Pseudo iMac im Dan-A4 SFX Gehäuse

  • Hier ein paar Bilder von meinem neuen Hacky als iMac 18.1


    Als CPU hab ich mich für den i5-8400 entschieden. Das war in erster Linie eine Preisfrage, ich hab ihn für 180 € bekommen und das ist für mich ein Super Preis-Leistungs-Verhältnis. RAM bekommt die CPU 16 GB erstmal spendiert, mir genügt das locker.

    Als Gehäuse wollte ich so klein wie möglich werden, das hat mich zum DAN A4 SFX geführt, mit nur 7.2l Volumen ist es mega klein. Da passen nur Mini-ITX Mainboards rein sodass ich mich für das Gigabyte Aorus Z390 I entschieden habe. An dem Bild der Rückseite sieht man schön: Die Blende war für diese Einbaurichtung nicht gedacht. Ich frage mich, ob das ein Designfehler ist denn auch bei meinem alten Gehäuse wäre das Mainboard genau so rum im Gehäuse gewesen.

    Wegen des Platzmangels habe ich mich für ein modulares Netzteil entschieden, hier ein Sharkoon SilentStrommit 500 W. Eigentlich ein recht brauchbares Netzteil aber die Modularität wird wegen des Kablemanagements ad absurdum geführt. Das PCIe-Kabel für die Grafikkarte gibt es z.B. als Beilage nur als 2 mal 6+2. Da hätte ich mir verschiedene Kabelvarianten gewünscht aber da bin ich auch selbst dran schuld, ich hab vorher nicht geschaut was an Kabel alles dabei liegt.

    Als Grafikkarte ist seit heute die Gigabyte RX 580 mit 8 GB VRAM drin. Die hat anscheinend ein Problem mit dem DVI-Port denn ich hab da weder einen Bios-Screen noch einen Clover Bootscreen (beides aber über HDMI). Dafür wird sie von Mojave unterstütztwas mir wichtig war. Demnächst wird bei mir also noch ein Upgrade aufs aktuelle Mac OS durchgeführt.

    WLAN und BT brauche ich nicht, funktioniert auch nicht. Dazu muss wohl das entsprechende Modul getauscht werden.

    Hier noch ein paar Bilder vom Gerät und Screenshots:




    Im Geekbench macht das System knapp 5000 Punkte im Singelcore und 20000 im Multicore: https://browser.geekbench.com/v4/cpu/11735685

    Das ist ordentlich, knapp 2.5 mal schneller als mein iMac von 2011, der wird wohl bald in Rente gehen.


    Im Anhang auch noch meinen akuellen EFI-Ordner falls jemand das System oder ein ähnliches nachbauen will.


    EDIT:

    Ich habs gewagt und einfach jetzt Mojave über High Sierra drüber installiert. Das ging ohne irgendwelche Probleme. Der Hacky läuft nun auf Mojave. Ich bin beeindruckt.

    Dateien

    • efi.zip

      (22,69 MB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Einmal editiert, zuletzt von Madcat () aus folgendem Grund: Update:

  • Ich habs gewagt und einfach jetzt Mojave über High Sierra drüber installiert. Das ging ohne irgendwelche Probleme. Der Hacky läuft nun auf Mojave. Ich bin beeindruckt.

    Einmal richtig eingerichtet gibt es diesbezüglich eigentlich auch kaum noch Unterschiede zum Original :)

    Ansonsten schönes Build gefällt mir gut.

    System 1 (iMac 13,1) PowerMac G5 Case: GA-Z77-DS3H, Clover, Intel XEON E3-1235V2 @ 3.2 GHz, 32GB DDR3, Powercolor R9-290X , Samsung 850 EVO 500GB + WD Caviar Blue 1TB, macOS Mojave 10.14
    System 2 (MacBook Pro 10.2): ThinkPad T430, i5-3360M @ 2.8 GHz, 8GB DDR3, IntelHD 4000, Toshiba Q300 240GB SSD, Sandisk 128GB SSD, Dual Boot MacOS Mojave 10.14, Windows10 Pro 64Bit

    griven.png

  • Anhand von dem Apple Sticker sieht man erst wie ultra klein das Dancase ist =O Wahnsinn. Wie war der Einbau der Komponenten?

    Ich habe ein Cougar QBX, was ja auch schon ein Mini ITX ist aber weitaus größer als deins und ich hatte schon öfters den Kaffee auf beim Einbau. Vor allem hatte ich auch Probleme mit dem Cable Management von meinem modularen Netzteil (Corsair SF 450).

  • Anhand von dem Apple Sticker sieht man erst wie ultra klein das Dancase ist =O Wahnsinn. Wie war der Einbau der Komponenten?

    Der Einbau ist in der Tat tricky gewesen. Es ist alles etwas eng aber IMO ging es. Ich verwende noch keine M.2 SSD sondern eine 2.5" SSD. Wegen der Position im Gehäuse musste ich in der Tat das Netzteil noch mal aus und wieder einbauen. Und als das dann fertig war hab ich gesehen: Im eingebauten Zustand bekommt man praktisch kein Kabel ans Netzteil angesteckt, also noch mal ausbauen :D

    Sehr positiv fand ich beim Zusammenbau, dass ich am Gehäuse kein scharfen Kanten gefunden habe (ich hab wirklich danach gesucht). Das hatte bisher jedes Gehäuse, dass ich unter den Fingern hatte aber beim DAN-Case war einfach nichts zu finden. Zum Glück, sonst hätte es wohl einige Ratscher gegeben. Alle Kanten sind abgerundet. Naja, kann man, denke ich, bei einem Preis von über 200 € auch erwarten, oder?

  • Ein Freund von mir hat auch so ein ultra kleines Case und das hat an den Rändern relativ scharfe Kanten. Leider weiß ich nicht genau welches es ist aber es sieht dem DAN-Case sehr ähnlich. Finde das geht bei einem solchen Preis echt gar nicht.