Linuxempfehlung | Dual-SSD-Adapter | Konversation

  • Mein MSI B 250 MATE hat tatsächlich, 2 NVME (M.2) Steckplätze : in einem habe ich ein wdBlue SN 570 250 GB; in dem anderen, WD_BLACK SN750 SE 500GB. Dazu auch 6 SATA. Auf einem SATA Slot, das Winux ( ADATA SU 480GB ). Schließlich, in anderen zwei SATA - Ubuntu - wobei die EFI und Root Partitionen auf demselben 120 GB Kingston und die /home, auf einen 1TB Harddisk. Ist das gut oder nicht, das weiß ich nicht; aber ich funktioniere in dieser Konfiguration seit einiger relativ langen Zeit und habe keine Probleme. Beide NVMEs: 2-mal Tahoe 26.3. Was meinen sie darüber? Stimmt es? Darf ich weiter dabei bleiben, oder eine andere Konfiguration zu probieren? Sind zwei Tahoe 26.3 zu viel? Ich fürchte, dass es einmal bei dem nächsten Update etwas schiefgeht. Und dann, Aufwiedersehen Tahoe!

  • so wie du das beschreibst, lass es einfach laufen solange es läuft= never change a running system- insofern sieht das doch stabil aus :)


    lg :)


    edit,-habe nochmal richtig nachgeguckt und es handelt sich bei deinem b250er board um einen skylake bzw. kabylake chipsatz-edit ende

  • TheSnooze

    als low-pcie adapter kannst du beispielsweise soeinen, nehmen- aber keine geschwindigkeitswunder erwarten-der tut einfach -> https://www.amazon.de/Hundnsne…ng-schwarz/dp/B0BCZ15LBV/

    es ist durchaus möglich, das du durch nutzung des nvme adapters, je nach verfügbaren lanes, auf einen slot bzw. sata-port verzichten mußt,-näheres dazu steht in manual zu deinem board

    [/attach]

    Yep - darüber bin ich auch schonmal gestolpert - was ein Board kann und was nicht - angefangen (bei mir) mit einem Z170 Board und Skylake - und wenn dann das oder das bestückt ist, dann geht das andere nicht - und ganz faszinierend: Das Board einen PCIe-Steckplatz mit 16 lanes (Graphic) - neben 4 lanes für die m2 und so..., aber nicht zu vergessen zu erwähnen, daß der Skylake Protz nur 16 PCI-lanes unterstützt (Snooze sein Protz ist das gleiche, auch dort nur Unterstützung von 16 lanes).


    Wenn dann jemand "performance" Messungen macht und dergleichen "nicht" berücksichtigt, braucht man sich über manche Ergebnisse nicht zu wundern...

    Bye

    Stefan


  • Yep - darüber bin ich auch schonmal gestolpert - was ein Board kann und was nicht - angefangen (bei mir) mit einem Z170 Board und Skylake - und wenn dann das oder das bestückt ist, dann geht das andere nicht - und ganz faszinierend: Das Board einen PCIe-Steckplatz mit 16 lanes (Graphic) - neben 4 lanes für die m2 und so..., aber nicht zu vergessen zu erwähnen, daß der Skylake Protz nur 16 PCI-lanes unterstützt (Snooze sein Protz ist das gleiche, auch dort nur Unterstützung von 16 lanes).


    Wenn dann jemand "performance" Messungen macht und dergleichen "nicht" berücksichtigt, braucht man sich über manche Ergebnisse nicht zu wundern...

    Aber ich bin ganz zufrieden mit der Reaktionsfähigkeit meines Rechners. Ich hielt genau alle Anweisungen im Board-Manual ein und wenn ich auf die Verwendung anderer PCI-e Slots ) verzichte, mit Ausnahme der GPU Platte und der beiden NVMEs (1NVME und 1M.2), alles läuft so wie erwartet. Die Boot-Zeit beim Tahoe ist sensibel egal mit der von Ubuntu und Winux. Tatsächlich, als ich die ersten Varianten ( 26.0 --> 26.1 ) probierte, bemerkte ich eine Abnahme der Geschwindigkeit, dann aber, ab 26.2, alles ist normal geworden. Ich habe 26.4 nicht installiert, warte aber auf die Ankündigung meines Systems.

  • weil mit PCIe 4.0 und erst recht mit PCIe 5.0, nur kurze Leiterbahnen und maximal 1 Steckverbindung im Signalweg zulässig sind.

    Dann ist der hier wohl Fake News! Der Name kam mir schon komisch vor... XD


    aber keine geschwindigkeitswunder erwarten

    Das ist für mich auch keine Priorität. Solange ich nicht den Pixeln beim Bildaufbau zusehen kann, bin ich mit dem zufrieden was ich habe. Das bisschen GameDev, 2D-Kunst und daddeln sollten sie alle schaffen.

    Nach längerem hin und her habe ich mich für diese Karte entschieden.
    Zwei Plätze, komischer Name. Sollte passen...

    Intel Core i7 9700K | Gigabyte Z390 X | Asus Rog Strix RXVEGA64 8GB | 16GB Corsair Dominator RAM


    Odysee | Spreadshirt | Hearthis | Artstation | GrapheneOS


    "MacOS ist wie eine Babywindel auf einer Digitalwaage: Je höher die Zahl, desto mehr Scheiße ist drin!"

  • Ich hatte mir mal so einen angeblich bis PCIe 4.0 tauglichen Adapter der Marke Jeyi per Aliexpress kommen lassen, aber der lief noch nicht mal mit PCIe 3.0 stabil, weil die Leiterbahnen zu lang waren.


    Bei Adaptern folgender Bauart stehen hingegen die Chancen ganz gut, dass die mit PCIe 3.0 zuverlässig funktionieren, weil die Leiterbahnen zwischen Slot-Stecker und M.2-Sockel kürzer sind.

  • Hab heute Mittag mal das neue cachyOS (cachyos-desktop-linux-260124) auf einer meiner Hiksemi USB-SSDs installiert. Die von cachy nutzen jetzt Standardmäßig den Bootloader Limine. Den kannte ich bisher noch gar nicht...wieder mal Neuland für einen älteren Herrn. Jedenfalls wurde der Bootloader, sogar ohne manuelle Partitionierung, auf der zuvor gewählten USB-SSD installiert. Habe einfach alles so übernommen (auch mit BTRFS), wie vorgeschlagen. Die Installationsroutine erstellt dabei eine über 4 GB große FAT32 Partition nur für @/boot


    Gruß, karacho



    Bitte keine Supportanfragen via PN. Eure fragen gehören ins Forum!

    Ich hab noch drei Patronen, eine für dich und zwei für mich...

  • Dann ist der hier wohl Fake News! Der Name kam mir schon komisch vor... XD


    Das ist für mich auch keine Priorität. Solange ich nicht den Pixeln beim Bildaufbau zusehen kann, bin ich mit dem zufrieden was ich habe. Das bisschen GameDev, 2D-Kunst und daddeln sollten sie alle schaffen.

    Nach längerem hin und her habe ich mich für diese Karte entschieden.
    Zwei Plätze, komischer Name. Sollte passen...

    OK, ähnlich pragmatische sicht wie manchesmal bei mir :D

    Die Karte, für welchedu Dich entschieden hast, unterstützt gemäß Beschreibung aber nur EINE m.2 PCI nvme (mit 4 PCI-lanes) und der 2te Steckplatz "NUR" m.2 SATA-SSDs (erstere ist via PCI lanes angebunden, 2tere ist ein SATA Controller auf dem m.2 Kärtchen -> max etwa 5-600GB/s)
    Das sind technische 2 sehr unterschiedliche Kärtchen... erstere funktioniert nicht im 2ten Slot, 2tere funktioniert nicht im ersten Slot! Bevor Du mit großen Augen vielleicht dem gegenüber Dich in Rätseln verlierst ;)


    Von der technischen Beschreibung liest sich die "Fake News" besser...


    Mieze

    "Ich hatte mir mal so einen angeblich bis PCIe 4.0 tauglichen Adapter der Marke Jeyi per Aliexpress kommen lassen, aber der lief noch nicht mal mit PCIe 3.0 stabil, weil die Leiterbahnen zu lang waren."


    Danke für die Info, das war mir noch nicht bewußt! ;)

    Bye

    Stefan


  • Das sind technische 2 sehr unterschiedliche Kärtchen...

    Oha! Vielen Dank für den Hinweis...! Das waren zu viele Versalien im Titel... XD Dann ist die raus!


    Dann, dem Hinweis von Mieze folgend, würde ich zwei von denen hier einbauen und damit mein Glück versuchen! Ist das die Bauart, von der du sprachst? Oder kannst du mir bitte einen Hinweis geben nach welchem Attribut ich hier schauen sollte?

    Bei der hier wundert mich nur, daß bei kompatibler Betriebssystem-Familie "Windows" steht?
    So, wie ich das lese, wird die nur unter Win erkannt und könnte folglich nicht booten? (Was für mich keinen Sinn ergibt...(was nichts heißen soll))


    Danke, für eure mannigfaltigen Beiträge!

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  • TheSnooze

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  • Bei der hier wundert mich nur, daß bei kompatibler Betriebssystem-Familie "Windows" steht?

    Die muss mindestens in einen x8 Slot, passt nicht in einen vierer. "Das Mainboard muss PCIe Bifurcation unterstützen", sonst gibts nur eine SSD zu sehen. Da werden also aus einem x8 zwei x4. Hat jetzt nix mit Windows zu tun, sollte aber beachtet werden.

    Mac Studio 2025 Apple M3-Ultra • 256GB RAM • CPU 32Core (24 Leistung, 8 Effizienz) • GPU 80Core Metal4 • BMD UltraStudio 4K Extreme 3

    ASUS WS X299 SAGE/10G i9-10980XE • DDR4 64GB • SSD 970 PRO 1TB • Thunderbolt3 Titan Ridge • 2x AMD Radeon VII • BMD DeckLink 4K Extreme 12G

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    Ordnung ist die primitivste Form von Chaos. (Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)

  • TheSnooze Auf dem unteren der beiden Fotos, die ich gepostet hatte, kann man in der Vergrößerung die Leiterbahnen von der Slot-Leiste bis zum M.2 Sockel erkennen. Die sind ziemlich kurz, weil alle relevanten Anschlüsse für PCIe x4 sich im hinteren Teil der Slot-Leiste (nahe der Slotblende) befinden. In der Regel sind aus diesem Grund auch Adapter günstiger, bei denen der M.2-Sockel hinten ist, also direkt oberhalb der entsprechenden Pins der Slot-Leiste, weil nur kurze Leiterbahnen zur Verbindung benötigt werden. Befindet sich der M.2-Sockel jedoch im vorderen Teil der Karte, dann müssen die Leitungen von ganz hinten bis zum Sockel geführt werden. Grob geschätzt ergibt sich dadurch eine ca. 50% größere Leitungslänge.


    Hier noch mal ein Foto, wie ein guter Adapter aussehen sollte. Ich habe den vor ein paar Jahren günstig per Aliexpress in China bestellt und bin zufrieden, weil der mit PCIe 3.0 zuverlässig funktioniert.


    Edited once, last by Mieze ().

  • Was man außerdem wunderbar sieht: es ist eine x4 Karte, die auch gut in längeren Slots (8,16) sitzt. Die nicht benötigten Kontaktleisten können auch vorsichtig abgebrochen werden, so interpretiere ich zumindest die perforierte Linien.

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  • Oha! Vielen Dank für den Hinweis...! Das waren zu viele Versalien im Titel... XD Dann ist die raus!


    Dann, dem Hinweis von Mieze folgend, würde ich zwei von denen hier einbauen und damit mein Glück versuchen! Ist das die Bauart, von der du sprachst?

    Bei der Produktbeschreibung (maschinell) steht:
    "Kompatibel mit m.2 NGFF NVMe SSD des PCI-E-Protokolls."
    Hierbei würde ich unterstellen (! :D )daß letzterer Begriff SATA-nvme-SSDs ausschließt.
    Allerdings, Mieze hat auf die Leiterbahnlängen hingewiesen und des Steckslots der nvme am "hinteren" Ende - und das ist hier nicht der Fall.

    Quote
    Oder kannst du mir bitte einen Hinweis geben nach welchem Attribut ich hier schauen sollte?

    Bei der hier wundert mich nur, daß bei kompatibler Betriebssystem-Familie "Windows" steht?
    So, wie ich das lese, wird die nur unter Win erkannt und könnte folglich nicht booten? (Was für mich keinen Sinn ergibt...(was nichts heißen soll))


    Guckst Du weiter in der Produktinformation, wird auch macOS genannt.
    macOS dürfte nicht unbedingt im Focus der Hersteller stehen - wenn aber ein Produkt sich an die Spezifikationen hält, so hat es zu funktionieren, schließlich ist das auf Hardware-Ebene... Da würde ich eher als "Übeltäter" Firmware als Schuldigen ausmachen, siehe zB die BIOS-Funktionalität "Bifurcation" (hm, letzteren Begriff kannte ich nur aus dem Rettungsdienst - wenn die Luftröhre sich in die 2 Lungenhälften teilt ;) ).
    Bei dem ELUTE Produkt wird auch zB erwähnt: "Hinweis: M.2 SATA SSDs werden nicht unterstützt." ... damit sind die PCIe-nvme-SSD NICHT gemeint.
    Vom Aufbau könnte das Teil recht kurze Leitungen haben - die m.2 Steckplätze sind "mittig" - wie das mit den Leitungswegen zum oberen m.2 Steckplatz ist - keine Ahnung.

    Bye

    Stefan


  • guckux

    Das Dingens benötigt elektrisch einen x8, geht aber physisch auch in einen x16. Wenn Bifurcation nicht gegeben ist (BIOS abhängig), dann funktioniert nur eine Karte. Ansonsten werden aus dem x8 zwei x4 gemacht für beide Karten.
    bin mir nicht sicher, ob das verwendete Mainboard überhaupt einen x8 neben der (wahrscheinlich vorhandenen) Grafikkarte bereitstellen kann. Bei vielen Boards wird dann die Grafikkarte auf x8 reduziert, kann trotzdem nicht reichen, wenn vorhandene NVMe schon direkt am PCIe hängen, anstelle am Chipsatz. Soll heißen, das muss gecheckt werden, sonst läuft die Karte überhaupt nicht.

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    Ordnung ist die primitivste Form von Chaos. (Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)

  • PCIe Bifurcation funktioniert bei Intel nur mit Q- oder Z-Chipsets (evtl. auch mit einigen HEDT-Chipsets?) und auch nur dann, wenn eine entsprechende Option im UEFI-Setup vorhanden ist, um diese Funktion zu aktivieren.

  • Ist jetzt vielleicht etwas OT, denn die Diskussion ist auch die Hardware ausgewichen.


    Ich habe jetzt mal drei Derivate auf dem alten T430 mit i5 3320 und HD4000. Der erfüllt mit seiner Core CPU gerade so die Mindestanforderungen. Mit der DW 1550 werden proprietäre Treiber fürs WLAN notwendig.
    Die drei Linux haben unterschiedliche Paketverwaltung und entsprechend unterschiedliche Verwaltungstools und Syntax im Terminal.

    1. Fedora 43 - Abstammung RedHat

    Installation verläuft relativ unspektakulär und die Einrichtung der Disk incls Verschlüsselung funktioniert ohne größere Probleme. Die DW1550 wird nicht erkannt. Die Nachinstallation der Repositories in der Kernelmodule und Firmwäre wird nicht unterstützt. Google und KI geben erstmals unzutreffende Vorschläge. Aber nach etwas Suche wurde eine Website gefunden die richtige Informationen liefert.
    Die Oberfläche von Plasma 6.5 ist nicht gerade intuitiv gestaltet. Die Installation von Standardsoftware ist über GUI aber unkompliziert möglich.


    2. ZORIN - Abstammung Debian/Ubuntu


    Installation ebenso relativ unspektakulär. Die Verschlüsselung von Fedora wurde nicht erkannt. Deshalb kann die Disk nicht mehr nachträglich Partitioniert werden. Ist letztlich kein Manko.
    Die Installation der Broadcomtreiber funktioniert aber nicht. Dir gefundenen Treiber wurden nicht installiert, weil proprietäre und nicht überprüfbare. Das obwohl hier schon bei der Installation Repos von Drittanbietern aktiviert wurden.
    die Plasmaoberfläche ähnelt der von Fedora.
    Installation von Standardsoftwäre ebenfalls über GUI möglich. Die Handhabung ähnelt mit AppStore oder Playstore.


    3. openSUSE - Abstammung Slakware/S.U.S.E


    3.1 OpenSuse Tumbleweed

    Ich nutze SuSE seit SUSE 5.1, ernsthaft produktiv von openSUSE 9.3 bis Leap 15.3. ab 2018 Hackintosh

    Tumbleweed kam zu der Zeit auf und liefert Rolling Release. Also fortlaufend Erneuerung ohne Versionswechsel. Habe ich auf dem KBL-Desktop immer griffbereit, nur wenn Linux mal gebraucht wurde, also sehr selten.


    Die Installation ist also vertraut, scheitert aber komplett weil der Bootloader Grub2 nicht installiert werden konnte. Kommen an die 4-5 Fehlermeldungen. Nachträgliche Reparatur scheitert. Bin auf andere Hardware ausgewichen, u.a. KBL-Desktop.


    3.2. openSUSE Leap 16


    Installation wurde vollkommen umgestellt und ähnelt sehr einer Art Browserführung. Minimalismus pur. Insbesondere die Auswahl der Disk ist kompliziert. Am besten tatsächlich alles andere abklemmen. Einfluss auf Partitionieren nicht möglich. Vorhandene Partitionen werden gezeigt, aber nur um sich davon zu verabschieden. Es ist aber möglich die Verschlüsselung auszuwählen. Aber es geht nur ganz oder gar nicht. Obwohl KI sagt das diese postinstall nachgeholt werden kann, geht das nicht. Es wird automatisch Btrfs verwendet und neben der Bootefi und swap liegt dann alles im Rootverzeichnis. Separates Homeverzeichnis geht nicht. Ob das nachträglich per fstab eingebunden werden kann müsste geprüft werden.
    Das zentrale Verwaltungstool YAST wurde abgeschafft und aufgeteilt. Auf den ersten Blick für mich Chaotisch.
    In Tumbleweed ist es noch vorhanden, also noch.
    OpenSuse hat root fürs Terminal deaktiviert. Hinweis dazu habe ich aber erst mit Google gefunden. Fehlermeldung war lediglich Authentifizierung failed. Klasse.


    Fazit: funktionieren tuen alle drei Distros. Wer sich auf Linux einlässt, muss sich damit auseinandersetzen. Nur mal reingucken ist ja ganz nett. Um das produktiv nutzen zu können braucht es etwas Planung. Die erforderlichen Apps muss man sich zusammenstellen und testen. Datenmigration und Backup sind dann das kleinste Problem.


    Community spielt scheinbar keine große Rolle mehr. Die meisten Antworten bekommt man schon durch KI.

    Grüße

    Arkturus

    "Ein Hackintosh ist wie ein Garten - es gibt immer was zu tun"

  • Die Installation der Broadcomtreiber funktioniert aber nicht.

    Die DW1550 hat doch den BCM4352 Chip verbaut, korrekt?. Der Chip sollte mit dem broadcom-sta-dkms laufen.

    Dazu zuerst den oftmals automatisch installierten b43 Treiber im Terminal entfernen.


    Debian/Ubuntu

    sudo apt remove --purge b43-fwcutter firmware-b43-installer

    sudo apt install broadcom-sta-dkms

    reboot


    Fedora/Redhat

    sudo dnf remove b43-fwcutter firmware-b43-installer

    sudo dnf install broadcom-sta-dkms

    sudo dracut --force (initial Ramdisk neu erstellen)

    reboot

    Gruß, karacho



    Bitte keine Supportanfragen via PN. Eure fragen gehören ins Forum!

    Ich hab noch drei Patronen, eine für dich und zwei für mich...

  • Fedora und OpenSuse haben den passenden Treiber auch installiert, allerdings muss das passende repo eingebunden werden. Das muss man kennen, wird nicht angeboten. Lediglich ZORIN hat den dann gefundenen Treiber verweigert, weil proprietäre und nicht überprüfbar. karacho

    Intel Mini PCIe werden jeweils automatisch erkannt und funktionieren OOB.

    Grüße

    Arkturus

    "Ein Hackintosh ist wie ein Garten - es gibt immer was zu tun"