NAS als iCloud Alternative

  • Hallo Leute,


    da mein Bedarf an Cloudspeicher zunehmen steigt, ich aber keine Lust habe Apples Preise für die iCloud zu bezahlen, plane ich mir ein NAS als iCloud Alternative zu basteln.


    Dazu habe ich bisher Folgendes recherchiert:


    • 2 Bay NAS mit 2x 4TB in Raid 1 reicht
    • Aktuell Ugreen NAS hardwaretechnisch besser als Synology
    • NAS soll auch von unterwegs zugänglich sein
    • Sicherste Variante von unterwegs auf NAS zuzugreifen ist mittels eigener VPN zB mit OpenVPN
    • Dateien auf dem NAS sollen zwischen Geräten synchronisiert werden


    Gibt es jemanden der ebenfalls so eine iCloud-Alternative hat? Bin auf eure Systeme, Anregungen, Hinweise und Ideen gespannt und dankbar über eine Rückmeldung!


    Beste Grüße

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  • Ich setzte die UGREEN DPX4800 Plus ein mit 4x16TB Ironwolf und 2x 1TB M.2 SSD und bin voll zufrieden.

    Habe alle deine Ideen umgesetzt. Läuft super.

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ - Albert Einstein

  • StevePeter Danke für deine Antwort, das klingt doch schon mal super! :) Wie genau hast du das mit dem VPN gelöst? Bisher habe ich nur gesehen, dass man beim UGreen Nas OpenVPN mittels Dockercontainer zum Laufen bringen kann, während es bei Synology direkt eine App dafür gibt?


    Ist es korrekt, dass ich unbedingt eine direkte ipv4 Adresse vom Provider brauche, damit der DynDNS die Anfragen richtig vermitteln kann?

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  • hallo,

    ich dachte an eine aus "altrechner-mache-nas" owncloud usw. aktion, vielleicht sind die bestehenden hw lösungen da ja besser, da 1 gerät (hardware-synology oder eben ugreen) ggf. auch kompakter ,zu konfigurieren sind.


    lg :)

  • Ist es korrekt, dass ich unbedingt eine direkte ipv4 Adresse vom Provider brauche, damit der DynDNS die Anfragen richtig vermitteln kann?

    wäre von vorteil ja, ipv6 bzw ds-lite ist da immer wenig tricky.
    Bezüglich VPN , kann jenachdem auch direkt vom Router erledigt werden zb bietet die Fritzbox meist schon eingebaut Wireguard an


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  • julian91 Heißt schauen, ob ich bereits eine ipv4 habe und falls nicht, mit Vodafone reden und darum bitten ? Guter Tipp mit der Fritz!Box, das hab ich bereits schon gesehen, nur leider habe ich keine im Einsatz, sondern so einen Router von Vodafone ... wird wohl langsam mal Zeit .. :klatsch:

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  • Basti Wolf
    wenn es "nur" um wireguard ginge- wäre das hier auch etwas, z.b. raspi mit dietpi -> https://blog.login.gmbh/raspbe…ichten-und-konfigurieren/


    lg :)

    edit-

    mein fehler-hier scheint eine fritzbox vorraussetzung zu sein..

  • Hab einen eigenen NAS zu Hause. Bei dem benutze ich Myfritz auf der Fritzo als bequemen DynDNS Provider. VPN ist über Wireguard am Router selbst aufgesetz (lässt sich aber auch per Docker und Portfreigabe auf dem NAS machen). Bei der VPN Lösung muss man allerdings auf die vergebene IP-Adresse im privaten Netzwerk achten.

    Man kann auch sicherlich auch Nextcloud auf den NAS werden, wenn die Erfahrung noch mehr wie Dropbox, iCloud Drive oder OneDrive sein soll.

    Original Apple: MacBook Pro 14 2021 - macOS Tahoe Beta

    Hackintosh: Asus Maximus Gene VIII - i5 8500 - AMD RX 5500 8GB - 32GB DDR4 RAM - macOS Tahoe Beta

  • Basti Wolf vodafone station ?

    da könnte es durchaus sein das du nur DS-Lite hast , könntest aber VF bitten ob sie dich auf Dual-Stack(ipv4 und ipv6 anliegend) schalten, dann kommt auch eine externe dynamische IPv4 wie bei mir ( allerdings hab ich ne fritzbox, die dient aber nur als "modem" im bridge mode und hab dahinter Cloud Gateway Ultra von Unifi am laufen)


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  • julian91 EasyBox. Hab grade mal geschaut, es scheint aber glücklicherweise bereits eine ipv4 angelegt zu sein. Sollte das wirklich so sein, dann wäre ich dem Vorhaben schon mal einen Schritt weiter. Bleibt noch die Frage, wie benutzerfreundlich die Einrichtung von OpenVPN bei UGREEN über UGOS ist.

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  • gute frage, ich nutze wireguard daher kann ich dir das schlecht sagen. Wichtig ist halt erst mal das du dienst an laufen bekommen der deine dynDNS adresse regelmäßig abändert falls sich deine IPv4 ändert


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  • Hab selber eine RS1221+ mit 6x EXOS 16TB im Einsatz, meines Erachtens gibt es nichts was Synology die Stirn bietet. Specs hin oder her. Was nützt mir die High-End CPU wenn der Unterbau nicht qualitativ dazu passt.


    Synos halten halt ewig und bieten extrem gute Software.


    seit DSM 7.3 ist der Drive Lock ja auch wieder weg…


    Alle deine Vorgaben können damit erfüllt werden.

  • Basti Wolf Überprüfe mal, ob Du ein statisches IPv6-Prefix hast? Einige Provider, wie z. B. Deutsche Glasfaser vergeben auch bei privaten Anschlüssen ein statisches Prefix, so dass du deinem NAS/Server problemlos eine statische IPv6-Adresse geben kannst. Dann wäre das Problem mit DynDNS schon mal beseitigt und Du hast auch keine Unterbrechungen beim täglichen Wechsel der IPv4-Adresse.

    Anstelle von Festplatten im RAID würde es sich alternativ anbieten, als Datenträger eine NVMe einzusetzen, um Strom zu sparen und den Zugriff zu beschleunigen. NVMes mit 4TB sind ja inzwischen recht erschwinglich. Eine Festplatte würde ich dann nur noch als Backup-Medium einsetzen, um einmal am Tag, bzw. einmal pro Stunde je nach Bedarf, ein Backup von der NVMe anzufertigen. Die Platte muss dann nur kurz zum Backup anlaufen und kann dann wieder in den Sleep-Modus wechseln. Das senkt die Stromrechnung und erhöht die Lebensdauer von mechanischen Datenträgern enorm.

  • kaneske danke dir für die Einschätzung! Was Software angeht, stimme ich dir zu, da ist synology definitiv vorn. Zum Glück wurde der Drive Lock entfernt, das hatte schon etwas genervt …


    Mieze danke Dir für die Anregungen, ich werde es mal checken👌🏻


    Neue Frage, nutzt ihr auf euren mobilen Geräten einen VPN und wie sehr leidet darunter die Akkulaufzeit ?

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  • Basti Wolf ,

    in sachen vpn ist mir zuerst -wenn du den zu deinem heimischen netzwerk spannst- eher zu ohren gekommen, das du damit den doppelten trafficverbrauch hast. von akkuproblemen weiß ich noch nix


    lg :)

  • Basti Wolf ich nutze Wireguard auf dem iPhone um auf meine HomeAssistant Instanz zugreifen zu können und kann keinen Unterschied bei der Akkulaufzeit feststellen. Der VPN beschränkt sich in meinem Fall auf Zugriffe auf die 192.168.178er IP Range der restliche Traffic geht weiterhin ganz normal über den Provider (Vodafone in meinem Fall)...

  • griven funktioniert bei solchen Sachen auch WOL?

    Finde es nicht gut, wenn man so ein NAS im Dauereinsatz hat, während man unterwegs ist.

  • Wüsste jetzt nicht warum das nicht gehen sollte denn letztlich tunnelt der VPN ja "nur" die Verbindung in den internen Adressspace was ja erstmal keinen Einfluss auf die Art der übermittelten Pakete hat (magic packet). Ich kann mir aber auch vorstellen das WOL nicht auf der Prioritätenliste von Basti Wolf steht eben weil er ja das NAS esplizit als (i)Cloud Ersatz betreiben möchte und ihm ein nahtloser Sync zwischen den Geräten wichtig ist für den Zweck wäre es ja eher hinderlich wenn die "Cloud" für jeden Sync erstmal wieder aufwachen müsste...

  • da mein Bedarf an Cloudspeicher zunehmen steigt, ich aber keine Lust habe Apples Preise für die iCloud zu bezahlen, plane ich mir ein NAS als iCloud Alternative zu basteln.

    • 2 Bay NAS mit 2x 4TB in Raid 1 reicht
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    • Dateien auf dem NAS sollen zwischen Geräten synchronisiert werden

    Grins - Soetwas schwebt mir auch schon seit längerem vor... ;)

    VPN habe ich bei meinen Betrachtungen außen vorgelassen, das ist aus meiner Sicht das "kleinste" Problem... :D unter anderem, weil auch bei mir hier eine Fritz!-Box im Einsatz ist und da gibt es recht viel gute Doku dazu, zur Realisierung...

    Was die Belastung von VPN auf die CPU-Architekturen angeht: Da kommt es mitunter auf die verwendeten Algorithmen an, manche werden von der CPU-Hardware gut, manche gar nicht unterstützt (letzteres zeigt sich in CPU-Last und performance).


    Für dich ggfs Betrachtungsrelevant:

    Soll es rein ein Datenspeicher sein - oder mehr?

    Falls Du mehr machen möchtest, die kleine Synology hat meines Wissens ARM-Protzes (was dem als solches kein Abbruch tut), aber nur 2 oder 4GB festverlöteten Arbeitsspeicher. Wenn Du also noch ein paar Docker Applikationen oder sonstwas betreiben möchtest, wird es wohl eher früher als später Speichertechnisch "eng".

    Das uGreen setzt auf den N100 von intel auf (DXP2800 (16GB max) und DXP 4800 (64GB max) - dadurch kann man auch eine "FremdSoftware" einsetzen und nicht nur uGreens eigenes NAS-OS UGos).

    Es gibt auch eines von uGreen mit ARM (oder auch mehrere mittlerweile)...

    Auch technisch gibt es große Unterschiede - von der Software brauchen wir da nicht zu sprechen... Das ein oder andere kann man neben 2 Festplatten auch zusätzlich (?) mit 2 NVMEs ausstatten. Ebenso die Anzahl von verfügbaren USB-ports etc. kann relevant sein.

    Wenn Du technisch versiert und interessiert bist, würde ich zu nem x86 uGreen tendieren, das dürfte mit Abstand die größte Flexibilität haben, wenn Du etwas "einfach und glücklich" sillst, wohl eher eine Synology - funktioniert "einfach". ;)

    Wenn man "mehr" will, kann man damit aber wiederum früher an die Grenzen stoßen - wer die Qual hat die Wahl...


    Mein "theoretisch" (noch) nicht gelöstes Problem:

    - Synchronisieren von Photos incl. Album-Zusammenstellungen bidirektional (analog iCloud von Apple - nutze ich aber auch nicht :P )

    - irgendwas anderes war da auch noch :D :D


    Ich habe meinen Server noch nicht als iCloud Ersatz im Einsatz - zuviel andere Projekte am Start :D

    Bye

    Stefan


  • Hallo,

    ich habe für die Clouddienste (CalDAV, WebDAV) und Mail, ein kleines Webspace (in Deutschland) mit 50GB über Nextcloud. Das kann man aber auch mit der Syno bequem, vor allem seit Fritz Wireguard kann. Das funktioniert überall wo es Internet hat.

    Zu Hause habe ich zwei Synos.

    Was nicht geht ist die Synchronisation von anderen Clouddiensten, wie bei Apple, zB. Fotos, Passkeys etc. oder ich bin zu doof.

    Es gibt bei Syno eine Foto app, aber die Synchronisiert nur in eine Richtung (zur Syno)

    Für Passworte verwende ich schon lange keepass.

    Ich habe noch keine Lösung gefunden die so allumfassend funktioniert wie iCloud.

    Deshalb muss man immer entscheiden, was man möchte und wie es zu realisieren ist.

    Ist aber auch nicht verkehrt, weil man immer weiß, was mit den eigenen Daten passiert und wer Zugriff hat.