BIOS-Mod: ASUS P8H77-M PRO NVMe PCIe-Boot

  • Hallo :-)


    Hat sich von Euch jmd. zufällig mal ein BIOS für das P8H77-M gemodded, um über den PCIe-Slot von ner NVMe zu booten?

    Kleiner Geheimtipp zu "das" und "dass" ;) Kannst Du das umgangssprachliche "des" einsetzen? => "das" :) (sonst immer "dass").

  • Der apfel-baum hat schon öfters BIOSe gemmodet, ich kann dir aber auch helfen, musst nur sagen welches BIOS (das aktuellste) und ob nur NVMe rein soll, oder anderes auch :)

  • Was ich auf der ASUS Seite gesehen hab ist das aktuellste BIOS von 2014 ...
    Ich mach mal geschwind nen Reboot und schau, welche Version installiert ist.


    Zur Not kann ich auch per Zange das aktuelle BIOS am Board auslesen.


    Soll eigentlich nur der NVMe-Support rein, damit ich vom PCIe-Bus booten kann.

    Kleiner Geheimtipp zu "das" und "dass" ;) Kannst Du das umgangssprachliche "des" einsetzen? => "das" :) (sonst immer "dass").

  • hallo itisme ,

    das modden ist soweit kein problem, du mußt nur den flash richtig machen- das geht nach erfahrung sogar im windowsbetrieb, ich würde dafür einen nativen boot nehmen, also ohne "umweg" vom oc bootloader.

    edit kannst du mir noch sagen welche revision vom board du hast? und ggf. die genaue bezeichnung?

  • Ich habe es noch mit UBU etwas aktualisiert, sonst:
    NVME Modul von Win-Raid Forum eingesetzt.

    FileSystem -> EnhancedFat (schnellerer Fat Zugriff).


    WICHTIG: Das Alte BIOS mit dem BIOS Programmer sichern!!! Das BIOS entweder mit Programmer / Windows / FPT flashen...

    In der _Files Datei steht was alles eingesetzt wurde...

  • Das ist schon komisch, für ein H77 ein BIOS von 2018 :/ Kannst du mal einen Dump hochladen?

  • mich stört bei asus von der seite her. das die in letzter zeit immer an der seite herumschrauben und man keinen ordentlichen zugriff hat- das von mir gepostete bios ist von der schweizer seite- sollte "eigentlich" nicht anders sein- aber ist hinsichtlich des screens "veraltet"


    edit- oder hat ein update der management-engine die versions sowie datumszahl hochgeschraubt? - glaube ich eigentlich nicht


    edit-biosdump- geht das nicht sogar via biosintern flash-programm?

  • Am besten mit der Zange...

  • Als ich dieses Board im Hackintosh hatte, hab ich die EFI auf einen intern angeschlossenen USBStick gepackt. Beim Booten wurde dann OpenCore von diesem Stick gebootet und dies hat macOS dann von der NVMe-SSD gestartet. Das funktionierte ohne weitere BIOS-Anpassung.

    Power Mac G5
    (Late 2004)



    CPU: Intel Core i9-9900K (Coffee Lake)
    Mainboard: GIGABYTE Z390 M GAMING
    Grafik: SAPPHIRE Pulse Radeon RX 580
    Bootloader: OpenCore (0.6.4)
    Operation Systems: macOS "Catalina" 10.15.7
    Power Mac G4
    (Quicksilver)



    CPU: Intel Core i5-3570 (Ivy-Bridge)
    Mainboard: ASUS P8H77-I
    Grafik: MSI Radeon RX 560 AERO ITX 4G OC
    Bootloader: OpenCore (0.6.0)
    Operation Systems: macOS "Mojave" 10.14.6, Windows 10 Professional


  • Ja, aber so etwas reicht auch:

    USB3 ist nicht unbedingt notwendig.

    Power Mac G5
    (Late 2004)



    CPU: Intel Core i9-9900K (Coffee Lake)
    Mainboard: GIGABYTE Z390 M GAMING
    Grafik: SAPPHIRE Pulse Radeon RX 580
    Bootloader: OpenCore (0.6.4)
    Operation Systems: macOS "Catalina" 10.15.7
    Power Mac G4
    (Quicksilver)



    CPU: Intel Core i5-3570 (Ivy-Bridge)
    Mainboard: ASUS P8H77-I
    Grafik: MSI Radeon RX 560 AERO ITX 4G OC
    Bootloader: OpenCore (0.6.0)
    Operation Systems: macOS "Mojave" 10.14.6, Windows 10 Professional


  • Ja, werde ich machen (eventuell erst morgen) :)

  • wenn ein usb2 header frei ist...

    Das Board hat derer 2 mit je 2 USB-Schnittstellen. ;)

    Power Mac G5
    (Late 2004)



    CPU: Intel Core i9-9900K (Coffee Lake)
    Mainboard: GIGABYTE Z390 M GAMING
    Grafik: SAPPHIRE Pulse Radeon RX 580
    Bootloader: OpenCore (0.6.4)
    Operation Systems: macOS "Catalina" 10.15.7
    Power Mac G4
    (Quicksilver)



    CPU: Intel Core i5-3570 (Ivy-Bridge)
    Mainboard: ASUS P8H77-I
    Grafik: MSI Radeon RX 560 AERO ITX 4G OC
    Bootloader: OpenCore (0.6.0)
    Operation Systems: macOS "Mojave" 10.14.6, Windows 10 Professional


  • BIOS-Modding, Aptio IV für NVMe.

    Benötigte Files:

    ROM selbst, bei ASUS Motherboards OHNE USB BIOS Flashback sollte man hier zu einem Dump (BIOS Programmer / FPT) greifen, da dort Mac Adressen und so eingetragen sind, die man nicht verlieren sollte ;) Im Normalfall reicht das BIOS vom Hersteller auch aus.

    UEFITool (Windows / macOS Version): Release 0.28.0 · LongSoft/UEFITool (github.com)

    NVMe Treiber von Win-Raid . Besser den "_4" statt den "_Small" (letzterer nur wenn sehr Wenig platz im ROM.) NvmExpressDxe_4.rar NvmExpressDxe_Small.rar

    Nicht Pflicht aber eine Empfehlung, EnhancedFat (schnellerer Fat zugriff, nur bis Z97 / nur Aptio IV) : EnhancedFat.zip


    1. Alle files entpacken, und am besten eigene Ordner dafür erstellen:

    In den Ordner "FFS" kommen die Files, die eingesetzt werden sollen (z.B. EnhancedFat + NvmExpressDxe_4.ffs):


    2. Nun das heruntergeladene BIOS / den erstellten Dump mit UEFITool öffnen, dazu einfach das BIOS File auf die UEFITool.exe ziehen / Unter macOS UefiTool öffnen und das BIOS File auf das Fenster ziehen.
    Dann öffnet UEFITool das BIOS Image, und das sollte in etwa so aussehen:

    Bei Messages können auch "Fehler" stehen, diese kann man bei einem neu heruntergeladenen BIOS ignorieren. Bei einem Dump würde ich einen weiteren Dump erstellen, um sicherzugehen, daß das passt.

    z.B. ein Offizielles BIOS von MSI ohne irgendwelche Mods zeigt das auch an: WICHTIG ist nur, daß nach dem Modden hier keine weiteren Fehler angezeigt werden.

    3. Das richtige Volume Finden:

    Dazu auf File -> Search oder STRG + F unter Windows / CMD + F unter macOS.

    Dort dann auf Text klicken und FileSystem eingeben, dann ist man im Richtigen Volumen. Alternativ kann man auch nach CORE_DXE suchen.

    Dann auf OK / Enter. Nun wird das bei Messages angezeigt:


    Dann auf die Meldung klicken, und es sollte so aussehen:



    FileSystem sollte man jetzt durch EnhancedFat ersetzen, muss man aber nicht!


    4. Wer FileSystem ersetzen will, wer nicht geht direkt zu Punkt 5!

    Um FileSystem zu ersetzen, dieses mit der rechten Maustaste anklicken, und Replace as is auswählen: (WICHTIG: Hier nicht einen der Unterpunkte auswählen, sondern wirklich FileSystem wo auch DXE Driver steht!!)

    Dann öffnet sich der Ordner, in dem auch das ROM liegt, sieht bei mir so aus:

    hackintosh-forum.de/attachment/164835/

    Dann den FFS Ordner öffnen, und EnhancedFat.ffs auswählen, dann auf "Öffnen" klicken.

    Sieht dann so im UEFITool / ROM aus:


    5. NVMe einfügen.

    Nun muss man ans Ende dieses Volumes Scrollen, also einfach mal runter scrollen, bis es in etwa so aussieht:

    CspLibDXE ist bei mir der Letzte DXE Driver in dem Volume, User Interface Sec gehört nicht mehr dazu, und das letzte unten (auch markiert) ist schon ein anderes Volume!

    Ich klicke hier jetzt CspLibDXE an, rechte Maustaste, Insert after. Dann öffnet sich das Einfüge Fenster, FFS Ordner öffnen, NvmExpressDxe_4.ffs auswählen und öffnen (wenn es hier beim speichern Probleme gibt, dann mit NvmExpressDxe_Small.ffs erneut versuchen).


    6. BIOS Speichern.

    Dazu einfach STRG + V unter Windows, bzw CMD + V in macOS drücken.

    (das alte ROM wird hier nicht immer angezeigt, nur wenn es eine dieser Endungen hat: ).

    Entweder das alte überschreiben, bzw. besser als neues ROM Speichern -> Name z.B. NVME_OldBiosFileName.rom nehmen.

    Dann auf speichern.

    Nun sollte Open reconstructed File angezeigt werden -> auf Yes Klicken. Nun wird das neue bzw. modifizierte ROM geöffnet. WICHTIG: Bei Messages darf es nicht mehr anzeigen als beim Originalen!!!

    Übliche Fehlermeldungen folgen in zweiten Beitrag (Anhangs Limit erreicht :D) : BIOS-Mod: ASUS P8H77-M PRO NVMe PCIe-Boot


    7. Fertig.

    Nun das ROM mit Q-Flash / M-Flash oder den Dump mit FPT / Programmer flashen.