SMB war bei macOS ja irgendwie schon immer ein Thema (zum. bei mir). Ich habe seit Jahren (und nicht nur an 1 Rechner) das Problem, dass die Transferrate öfters mal auf 100 Mbit einsackt. Egal ob LAN oder WLAN. Ich hatte anfangs immer meine Fritzbox (die mittlerweile aber auch gewechselt ist und das Problem besteht weiterhin) irgendwie in Verdacht. Kann aber eigtl. auch nicht, da unter Windows/Linux diese Einbrüche nicht stattgefunden haben. Seit geraumer Zeit kopiere ich Dateien nun via SFTP bzw. SSHFS im lokalen Netzwerk. Interessanterweise passieren da keine Einbrüche und ich kriege volle Geschwindigkeit.
Auch die üblichen Stellschrauben bzgl. SMB unter macOS haben letztlich alle nix gebracht. Serverseitig habe ich auch zig Sachen durchprobiert. Ich mag macOS aber das ist eine Sache die mich immer irgendwie echt aufregt da SMB ja doch irgendwie essentiell ist. Warum müssen die da dran rumfummeln?
Einfach so lassen wie es angedacht ist und alles wäre chic.
So wollte mir mal etwas Luft machen. ![]()
Apple und seine "verhunzte" SMB Implementierung
- Sascha_77
- Thread is Unresolved
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Sascha_77 ich kann deinen Unmut gut verstehen. Als Nutzer von Mac OS, Windows und Linux nutze ich Samba schon viele Jahre. Früher musste man sich bei Windows und Linux mit der Passwort-Verschlüsselung rumschlagen. Mac OS verstand über viele Jahre nur SMB1.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass Standards dazu dienen, um davon abzuweichen.… dass viele Sachen heute kaputtoptimiert werden.
Geht mir aber auch manchmal so an meinen CNC-Maschinen. Dann muss man sich wieder zurückbesinnen auf dass Wesentliche.
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Was aber auch sehr interessant ist, selbst AFP (netatalk auf der Linuxkiste) hat sich da genau so verhalten was mich dann doch gewundert hat. Da wie gesagt unter Windows die Einbrüche nicht waren (und mit SFTP/SSHFS auch nicht sind) konnte ich meinen Server somit ausschließen. Der Schuldige ist hier für mich ganz klar macOS.
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Sascha_77 Wenn AFP ebenfalls betroffen ist, dann dürfte es vermutlich am vermaledeiten Network Stack und der Treiberarchitektur von macOS liegen. Im Vergleich zu Linux ist macOS diesbezüglich nicht nicht nur ziemlich primitiv, sondern auch wenig auf Performance ausgerichtet. Alles wirkt wie dahin gerotzt, ohne Weitblick und mit Skywalk haben sie alles eher noch schlimmer gemacht, als es vorher war.
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Wenn du SMB so verteufelst, hast du noch nicht mit WebDAV gearbeitet. Vor ein paar Versionen hat WebDAV auf ARM manchmal das ganze Userland eingerissen. SMB sollte relativ zum Rest(!) relativ OK unterstützt sein, weil es mittlerweile der Standard für Time Machine ist (SMBv4 + Apple-Erweiterungen). AFP ist veraltet und wird bald entfernt.