Linuxempfehlung | Dual-SSD-Adapter | Konversation

  • „Ich habe mal aus Interesse mein MacBook Pro 8.2 (Late 2011) ausgebuddelt und Zorin OS 18 neben Catalina (via OpenCore) installiert. Die Installation lief reibungslos durch. Besonders positiv: Der Treiber für den Broadcom-WLAN-Chip wurde automatisch geladen, sodass WiFi bei der alten Kiste sofort funktionierte.
    Auch die dedizierte Grafikkarte (AMD Turks / Radeon HD 6700M Serie) wurde direkt erkannt und nutzt den integrierten Mesa-Radeon-Treiber. Ich musste allerdings manuell auf Xorg (X11) umstellen, da der moderne Wayland-Modus bei dieser Hardware noch etwas träge wirkte. Unter X11 läuft die Beschleunigung aber absolut flüssig.
    Soweit mein Senf zum Thema 😉. Ich bin echt begeistert! Ich hatte Linux vor vielen Jahren schon mal ausprobiert und damals das Grauen bekommen, aber die heutigen Versionen machen es einem wirklich leicht. Ein Kinderspiel, damit zu arbeiten.“

    Ich nutze Zorin 17 jeden Tag (neben MacOS und Windows zwar aber) und Ubuntu auf den endlosen vielen Servern.

    Ich kann nur sagen das die Hardware Treiber Unterstützung und die Automatischen Updates sowie das installieren von Software wirklich Top funktionieren und ich finde das es das einzige Vernünftige Linux ist wenn es nicht um Server Plattformen geht und du eine every Day GUI und die ganzen Apps brauchst.

    Meine Vorliebe, und ich arbeite mit Linux schon seit es das gibt und vorher mit Unix.....

    Ich nutze nur das Zorin Core welches kostenlos ist aber ich brauche auch auf dem Linux nicht viel an Apps ausser Mail Web und Nord und Go Programmierung....

     MacMini M4 16/2TB - 4TB/2TB TB3/4 Acasis TBU405Air - 15.7.4 Win11 Pro 25H2 + Ubuntu VM´s via UTM

    MacBook Air M2 16/1TB/10C - 26.2 - Win11 Pro 24H2 + Ubuntu VM´s via UTM


     Hacky - MacPro7,1 MSI Z490 I5-10400 32GB/2TB/1TB/1TB/1TB RX6600 - AX210 - GBU521 W6 - 15.7.4 - 26.3 - Win11 Pro 25H2 - Proxmox


     Hacktop - Lenovo Ideapad 5 14ARE05 AMD 4700U - 15.7.4 - Zorin 17 - Win11Pro

  • Ich denke auch, daß ich mein erstes Mal mit Zorin 18 haben werde. Spricht mich am ehesten an und scheint auch ein vernünftiges EinstiegsOS zu sein.


    Gibt es Probleme mit Festplatten bei der Installation von Linux? Bei der Windowsinstallation soll man ja seine MacOS-Platte ausbauen. Ist das auch bei Linux empfohlen?

    Intel Core i7 9700K | Gigabyte Z390 X | Asus Rog Strix RXVEGA64 8GB | 16GB Corsair Dominator RAM


    Odysee | Spreadshirt | Hearthis | Artstation | GrapheneOS


    "MacOS ist wie eine Babywindel auf einer Digitalwaage: Je höher die Zahl, desto mehr Scheiße ist drin!"

  • Da kann ich zufällig was zu sagen. Als ich, wie weiter oben geschrieben, meiner Kollegin eine USB Festplatte mit Mint gebastelt habe hat Linux beim Instalieren meinen Windows Bootloader auf der internen NVME überschreiben. Warum weiss ich immer noch nicht. Ich habe die USB Platte als Zielmedium ausgewählt gehabt. Zu allem Überfluss war mein Windows 10 danach auch noch schrott und konnte es nicht mehr booten. Blieb im schwarzen Bild mit Drehrädchen stecken. Ok muss der Win Bootloader eben neu drauf gebügelt werden. Ging aber nicht.

    Alle Reparaturversuche brachten am Ende nix. Hab Win 10 dann neu installiert.

    Will sagen, dass eigtl. nicht viel schiefgeben kann aber es gibt Situationen wo es wider erwarten echt unglücklich laufen kann. Ist aber eher nicht die Regel.

  • Es geht meist wenn man manuell partitioniert, eine EFI Partition erstellt und als boot und bootloader auswählt. Das hängt aber auch immer von der Installationsroutine der jeweiligen Distribution ab... Ich nehme deshalb gerne UTM, erstelle eine VM ohne (virtuelle) Festplatte und installiere dann auf die externe Festplatte (per USB Gehäuse). Da kann nicht viel schief gehen und hatt bisher mit Fedora, Manjaro, Alpine und CachyOS ohne Probleme funktioniert

    ThinkPad T480 - Crucial 2 x 16 Gb DDR4-RAM - Crucial P3 2 TB - macOS Ventura 13.7.1

    MacBook Air M2 - 8 CPU/10 GPU 15" - 512 GB - macOS Sequoia 15.1

    Mac mini M4 Pro - 12 CPU/16 GPU - 512 GB - macOS Sequoia 15.1.1

    Mac Pro - Gigabyte GA-H87-D3H - i7-4790K 4.40 GHz - HD Graphics 4600 - 4 x 8 Gb DDR3-RAM - OS X 10.9.5
    Power Mac - Foxconn G31MG-S - Core 2 Duo E8500 3.17 GHz - 2 x 2 Gb DDR2-RAM - ATI HD6450 1GB - OS X 10.9.5

    ThinkPad X240 - Manjaro Linux, ThinkPad T450, iMac 27" (Late 2015) - Mac mini Server (Late 2012)

  • Ich denke auch, daß ich mein erstes Mal mit Zorin 18 haben werde. Spricht mich am ehesten an und scheint auch ein vernünftiges EinstiegsOS zu sein.


    Gibt es Probleme mit Festplatten bei der Installation von Linux? Bei der Windowsinstallation soll man ja seine MacOS-Platte ausbauen. Ist das auch bei Linux empfohlen?


    Da kann ich zufällig was zu sagen. Als ich, wie weiter oben geschrieben, meiner Kollegin eine USB Festplatte mit Mint gebastelt habe hat Linux beim Instalieren meinen Windows Bootloader auf der internen NVME überschreiben. Warum weiss ich immer noch nicht. Ich habe die USB Platte als Zielmedium ausgewählt gehabt. Zu allem Überfluss war mein Windows 10 danach auch noch schrott und konnte es nicht mehr booten. Blieb im schwarzen Bild mit Drehrädchen stecken. Ok muss der Win Bootloader eben neu drauf gebügelt werden. Ging aber nicht.

    Alle Reparaturversuche brachten am Ende nix. Hab Win 10 dann neu installiert.

    Will sagen, dass eigtl. nicht viel schiefgeben kann aber es gibt Situationen wo es wider erwarten echt unglücklich laufen kann. Ist aber eher nicht die Regel.


    Es geht meist wenn man manuell partitioniert, eine EFI Partition erstellt und als boot und bootloader auswählt. Das hängt aber auch immer von der Installationsroutine der jeweiligen Distribution ab... Ich nehme deshalb gerne UTM, erstelle eine VM ohne (virtuelle) Festplatte und installiere dann auf die externe Festplatte (per USB Gehäuse). Da kann nicht viel schief gehen und hatt bisher mit Fedora, Manjaro, Alpine und CachyOS ohne Probleme funktioniert

    Das sind auch alles Gründe warum Zorin so gut ist:

    Ich hatte zuerst Windows11 Pro drauf und es geht inkl. Partitionieren alles mit dem Zorin Installer ohne Probleme auf einer NVME.

    Der klassische Grub Bootloader wird dabei installiert und selbst wenn Windows (was mir genau einmal passiert ist) Grub überschreibt kannst du einfach den Installer booten und den bootfix ausführen und alles läuft wieder wie es soll.

    Zusätzlich kannst du auch wie bei Grub üblich die Reihenfolge anpassen und den Standard Setzen oder einen Eintrag für OpenCore hinzufügen für wie in meinem Falle auf dem Hacktop die 2te NVME.
    Standard Win11Pro ist wichtig weil Windows ohne den Eintrag nicht korrekt aus dem DeepSleep S5 erwacht (Zorin schon).

    Das ist alles für ein Linux sehr komfortabel ohne auf die Vorzüge von Linux verzichten zu müssen.

    Selbst das in meinem Falle Komplizierte Audio über den AMD Chipsatz und die WebCam usw. haben auf Anhib funktioniert und das ist sehr selten bei dem Spezialkram der da drin ist.

    Btw. ich habe den meistens auf Zorin zugeklappt im S5 und der wacht seit Jahren immer zuverlässig auf verbraucht wenig Akku und ist sehr effektiv so das der Fan sehr selten mal anläuft im Gegensatz zu Windows.

     MacMini M4 16/2TB - 4TB/2TB TB3/4 Acasis TBU405Air - 15.7.4 Win11 Pro 25H2 + Ubuntu VM´s via UTM

    MacBook Air M2 16/1TB/10C - 26.2 - Win11 Pro 24H2 + Ubuntu VM´s via UTM


     Hacky - MacPro7,1 MSI Z490 I5-10400 32GB/2TB/1TB/1TB/1TB RX6600 - AX210 - GBU521 W6 - 15.7.4 - 26.3 - Win11 Pro 25H2 - Proxmox


     Hacktop - Lenovo Ideapad 5 14ARE05 AMD 4700U - 15.7.4 - Zorin 17 - Win11Pro

  • Cool! Ich hatte eh eine separate NVMe dafür vorgesehen, da ich bei meinem Rechner gerne den Switcheroo mache zwischen meine drei (bald vier) Platten mit BigSur, BigSur 2, WinXI und demnächst Zorin. Wenn ich die schon ausbauen kann, ist es, denke ich schlau, das auch zu tun!

    Intel Core i7 9700K | Gigabyte Z390 X | Asus Rog Strix RXVEGA64 8GB | 16GB Corsair Dominator RAM


    Odysee | Spreadshirt | Hearthis | Artstation | GrapheneOS


    "MacOS ist wie eine Babywindel auf einer Digitalwaage: Je höher die Zahl, desto mehr Scheiße ist drin!"

  • Man darf halt beim installieren nicht immer einfach auf 'Weiter' klicken wenn man mehrere Betriebssysteme auf verschieden Festplatten im Rechner hat, oder auch auf einer externen Platte installieren will. Man sollte dann im Installationsprozess darauf achten und, wie Raoul Duke weiter oben schon schrieb, manuell partitionieren und ganz wichtig (meistens Oben im Partitionswerkzeug) auch die richtige Platte aus dem Ausklappmenü auswählen. Dann erstellt man dort auf dieser Platte eine 500 MB Partition mit FAT32 für die EFI und eine mit dem Filesystem seiner Wahl für den Rest (ich nehme ext4). Man kann auch eine extra Partition für /home erstellen, aber das mache ich nicht, weil ich eh von allem (home extra und system extra mit rsync-scripts) separate Backups mache. Wenn dann partitioniert ist, die Einträge bearbeiten und die Mountpoints eintragen. Die 500 MB Partition bekommt /boot/efi zugewiesen und die Partition für das System bekommt /. Und das war's dann auch schon, so landet der GRUB bootloader IMMER in der zugewiesenen 500 MB Partition. Aber noch eins. Macht euch vorher auch Schlau, ob das Linux, welches ihr installieren wollt, den systemd-boot loader von Haus aus verwendet. Der braucht nämlich eine noch größere EFI Partition. Die installation lässt sich ohne zu murren starten und geht auch bis zum Schluss voran, aber der bootloader kann dann am Ende nicht installiert werden. Bei meinen Versuchen auch noch ohne irgendeine Fehlermeldung. Daran bin ich fast verzweifelt bis ich das rausgefunden hatte...[wech]

    Gruß, karacho



    Bitte keine Supportanfragen via PN. Eure fragen gehören ins Forum!

    Ich hab noch drei Patronen, eine für dich und zwei für mich...

  • karacho 👍👍


    Genau das ist der Punkt! Manuelle Partitionierung ist bei unserem ‚Spezial-Setup‘ (Mac/Hackintosh) eigentlich Pflicht. Ich habe es bei mir auch so gemacht: Eigene 500 MB EFI auf die Zielplatte, Mountpoint auf /boot/efi und den Rest auf ext4.

    Dein Hinweis zu systemd-boot ist übrigens Gold wert. Da Zorin OS (wie Ubuntu) standardmäßig auf den bewährten GRUB setzt, kommt man mit den 500 MB super hin. GRUB ist da einfach ‚gutmütiger‘ und lässt sich zur Not auch leichter reparieren, falls macOS beim nächsten Update doch mal meint, die Boot-Priorität ungefragt zu ändern.

    Das Schöne an Zorin ist ja, dass es diese Power-User-Optionen bietet, ohne dass man als Einsteiger direkt davon erschlagen wird. Mein 2011er MacBook läuft jedenfalls so sauber im Dual-Boot, wie ich es mir unter macOS Catalina nur hätte wünschen können!“

    Mac Mini M2 Pro (2023) 16 GB RAM. 512 GB Sonoma 14.2

    real iMac 13.1    Ventura 13.01 (late 2012)

    real MacBook Pro 14.2 Sonoma 14.2   13" 2018



  • Ich finde das manuelle Partitionieren unter Linux ziemlich scary – habe das auch noch nicht oft gemacht. Mit den ganzen anderen Disks und Volumes die da aufgelistet waren von macOS und Windows und dann noch die mount-points die man da zuweisen muss, war ich erstmal überfordert. Ich habe so nämlich schon mal ein OS gekillt.


    Ich habe dann erstmal den NVME controller deaktiviert und Ubuntu auf ne extra SATA SSD installiert und Ubuntu alles machen lassen. Danach habe ich dann die NVME controller aktiviert, die EFI auf der SATA umbenannt, um sie zu deaktiveren, aber den Ordner für Ubuntu boot loader habe auf die EFI von der NVME kopiert. Hätte nicht gedacht, dass es am Ende funktioniert, aber geht.


    macOS ändert die Boot-order nicht. Es ändert nur die Vorauswahl im OC Boot Menü nach nem Update. Da wird das zuletzt installierte/aktualisierte vorausgeählt. Microsoft Boot Manager ist da viel unverschämter.

  • macOS ändert da auch nix aktiv im OpenCore Boot Menu. Es schreibt lediglich das Bootlaufwerk ins NVRAM, wie bei jedem anderen Mac. OpenCore wertet das aus.

    Mac Studio 2025 Apple M3-Ultra • 256GB RAM • CPU 32Core (24 Leistung, 8 Effizienz) • GPU 80Core Metal4 • BMD UltraStudio 4K Extreme 3

    ASUS WS X299 SAGE/10G i9-10980XE • DDR4 64GB • SSD 970 PRO 1TB • Thunderbolt3 Titan Ridge • 2x AMD Radeon VII • BMD DeckLink 4K Extreme 12G

    ASUS PRIME X299-DELUXE i9-9940X • DDR4 64GB • SSD 960 PRO 1TB • Thunderbolt3 Titan Ridge • 2x AMD Radeon RX Vega 64 • BMD Intensity Pro 4K


    Ordnung ist die primitivste Form von Chaos. (Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)

  • manuell partitionieren und ganz wichtig (meistens Oben im Partitionswerkzeug) auch die richtige Platte aus dem Ausklappmenü auswählen. Dann erstellt man dort auf dieser Platte eine 500 MB Partition mit FAT32 für die EFI und eine mit dem Filesystem seiner Wahl für den Rest (ich nehme ext4). Man kann auch eine extra Partition für /home erstellen, aber das mache ich nicht, weil ich eh von allem (home extra und system extra mit rsync-scripts) separate Backups mache. Wenn dann partitioniert ist, die Einträge bearbeiten und die Mountpoints eintragen. Die 500 MB Partition bekommt /boot/efi zugewiesen und die Partition für das System bekommt /. Und das war's dann auch schon, so landet der GRUB bootloader IMMER in der zugewiesenen 500 MB Partition. Aber noch eins. Macht euch vorher auch Schlau, ob das Linux, welches ihr installieren wollt, den systemd-boot loader von Haus aus verwendet.

    Das übersteigt meinen Horizont und die Leistungsfähigkeit meiner 4 bis 5 Gehirnzellen, die mir derzeit zur Verfügung stehen... (Nachwuchs und so... :D) Ich komme da später drauf zurück. Bis zu den Mountpoints bin ich noch mitgekommen aber von denen habe ich noch nie gehört. Muss ich erstmal nachlesen.

    Intel Core i7 9700K | Gigabyte Z390 X | Asus Rog Strix RXVEGA64 8GB | 16GB Corsair Dominator RAM


    Odysee | Spreadshirt | Hearthis | Artstation | GrapheneOS


    "MacOS ist wie eine Babywindel auf einer Digitalwaage: Je höher die Zahl, desto mehr Scheiße ist drin!"

  • Nachwuchs und so... :D)

    Meinen Glückwunsch zum Nachwuchs :thumbup:Und mit den Mountpoints ist es unter Linux auch nix anderes wie unter macOS. Auch dort wird das Systemvolume auch unter / , und andere Platten mit bekannten Dateisystemen unter /Volumes gemounted. Unter macOS ist dein Homeverzeichnis unter /Users/deinAccountName und bei Linux unter /home/deinAccountName eingebunden. Nur Mut, das ist alles kein Hexenwerk.

    Gruß, karacho



    Bitte keine Supportanfragen via PN. Eure fragen gehören ins Forum!

    Ich hab noch drei Patronen, eine für dich und zwei für mich...

  • Vielen Dank karacho ! :D

    Intel Core i7 9700K | Gigabyte Z390 X | Asus Rog Strix RXVEGA64 8GB | 16GB Corsair Dominator RAM


    Odysee | Spreadshirt | Hearthis | Artstation | GrapheneOS


    "MacOS ist wie eine Babywindel auf einer Digitalwaage: Je höher die Zahl, desto mehr Scheiße ist drin!"

  • Ich kann Ubuntu Budgie empfehlen -> https://ubuntubudgie.org/

    Warum haben die das OS nach einem abgenagten Apfel benannt? Bütschgi (Schweizerdeutsch)

    Ich habe mich zur Zeit für KDE Neon entschieden, einfach weil zwei Dinge funktionieren müssen. Global Zoom und Bluetooth.

  • Atalantia

    andere haben-schon vor jahren, eine distri namens "lindows" herausgebracht, weil-es geht.

    ...


    lg ;)

  • Kurze Frage an euch:
    Das ist mein Setup hier in meinem Computer:


    Ich habe zwei Festplattenplätze auf meinem Mainboard. SSD-1 ist meine Hauptplatte, die eigentlich immer installiert ist. Sozusagen das Hirn meines Rechners. Auf SSD-2 habe ich die SSD-1 gespiegelt und gebranched für Experimente und als BackUp. SSD-3 beherbergt mein Windows. SSD-2 und SSD-3 tausche ich nach Bedarf aus. Das funktioniert einwandfrei und wird auch immer von meinem BootLoader tadellos erkannt.

    Jetzt würde ich für Linux alles ausbauen, die SSD-4 einbauen und Zorin installieren (um Konflikte und irgendwelches Überschreiben von Einträgen zu vermeiden), und fertsch...


    Ich stelle mir vor, daß danach, wenn ich SSD-1 wieder an Ort und Stelle habe und den zweiten SSD-Platz auf dem Motherboard für SSD-2, -3 und -4 verwende, ich BigSur2, Windows und Linux nach Bedarf "einhängen" kann.


    Ich stelle das nur mal hier rein, um Eventualitäten, die ich übersehen habe, zu erörtern.

    Danke euch!

    Intel Core i7 9700K | Gigabyte Z390 X | Asus Rog Strix RXVEGA64 8GB | 16GB Corsair Dominator RAM


    Odysee | Spreadshirt | Hearthis | Artstation | GrapheneOS


    "MacOS ist wie eine Babywindel auf einer Digitalwaage: Je höher die Zahl, desto mehr Scheiße ist drin!"

  • Kurze Anmerkung: Vorsicht bei "häufigem" Steckkartentausch! Diese "Steckverbindung" ist spezifiziert für bis zu 60 Steckzyklen - siehe Wikipedia zu m2.

    Sollte man also nicht zum "Standard" werden lassen, wenn man Wert auf stabilen/sicheren Betrieb legt.

    Bye

    Stefan


    Edited once, last by guckux: Korrektur für Ausdruck ().

  • Ich stelle mir vor, daß danach, wenn ich SSD-1 wieder an Ort und Stelle habe und den zweiten SSD-Platz auf dem Motherboard für SSD-2, -3 und -4 verwende, ich BigSur2, Windows und Linux nach Bedarf "einhängen" kann.

    BigSur2 und Windows sollten doch schon jetzt automatisch unter /Volumes eingehängt werden, daran wird sich auch nach dem Einbau der SSD4 mit installiertem Zorin nichts ändern. Die Zorin Platte wirst du jedoch ohne Drittanbieter Tools nicht gemountet bekommen. Für das ext4 Filesystem gibt es 2 Möglichkeiten dies zu tun.


    Die erste Möglichkeit wäre macFUSE in Verbindung mit ext4fuse, welche man am einfachsten mit homebrew installiert, um die Platte für macOS sichbar und mountbar zu machen. Der Vorteil, es ist kostenlos. Allerdings hat diese Methode auch 2 Nachteile:

    1.) Die Platte wird nicht automatisch unter /Volumes gemountet. Du musst den Ordner für den künftigen Mountpoint erst selber erstellen und die Platte dann übers Terminal mit sudo in den erstellten Mountpoint-Ordner einhängen.

    2.) Die Platte ist nur lesbar und nicht beschreibbar.


    Die andere Möglichkeit wäre Paragon ExtFS für Mac. Der Vorteil, man muss sich um nix kümmern, die Platte wird automatisch lesend und schreibend unter /Volumes eingebunden. Der Nachteil, es ist kostenpflichtig. D.h. man kann es 10 Tage lang testen, dann wird die Erweiterung gesperrt bis man es mit einer gekauften Lizenz wieder aktiviert.

    Ich nutze ExtFS für Mac und auch NTFS für Mac von Paragon schon seit Jahren und bin voll Zufrieden. https://www.paragon-software.com/de/home/extfs-mac/#features


    Bei beiden Möglichkeiten ist nach der Installation die Freigabe der Erweiterungen in den Systemeinstellungen > Datenschutz und Sicherheit erforderlich.


    Noch ein weiterer Punkt. Wenn Zorin (oder irgendein anderes Linux) auf dem FIlesystem BTRFS installiert wird, gibt es für Hackintosh's (als auch Intel-Macs) meines Wissens nach bislang keine Möglichkeit dieses Filesystem zu mounten. Für Apple-Silicon-Macs existiert jedoch eine Erweiterung (anylinuxfs), mit der BTRFS Volumes lesend und schreibend gemountet werden können, welche man auch per homebrew installieren kann.

    Gruß, karacho



    Bitte keine Supportanfragen via PN. Eure fragen gehören ins Forum!

    Ich hab noch drei Patronen, eine für dich und zwei für mich...

  • karacho vielen herzlichen Dank für deine informativen Kommentare jenseits des Apple-Universums.

    Zurzeit nutze ich kein Linux. In meiner Freizeit zocke ich Spiele auf sogenannten Privat-Servern, die seit einiger Zeit von den Publisher eingestellt wurden. Da nützt mir Steam für Linux nicht mehr. Die besten Erfahrungen, hinsichtlich der Hardware-Implementierung, hatte ich in der letzten Zeit mit Endeavour OS. Obwohl ich sonst immer dem originalen Debian den Vorzug gegeben habe. Früher war es das originale SuSE-Linux.

    Zorin OS habe ich hier auch noch auf meinem NAS.

    Habe mich damit noch nicht richtig befasst.


    Ein Desktop unter Linux ist kein Linux-Desktop,

    wenn er wie Windows oder Mac OS ausschaut.

    Linux ist kein Linux,

    wenn es sich wie Windows oder Mac OS verhält.


    Viele Grüße von Steffen