter Kubuntu Linux getestet und es stellte sich heraus, dass OpCore-Simplify mit der Report.json nichts anfangen konnte. Darauf hin habe ich dem Developer in den Issues geschrieben und er präsentierte die Lösung. Es liegt an meiner AMD GFX. Die Report.json mit einem Texteditor öffnen und nach PNP0C14_#1: suchen und diesen Part löschen hat geholfen. Siehe hier -> https://github.com/lzhoang2801…7#issuecomment-3702653912


    Nun hatte ich heute OpCore-Simplify neu geclont und wollte das Python Script starten, aber ach, seit vorgestern hat der Developer das Repository geupdatet und es startete nicht mehr, weil das Tool jetzt eine Grafische GUI hat und mir die neuen Abhängigkeiten fehlten (ich hatte die requirements.txt nicht gelesen). Lange Rede kurzer Sinn, ich habe diese dann nachinstalliert und seither klappt es auch mit OpCore-Simplify unter Linux ausgezeichnet. Die installation der Abhängigkeiten beschreibe ich in den Issues auf der Developer Seite. Siehe hier -> https://github.com/lzhoang2801/OpCore-Simplify/issues/525


    Credits an lzhoang2801


    OpCoreSimplify mit git clonen oder als *.zip Datei herunterladen und im Homeverzeichnis entpacken.

    Dann im Terminal:

    cd OpCore-Simplify
    sudo apt update && sudo apt upgrade
    sudo apt install python3-pyqt6 python3-pyqt6.sip
    python3 -m venv venv
    (das erstellt den venv Folder für die virtuelle Umgebung)
    source venv/bin/activate (damit aktiert man die virtuelle Umgebung im OpCore-Simplify Folder)
    pip install --upgrade pip setuptools wheel
    pip install PyQt6-Fluent-Widgets
    python3 OpCore-Simplify.py
    (damit startet dann die Anwendung in der virtuellen Umgebung)


    Nach erstellung der EFI verlässt man die virtuelle Umgebung mit dem befehl deactivate

    Um später eine neue EFI zu erstellen, wieder im Terminal:

    cd OpCore-Simplify

    source venv/bin/activate

    python3 OpCore-Simplify.py (neue EFI erstellen, Anwendung beenden)

    deactivate


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    Edited 3 times, last by karacho ().

  • Der Dude wird von den Leuten vom Hackintosh Paradise Discord hart gehated ("OpCore Crappify") weil sie immer die ganzen auto-geneierten EFIs fixen müssen, wenn sie nicht funktionieren.


    Der Typ ist auch super stubborn, wenn es darum geht, Änderungen einzubauen, wenn seine Configs fehlerhaft sind, weil die Standard-Einstellungen nicht ausreichen – was gerne bei Laptops der Fall. Das ist schon echt anstrengend dann. Aber insgesamt gibt es aktuell nichts vergleichbares, was es besser macht.

  • Der Dude wird von den Leuten vom Hackintosh Paradise Discord hart gehated ("OpCore Crappify") weil sie immer die ganzen auto-geneierten EFIs fixen müssen, wenn sie nicht funktionieren.

    Ich hatte zwar in der Vergangenheit es hinbekommen, meine 2 Desktops "irgendwie" zum Laufen zu kriegen, aber die OC-config für den DELL-Vostro - bin ich einfach zu plöt ;)
    Mit dem OC-Simplify bekam ich plötzlich eine EFI, welche ein macOS installieren ließ :D ein Schnittchen weiter, aktuell kämpfe ich mit anderen Problemen :D


    Aber meinen Respekt hat er, und wenn ich etwas "kostenlos" bekomme, dann will ich mich nicht beschweren! Solche "Menschen" mag ich nicht - aber ich mag mich!

    Bye

    Stefan


  • Ich habe mich auch mit diesem Programm auseinander gesetzt aber soweit ich verstehe funktioniert es nahtlos nur mit Windows. Ist für mich als "Person ohne die leiseste Ahnung von Windows" (ich weiss nicht mal wie man das überhaupt installiert) natürlich eher nutzlos. Soweit ich sehe ist die Funktion des Hardware-Reports auch für Linux nicht integriert sondern nur für Windows. Kann den Ansatz verstehen für alle Leute die aus Windows ausbrechen möchten aber was ist mit den Jungs und Mädels die aus dem Hardware-Gefängnis ausbrechen wollen?

    Zur Zeit läuft mein Hackintosh problemlos aber was ist wenn ich eines Tages andere Hardware will? Ryzen z.B. Dann beginnt die ganze Odyssey von neuem. Ein EFI Creator wäre ein super Tool und wenn man programmieren kann, keine schwierige Aufgabe. Ich hoffe mal das sich jemand erbarmt und ein zuverlässiges Tool dafür entwickelt.

  • verstehe funktioniert es nahtlos nur mit Windows. Ist für mich als "Person ohne

    Hab es neulich für einen Laptop mit Clarkdale CPU benutzt und muss sagen, dass es auch unter macOS gut funktioniert, aber praktischerweise sollte man es gleich unter Win benutzen, da nach meinen Beobachtungen das Auslesen von ACPI dort besser funktioniert.


    Probleme sehe ich eher unter dem SSDTTimer, der zumindestens bei meinen Versuchen die dsdt.aml vom Gerät nicht dissassembeln konnte. Also ist der weitere Gang der Dinge nicht so ohne weiteres möglich.


    Wenn du Probleme mit Simplify hast, liegt das möglicherweise an der Python Version unterm Mac?

  • Das Problem liegt aber darin das der Hardware Report nur bei der Windows Version integriert ist. Ohne Hardware Report ist das Programm nutzlos.

  • Hab es ausprobiert und ist für Beginner sicher ganz praktisch. Allerdings läuft mein Rechner mit dem mühsam manuell erstellten EFI Ordner und config besser, als den von simplify. Der Feinschliff fehlt irgendwie noch.

  • Das Problem liegt aber darin das der Hardware Report nur bei der Windows Version integriert ist.

    Der HardwareSniffer ist ein eigenständiges Tool und wird unter Windows auch erst nachträglich heruntergeladen, wenn man 'Export Hardware Report' auswählt. Für Linux muss der HardwareSniffer separat heruntergeladen werden. Bei macOS weiß ich es nicht, da ich das Tool unter macOS noch nicht getestet habe.

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  • Der HardwareSniffer liest im Grunde glaube ich nur relevante Daten aus dem DeviceManager aus und speichert die dann im JSON-Format als "HarwareReport", damit das Python Scrip Zugriff auf die Infos hat und dann die config basteln kann plus patches und kexts einbinden. Da die meisten User Windows haben und man sich damit einfach Stunden an Arbeit spart, um es erstmal zum Laufen zu bekommen, find ich es dennoch cool. Tweaken kann man und muss man in der Regel im Nachgang immer. Insbesondere bei iGPU Framebuffer-Patches.


    Den Hardware Report kann man aber auch unter macOS in OpCore Simplify importieren. Danach muss man dann aber noch manuell den ACPI Ordner mit den ganzen .aml Dateien reinziehen, bevor das OpCore Simplify Script unter macOS damit arbeiten kann. Aber ja, nach braucht erst irgend ein anderes OS, dass die Hardware Infos auslesen und dann als Report bereitstellen kann. Das ist kein Problem, sondern es geht einfach nicht anders, wenn man es nicht alles händisch machen will.

  • Soweit ich gesehen habe hat die Windows Version von OpCore Simplify einen zusätzlichen Befehl. "e" soweit ich mich erinnern kann. Das hat die Version für Linux und Mac nicht. Das die Mac Version das nicht hat verstehe ich, weil das ja keinen Sinn machen würde wenn macOS auf der Hardware bereits läuft. Aber Linux?

    Ich habe den HardwareSniffer getestet und OpCore Simplify kann dessen Datei NICHT importieren. Er spuckt eine Fehlermeldung aus.

  • Verstehe. HardwareSniffer ist aber ein Python script. Das müsste doch auch auf Linux laufen?

  • Ich habe den HardwareSniffer getestet und OpCore Simplify kann dessen Datei NICHT importieren. Er spuckt eine Fehlermeldung aus.

    Hättest du meinen ersten Post hier im Thread richtig gelesen und auch verstanden, dann wüsstest du die Lösung zur behebung der Fehlermeldung.


    Verstehe. HardwareSniffer ist aber ein Python script. Das müsste doch auch auf Linux laufen?

    Tut es ja auch! Im Ordner HardwarSniffer im Terminal:

    python3 HardwareSniffer.py




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  • Eigentlich habe ich da nichts wirklich sinniges hinzuzufügen ausser:

    Code
    1. Ja ich musste noch einen PCI Pfad anpassen und minimale Kleinigkeiten aber das ging sehr schnell und jetzt habe ich auf dem AMD 4700U Lenovo Ideapad 5 14ARE05 Laptop 3 OS :-)

    Wie ich schon im Ich hab gute Laune weil.... Thread geschrieben hatte:


    weil ich aus Spaß mal OpCore-Simplify für mein:



    Lenovo Ideapad 5 14ARE05 81YM

    ausprobiert habe mit dem AMD 4700U und wirklich alles funktioniert.


    Sequoia 15.7.2 weil ich Tahoe nicht leiden kann....


    Inkl. Sound (da musste ich nur den Pfad der PCIe ändern) mit Kopfhörer und Lautsprecher - Grafikbeschleunigung BT WLAN ....


    Schon ziemlich abgefahren für ein Laptop das so gar nicht in die gut für Hackintosh Hardware Liste passen will.....


    Nur aus Spaß aber egal baue ich da jetzt eine olle kurze 2te 2242 NVMe von WD ein weil es die Neu SN530 wie sand am Mehr gibt aus den Microsoft Surface Kisten und die sehr kompatibel sind.



    225583-bildschirmfoto-2025-12-11-um-21-53-10-jpg


    Ist dann ein Triple Boot 2TB NVMe mit Zorin und Win11 Pro und 256GB NVMe für MacOS.


    Grub für Win und Zorin und von da aus dann OpenCore auf der 2ten NVMe mit 256GB





     MacMini M4 16/2TB 4TB/2TB TB3/4 Acasis TBU405Air - 15.7.3 Win11 Pro 24H2 + Ubuntu VM´s via UTM

    MacBook Air M2 16/1TB/10C - 26.2 - Win11 Pro 24H2 + Ubuntu VM´s via UTM


     Hacky - MacPro7,1 MSI Z490 I5-10400 32GB/2TB/1TB/1TB/1TB RX6600 - AX210 - GBU521 W6 - 15.7.3 - 26.2 - Win11 Pro 24H2 - Proxmox


     Hacktop - Lenovo Ideapad 5 14ARE05 AMD 4700U - 15.7.3 - Zorin 17 - Win11Pro

  • ich habe ohne Vorkenntnisse mit OpCore-Simplify in einer knappen Stunde eine EFI erstellt, die mit Sequoia tadellos auf dem Designare z390 läuft. Dabei ist usb-mapping inklusive.

    Hacken ⛏️⛏️
    Haken ✔️

    .

    anscheinend: es sieht so aus als ob, und wird wohl stimmen

    scheinbar: es sieht so aus als ob, stimmt aber nicht

  • Ich habe meinen Eingangspost heute Nachmittag übrigens angepasst, damit neugierige User nicht zwingend die Seite wechseln müssen um an die Terminalbefehle zu kommen. Diese Befehle zu Beginn, wo die Abhängigkeiten zuerst aufgelöst und installiert werden müssen, beziehen sich jedoch auf mein System. Kubuntu 24.04.3 LTS, was wohl auch für Ubuntu und andere Derivate zutrifft, welche User auch installiert haben und welche noch mit Qt5 bzw. Plasma5 laufen. Wie es sich mit den Abhängigkeiten unter neueren Kubuntu Versionen die schon schon mit Qt6 und Plasma6 laufen verhält, werde ich gleich mal auf meinem Hiksemi Stick testen, wo ich Kubuntu 25.10 installiert habe.

    Gruß, karacho



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  • Kam bis zum dritten Befehl. Danach kamen nur noch Fehlermeldungen.

    Hab's geschafft. Naja... fast.

    Nun der nächste Schritt funktioniert nicht.
    Nachdem ich den korrigierten Report.json also ohne PNP0C14_#1 Block eingegeben habe kommt folgendes raus:

  • Der erste Fehler in dem Report sehe ich, da steht bei Connector Type HDMI-A. Das entspricht nicht dem Muster. Da sollte wohl nur HDMI stehen. Und hast du auch wirklich nur den Block mit PNP0C14_#1 gelöscht? Denn etwas weiter oben, wo der Abschnitt mit "System Devices" beginnt, gibt es noch einen Block der genauso heißt, jedoch ohne das _#1. Diesen Block nicht löschen. Die 5 Warnungen sind zu ignorieren. Und auf die geschweiften Klammern achten. Siehe Screenshot.


    Gruß, karacho



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  • Ok, ich habe nochmals den Report.json modifiziert und den Block PNP0C14_#1 entfernt."HDMI-A" So wurde das vom HardwareSniffer generiert. Ich habe da nix geändert und ja ich habe nur den Block PNP0C14_#1 gelöscht.

    Output von OpCore-Simplify:

    Schlussfolgerung: Unbrauchbar. Oder nur unter ganz glücklichen Umständen einigermassen brauchbare Ergebnisse.

  • Schlussfolgerung: Unbrauchbar.

    Unbrauchbar bisher nur für dich, jedenfalls was deinen exportierten Report.json unter Linux betrifft. In den Issues auf der Developer Seite sehe ich jedenfalls keine Meldungen die deine Fehler betreffen. Und ich bin jetzt auch nicht der Ansprechpartner für deine ganzen Fehlermeldungen. Ich hatte mich mit meinem persönlichen Anliegen und meiner Fehlermeldung an den Developer gewandt, meinen Report gepostet und ich bekam eine Lösung für mein Problem. Für mich klappt es so wie ich es beschrieben habe. Es gibt nun 2 möglichkeiten zu einer Lösung. Wenn du noch Windows auf dem gleichen Rechner hast, dann dort mal eine Report.json erstellen und diese mit der Report.json die von Linux erstellt wurde, mit dem Programm Diffmerge oder einer anderen diff-app 1:1 vergleichen und die Unterschiede vergleichen. Die bessere Variante wäre es, wenn du den unter Linux erstellten Report direkt an den Developer sendest, mit der bitte, diesen mal zu prüfen. -> https://github.com/lzhoang2801/OpCore-Simplify/issues/507

    Gruß, karacho



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