NAS als iCloud Alternative

  • Was man auch nicht vergessen darf: ein selfhosted System mit solchen Daten, mal abgesehen von Mail, da gehe ich gleich noch drauf ein, ist auch Datensicherung zu betreiben.


    Ich habe immer das Beispiel meiner Fotos, habe 2 Kinder die fast komplett mit meinem Handy fotografiert sind und das seit sie Babys sind…diese Bilder zu verlieren wäre eine Katastrophe.


    Wenn man die nun in Synology Fotos ablegt, brauchst nen Backup…ein gutes und ein dezentrales.


    Daher bleib ich damit in jedem Fall bei iCloud, da liegt ein Datacenter hinter, naja je nach Tier bestimmt 2 gespiegelt.


    Ich sichere meine Mediatheken auf die Synology und die sichert in einen Hetzner Storage, jede Nacht.


    Backups per USB zieh ich einmal pro Woche wenn ich dran denke aber ich hab eins. Zwar nicht 100% aktuell aber ausreichend.


    Ich arbeite mit DevonThink daher hab ich alles Papier da drin, die DB ist heilig auch auf Mac, TM gesichert Versionen aufs NAS und ins Hetzner.


    Alleine den Ausfall des NAS zu verschmerzen ist schon eine entscheidende Sache, da brauchst dann eine Lösung, da kann halt das NAS oder eine Disk aussteigen, die muss dann ersetzt werden. Die Betriebskosten sind auch da…wenn man das durchrechnet ist iCloud schon ganz ok…


    just my 5 Cent am Ende…

  • beim mir zeigte Batterie im iPhone 12 mini 16% Safari, 4% WhatsApp und 4% Wireguard an. Basti Wolf

    Grüße

    Arkturus

    "Ein Hackintosh ist wie ein Garten - es gibt immer was zu tun"

  • Hallo an alle, hatte die letzten Tage zu tun, daher die späte Rückmeldung. :)


    Erstmal danke an alle für die zahlreichen Gedankenanstöße!

    guckux

    Vorerst war das NAS nur als Datenspeicher gedacht. Dass bei weiteren Verwendungen, wie Docker zusätzliche Leistung bedacht werden soll, ist natürlich richtig. Aktuell habe ich aber noch für solche Einsatzzwecke einen kleinen Pi im Einsatz, auf dem z.B. PiHole und Homebridge läuft. Was die Ausstattung des NAS angeht, bietet da UGREEN schon weitaus mehr als Synology. Solltest du dein eigenes Projekt weiterführen, lass es mich gern wissen.


    kaneske

    Regelmäßige Datensicherungen auch wenn ein NAS im Einsatz ist, sollte natürlich klar sein… da fällt mir grade ein, es wäre mal wieder soweit :D Danke für den Einblick in deine Sicherungsstrategien. Die Anschaffung eines Systems alleine würde um die 500€ kosten exkl. Stromkosten. Einrichten etc kostet auch wieder Zeit (macht aber Spaß). Alleine die Stromkosten pro Jahr würden ca. 30€ betragen. So gesehen wären die 2,99 für 200GB iCloud ein guter Deal, umso mehr Speicher zur iCloud hinzugefügt werden, umso mehr macht so meiner Meinung nach auch ein eigenes NAS bezahlt bzw lohnt sich schneller.

    Kein Support per Privatnachricht

    DU bist auf der Suche nach neuer hackbarer Hardware? Dann wirf doch mal einen Blick ins Hardware Center


    Zu deiner Hardware gibt es noch keinen Post im Hardware Center? Dann schreibe doch selbst einen kleinen Beitrag dazu und teile deine EFI mit der Community. Wir freuen uns von dir zu lesen :)

  • kaneske Endlich spricht mal jemand dezentrale Backups (und die Kosten eines NAS) an. Ich hab schon auf den Deckel bekommen, dass ich ein Synology C2 Backup Abo habe, aber ein NAS ist weder dezentral (zumindest bei den meisten) noch gratis - das entfällt mehr Leuten, als man denkt. Alleine die Anschaffungskosten für NAS und redundante Platten hätten das Abo auf Jahre bezahlt und dann will das Ding noch extern aufgestellt und gewartet werden. Nein, danke…


    Mit den FOSS-Clouds wie NextCloud habe ich auch ausschließlich negative Erfahrungen und E2EE kann man mit denen vergessen. Hätte ich ein NAS, würde ich immer mal wieder nach OpenCloud (ein neuer Fork der neuen Implementierung von OwnCloud) schauen, das sah relativ interessant aus. Ist aber wahrscheinlich immer noch nicht ausgereift.


    Es gibt übrigens auch hosted NextCloud-Instanzen von Hetzner (wie gesagt, E2EE effektiv nicht nutzbar!): https://www.hetzner.com/storage/storage-share/


    Ich hatte auch zeitweise NAS-Geräte recherchiert und bis auf Synology kam für mich softwaretechnisch nichts in Frage. Bei den anderen Herstellern war entweder nicht viel oder eine Reihe eklatanter Sicherheitslücken bekannt. Für so ein Gerät für mich völlig inakzeptabel. Den Software-Stack selbst aufzusetzen ist m.M.n. sehr mühsam (ich habe an sowas aber auch wirklich 0 Spaß). Wollte man das tun, würde ich schauen, ob man alles davon containern kann - die üblichen Vorteile von Containern und der Stack lässt sich praktisch automatisiert wiederherstellen, das kann auch schnell wichtig werden. Überraschende Downtime mit signifikantem Wartungsaufwand ist für mich inakzeptabel.


    Sonst natürlich das übliche - ZFS als FS, Redundanz ist kein Backup, nach Möglichkeit Immutable Backups, usw. usf.


    Viel Erfolg!

  • ich habe das Thema schon aus Sicherheitsgründen noch nie ernsthaft in Erwägung gezogen. Außerdem habe ich nicht solche Datenmengen und die Cloud habe ich mit der Familie geteilt. Hatte 2009 einen Diebstahleinbruch und damals war der unverschlüsselte Windows PC stehengeblieben, wahrscheinlich weil die Seitenteile fehlten und die Karkasse keine verwertbaren Eindruck machte.

    Sicherlich wäre die NAS jetzt verschlüsselt, aber Kosten und adminstrative Aufwand sind ja auch nicht unbeträchtlich. Da schließe ich mich @kanaske und mhaeuser uneingeschränkt an.

    Grüße

    Arkturus

    "Ein Hackintosh ist wie ein Garten - es gibt immer was zu tun"

  • Rechner wir mal den einfachsten UseCase:


    NAS (also keinen Schund und auch kein Specs Opfer) :600€+ zB. 425+ Synology die lassen wir mal mit 4GB RAM so laufen, weite 4GB kosten gebraucht so rund 30-50€


    Festplatten: WD Red Pro oder IronWolf Pro Toshiba N300 zu je 8TB: 200€+ je Stück, wir brauchen mindestens 2, besser 3 oder 4


    UPS: ein Stromausfall - ja das gibt’s in Deutschland - versaut dir mit Pech die Daten also eine kleine UPS davor…100-200€ damit das NAS auch kontrolliert runter fährt…


    Damit kommen wir bei Minimum 1.000€ raus und zwar mit einem RAID1 oder SHR1 jedenfalls mit 1 Laufwerk Toleranz bei Laufwerksfehler…damit das nicht auf wackeligen Beinen steht brauchst 2 Laufwerke Fehlertoleranz, also 3 oder 4 Platten…


    1.400€


    Also 16TB in SHR2 sind 4 Disks zu je 8TB da kann ein Laufwerk ausfallen und der Rebuild kann trotzdem recht Safe laufen wenn das Ersatzlaufwerk da ist.


    Mir ist gerade eine meiner EXOS gemeldet worden, SMART 197 stetig steigend, lag bei 545 heißt Platte bald tot, ausbauen und zwar sofort und neue rein…einschicken. Da hast aber noch keinen Ersatz da…warten bis „repariert“ - nee also einen Spare brauchst auch noch…

    oder musst eine schnell kaufen…


    Kann teuer werden, da hast das Backup aber noch nicht…nur das NAS

  • NAS selber aufsetzen.

    Asrock N100-DC-ITX (1xNVME + 2xSATA). Ist leistungsmässig vergleichbar mit einem i5-7400T. PicoPSU ist integriert, man braucht nur noch ein 12V 90W Netzteil für 20 Euro dazu und RAM und natürlich die Datenträger.


    Nur mit NVME bekommt man das Teil mit 5W im Idle ans laufen.

    Ich nutze das System selber unter Unraid mit Services wie IMMICH Foto Server, Nextcloud, Adguard/Unbound, HomeAssistant, MQTT, LyrionMusicServer und dynamisch lasse ich auch mal den Orcaslicer oder den Tasmocompiler laufen.

    Ich nutze nur NVME/SSDs, aber Magnetplatten gehen natürlich auch. Sind die im Spindown zieht das Teil dann so 7W im Idle. Ist um "Welten" leistungsfähiger als die meisten Synologies.



    Kosten:

    - 120 Euro das Board

    - 40 Euro 8GB RAM

    - 20 Euro Netzteil

    + Datenträger


    Altes Gehäuse rechne ich mal nicht. Wobei ich selber ein 3D Druck Gehäuse nutze: Klick

    Wobei ich meines etwas modifiziert habe um den Platz den das ATX Netzteil braucht für Platten nutzen zu können:


    Zugriff auf den Server via Wireguard. Backup der "wichtigen" Daten auf einen weiteren Server im Haus meiner Eltern. Deren Netzt ist, wieder, via Wireguard mit meinem Heimnetz zusammen geschaltet.


    Gruss,

    Joerg


    PS: Ich hab obendrauf (natürlich in einem 3D Druck Aufsatz noch einen 140er langsam laufenden Lüfter der nur bei 70 Grad CPU Temp aktiviert wird).


    Durch die, meist, passive Kühlung ist der Server für mich unhörbar. Passt super zum Mac mini.

  • Ist unraid wieder kostenlos?

  • Ist unraid wieder kostenlos?

    War es nie ausser zum Test 30 Tage.


    Aber es gibt ja noch andere NAS Betriebssysteme?

  • Ich bin sehr froh das unraid (sehr gut) weiterentwickelt wird und das ich 2 Voll Lizenzen gekauft habe. Jeden Ausgegebener Euro ist mir das Wert. Aber die Frage ob unraid was kostet war sicherlich ein wenig ironisch gemeint…

    Hackintosh System Gigabyte C246M-WU4 Motherboard, 128GB ECC Speicher, Intel Xeon E-2276G, Sapphire AMD 6600XT Grafikkarte - macOS 26.2 (25C56) OC 1.0.6

    Original MacBook Pro 14" M4 max - macOS26.2 (25C56)

  • plutect


    Ich hab insgesamt 4 alte Vollizenzen. 2x Basic und 2x Plus und nutze die auch. Gibt nix was so komfortabel und einfach aufzusetzen ist. Alleine das Docker System von Unraid ist jeden Cent wert.


    Aber die Frage ob unraid was kostet war sicherlich ein wenig ironisch gemeint…


    Ich habe nicht umsonst geschrieben das "ich" die HW unter Unraid nutze.

  • Naja es wurden Kosten genannt, dann sollte da rein was wenn ein Betriebssystem kostet… Falle von Unraid halt die Jahresgebühren oder whatever…


    Und das angepriesene System ist by Design entweder 1x NVMe also SPOF oder 2x SATA RAID1…


    Kann man machen, einen iCloud Ersatz damit zu fahren, muss man entscheiden…

  • Naja es wurden Kosten genannt, dann sollte da rein was wenn ein Betriebssystem kostet… Falle von Unraid halt die Jahresgebühren oder whatever…

    Es gibt einige NAS Betriebssysteme die ohne Kosten genutzt werden können. OMV, TrueNAS etc.


    Ich nutze das System selber unter Unraid

    Ich sage es nochmal explizit. Ich habe nicht geschrieben das man das System unter Unraid nutzen muss. Mit kostenfreien NAS Betriebssystemen ist das eben nicht Kosten relevant.


    Und das angepriesene System ist by Design entweder 1x NVMe also SPOF oder 2x SATA RAID1…

    Das kann Basti nutzen wie er will. 1xNVME und 2xSATA sind möglich.

    Je nach System kann die NVME für das System und die SATA Platten i Raid 1 sein oder eben was anderes.


    In meinem Unraid zum Beispiel läuft das System vom USB Stick und die Datenträger sind verfügbar. Ich nutze in dem Server btw. noch einen ASM1164 SATA Controller und insgesamt 1xNVME und 5xSATA. Dabei sind nur 2x1TB SSDs als Pool im Raid 1 angelegt. Die restlichen Datenträger (10TB) sind ohne Schutz. Auf den Raid 1 SSDs liegen meine Fotos (Immich Server via Docker) und andere wichtigen Daten. Von da laufen auch die ganzen Docker mit den Diensten. Je nach System (OMV/UNRAID/TrueNAS etc.) muss man das für sich sinnvoll aufsetzen.


    PS: So ein System kann viel mehr als nur Cloud Ersatz für Files. Die Dienste, Adblocker, Heimautomatisierung, Foto Server, Nextcloud etc. sind auch interessant. Ob man das auch via Cloud alles bekommt zu einem vergleichbaren Preis?

  • Ich hab da zwar bissl teureren hobby gewählt aber in kombination mit Truenas ist es wie ne Eierlegende Wollmilchsau, kann alles und ist so still wie ne Grab... :-)

    Kombinierbar wie man will und erst recht in mini format versorgbar wohin man will, auch mobil einsetzbar :-)


    CWWK X86-P6 Pocket NAS Board PC Intel i3-N355 N150 2xi226-V 2.5G DDR5 4800MHz 4xM.2 NVMe


    Gruss Coban

     MSI-Z590Pro Wifi | Intel® Core™ i9-10900k CometLake | 32GB DDR4 RAM | Radeon RX 570 Red Devil | Nvme WD Black SN750 1TB | BCM94360NG | OpenCore aktuell / Catalina bis Sequoia / Win 10 Pro / Win 11 Pro / Ubuntu / ChromeOS

     MSI-B150M Mortar | Intel® Core™ i7-6700 Skylake | 64GB DDR4 RAM | Intel® HD Graphics 530 | Samsung NVMe 960 EVO / 1x2 TB HDD | BCM943602BAED DW1830 | OpenCore aktuell / Catalina / BigSur / Monterey / Win 10 Pro / Ubuntu

     Lenovo S340-15IIL | Intel® Core™ i7-1065G7 IceLake | 12GB DDR4 RAM | Intel® Iris Plus Graphics G7 | Nvme Intel SSDPEKNW512G8L/SSD Samsung 256GB | BCM94360NG | OpenCore aktuell / Catalina bis Sequoia / Win 10 Pro / Win 11 Pro / Ubuntu / ChromeOS


    " Chasch nöd s Föifi und s Weggli ha."

  • Kombinierbar wie man will und erst recht in mini format versorgbar wohin man will, auch mobil einsetzbar

    Hast Du mal die Stromaufnahme gecheckt Coban? DDR5... Das kostet auch Saft zusätzlich. Bei Servern empfehlen wir im, Unraid Forum eher DDR4 Systeme. Wobei bei den RAM Preisen aktuell liegt DDR5 unter DDR4.


    Die CWWK Boards zumindest (da gibt es viele ITX-Boards mit viel SATA Ports und multiplen Netzwerkanschlüssen auf Basis vom N355 oder N100/N150) haben alle einen beschissenen Stromverbrauch, da die Chinesen es nicht hinbekommen das ASPM vernünftig läuft. Da ist man mal ganz leicht im Idle bei 20W Leistungsaufnahme.


    Die ASROCK N100DC-ITX, N100m und das ASUS N100, da bekommt man ASPM mit ein paar Tricks zum laufen (Der RTL Netzwerkchip ist dabei das Problem). Nur so kommt man auf 5W im Idle.


    Gruss,

    Joerg

  • Selber gemessen hab ich da nicht aber laut diesem Werbetest hier passt das schon für mich, bin wirklich äusserst zufrieden damit.

    Natürlich ist es mir klar das es nicht mit Arm Architekturen mithalten kann aber es ist halt auch mehrseitig Einsetzbar, sogar als Desktop. :-)

    Hab Ihn kurz sogar als Windows 2025 Nas Server mit allem drum und dran im Einsatz gehabt, danach hab ich aber auf Truenas gewechselt.



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  • 18W im Idle wären mir zuviel bei einem System das 7/24 läuft. Mein Dicker Multimedia Server (i5-10400, W480 Board) mit 1xNVME und 11xHDD braucht nur 24W im Idle und nackt mit nur 1xNVME 10W. Aber egal. Für Dich muss es passen.

  • Ich habe 2 alte Voll Lizenzen, für den Server der 24/7 läuft und mein Backup System den ich auch als Hackintosh (siehe Signatur) nutze. Per OpenCore kann ich unraid, Windows 11 oder eben macOS derzeit 26.1 booten. Ich bin mehr als Glücklich damit auch wenn die Hardware für Windows und macOS jetzt nicht der burner ist aber für mich mehr als ausreichend neben meinem MacBook m4 max. unraid ist wennn man sich ein klein wenig beschäftigt auch für User die keine Spezialisten sind da zähle ich mich dazu als nicht Spezialist :gänsefuss:

    Hackintosh System Gigabyte C246M-WU4 Motherboard, 128GB ECC Speicher, Intel Xeon E-2276G, Sapphire AMD 6600XT Grafikkarte - macOS 26.2 (25C56) OC 1.0.6

    Original MacBook Pro 14" M4 max - macOS26.2 (25C56)